Beiträge von Theobroma

    Ich war bisher zwei mal in der Situation handeln zu müssen.

    Einmal DSH gegen Dackelmix. Erst war ich kopflos beim Angriff, hab versucht mit schreien und treten den DSH loszuwerden. Keine Chance. Dann Griff ans Halsband und drehen bis die Hündin abließ. Sie lief dann weg und wir konnten die kleine Hündin hochnehmen. Dabei hat sie dann mich noch gebissen, aber das wars wert. Sie hat den Angriff leider trotzdem nicht überlebt.

    Beim zweiten Mal sind meine beiden eigenen Hündinnen aufeinander los. Und zwar direkt bis aufs Blut - als hätte einer einen Schalter umgelegt. Die haben nicht abgelassen und zwischen DSH-Terrier und Staffi-Boxer wollte ich mich auch nicht werfen. Die waren aber zum Glück direkt beim Gartenschlauch. Also aufgedreht und voll draufgehalten. Das hat die Gemüter zum Glück runter gekühlt. Beide waren pitschnass und blutig, aber zum Glück keine schweren Verletzungen. Sie waren ja in etwa gleich stark, so dass sich die Kraft in Waage hielt.

    Beides Mal also Situationen mit "bekannten" Hunden (auch beim ersten Mal). Hier halte ich derzeit nur die Scottys in unserer Straße für echte Zeitbomben. Wenn Felix zwischen die geraten würde, wäre er platt.

    @Dogs-with-Soul alles Gute für Baxter! Wie geht's denn seinem Ohr? Ich hoffe, er steckt das weg ohne dauerhaft Angst zu haben.

    Ich empfinde den Parson als etwas nervöser und ursprünglicher.
    Ordentlichen Jagdtrieb haben natürlich beide, aber in einem Ausmaß, dass er sich mit dem entsprechenden Training auch gut kontrollieren lässt.

    :hust: Man kann schon gut ein Exemplar mit ordentlich Jagdtrieb erwischen. Wir haben einen Parson und es ist der erste und letzte. Der nächste Hund wird von einer gemäßigteren Rasse kommen.
    Nervös ist er aber gar nicht. Ursprünglich und nicht so hibbelig wie viele JRTs evtl. schon. Aber ich denke, das ist eher eine Frage der Zuchtlinien.

    Die Kombi "selbstbewusster Terrier" und Kinder klappt hier super. Allerdings hat der Hund im Haus sehr klare Regeln. Er darf eigentlich gar nichts.... :D

    Allerdings würde ich lieber an Pflanzenöl gewöhnen, langsam steigern bis zu 1ml/kg KGW/Tag und als Proteinträger ca. 200g Bierhefe am Tag zufüttern.

    Genau das ist der Plan. Vor allem Öl und Alfalfa als Proteinquelle. Nach Bierhefe könnte ich mal schauen.
    Er trägt jetzt Decke, damit er nicht noch heizen muss. 5°C und nasskalt ist fies.

    Was meint ihr - kann ein Pferd aufgrund von 3,5 Tagen Reisestress so abnehmen (er frisst gut, regt sich aber innerlich auf)? Oder muss der vorher schon grenzwertig gewesen sein?

    Foto von gestern vor dem Eindecken:

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    Er hat Teddy-Fell, daher sieht man die Rippen nicht. Mit Sommerfell würden die rausschauen. Man sieht das Brustbein enorm, dazu die Wirbelsäule, vor allem am Schweifansatz. Die Hinterhand ist nicht vorhanden, da ist ein tiefes Loch. Mich wundert fast, dass noch so viel Hals da ist. Gewicht mit unter 300kg ist geschätzt, aber da er voll auftrainiert nur so 350kg hatte, dürfte das hinkommen.

    So sah er noch im Juli aus:

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    Darf ich fragen warum ihr nicht viel Rad fahrt? Mögt ihr es einfach nicht oder hat das einen anderen Grund?

    Eigentlich schon. Ich bin früher aktiv und gerne Mountainbike gefahren.
    Aber jetzt - wir wohnen auf einem Berg. Von den Kindern könnte nur eines selbst fahren von Zuhause aus. Das mittlere ist zu klein, kann bisher nur im Flachland fahren. Und das Jüngste müsste in einen Fahrradanhänger. Mit dem Anhänger die Berge hoch strampeln ist für uns selbst aber auch hart. Dazu kommt noch, dass Edinburgh gar keine Fahrradstadt ist und die Autofahrer das kaum kennen. Es gibt ein paar Strecken zum Radeln und wir haben jetzt einen Fahrradträger fürs Dach. Aber ist halt ein Act mit Anhänger, 4 Fahrrädern und Hund loszuziehen und erst mit dem Auto wohin zu fahren.

    @Theobroma. Darf ich fragen was so ein Tag kostet? Und ich beneide dich immer noch darum....hier gibt's nicht mal eingezäunte Hundewiesen :( :

    Klar, kostet 20 Pfund, also etwa 24-25 Euro. Mit Abholung und Bringen. Die Trainerin fährt mit den Hunden auf ihre eingezäuntes Grundstück außerhalb, wo sie dann in Gruppen spielen können, trainiert werden (je nachdem, was man möchte) und auch feste Pausen bekommen. Einerseits teuer, andererseits halt ein guter Service und Felix fühlt sich dort wohl. An Tagen wie heute, wo ich gegen 8 das Haus mit drei Kindern verlassen muss und den ganzen Vormittag mit Terminen voll hab, ist das für ihn die bessere Alternative zu einer Löserunde und dann alleine-sein (was er ja eh nicht sonderlich mag). Und er hat dort eben auch die Möglichkeit, ganz viel zu spielen.
    Er soll jetzt regelmäßig 1-2 mal pro Monat dahin gehen... als Teil der Auslastung und mit dem Ziel, ihn dort auch Hetztraining machen zu lassen.

    Ich habe gerade einen vor Dreck starrenden, grinsenden Terrier direkt vor die Haustür geliefert bekommen. Er war heute von 8:20 Uhr bis 19:20 Uhr im Dog Play Centre. Dreckig, glücklich, ausgepowert.
    Und was macht er? Rast an mir vorbei, um nachzuschauen, ob unterm Esstisch Reste vom Babyessen liegen! Frauchen begrüßen - wozu? Nun hat er seine umfangreiche Tagesportion intus, alle Nudeln unterm Tisch verdrückt und wird gleich ungebremst auf seine Decke fallen... :lol:

    Er wird sich den Hintern abfrieren und sich über ne Decke freuen.

    Wir hatten heute 11°C. Aber eben nasskalt. Er hat schon eine Decke bekommen heute, weil eben Koppel ohne Unterstand und weil er jetzt so dünn ist. Nur ne 50g-Füllung, sollte reichen. Da er "kalt" mit Zittern sehr deutlich zeigt, haben wir das im Blick. Er ist ein kleines Weichei, wenn es um Kälte geht. Dafür läuft er bei 35°C im Schatten 100km... :lol:
    Wiesencobs? Hier? Ähm... glaub ich nicht. Aber ich denke mit dem Alfalfa-Futter wird's schon aufwärts gehen.