Beiträge von Theobroma

    Wollt ihr mal ein armes, geschwundenes Terriertier auf meiner Arbeit sehen?

    Und er bleibt da? Ohne Leine? Felix würde mir keine 30 Sekunden zuschauen, dann würde er mal eine Runde in der Umgebung drehen... :hust: Also eigentlich genau dann, wenn ich ihn 2 Sekunden aus den Augen gelassen hab. :D

    Wusste sie nicht das er kommt oder wusste sie nur nicht wann er kommt? Ihr bekommt ihn ganz bestimmt wieder aufgepäppelt. Merkt man das er sich freut? Wie verhält er sich?

    Die Kids wussten gar nichts. Ich hab nur heute morgen gesagt, dass im Stall ein neues Pony ist und ob wir heute hinfahren und es anschauen wollen. Und dann war es so süß, dass die Große immer wieder gesagt, dass er unserem Araber so ähnlich sieht... nach dem 4.ten Mal hab ich dann nur gesagt, sie solle mal genau hinschauen. Und sie ganz ungläubig "Ist das wirklich...?"
    Und dann fiel sie ihm um den Hals und heulte erst mal ne Runde. :smile:

    Er ist noch recht aufgeregt. Aber er hat meine Große 100%ig erkannt, er kam direkt zu ihr getrabt und stand dann ganz ruhig bei. Die beiden hatten schon immer eine sehr innige Beziehung.
    Ich hoffe jetzt, dass er schnell ankommt und mit unserem Pony und dem Stall-Shetty Ruhe auf der Koppel findet. Im Stall bekommt er Heu ad lib., Fibre-Beet und Healthy Tummy. Ich überlege, morgen noch ein Mash zu besorgen und etwas Öl. Von viel Getreide zum Auffüttern halte ich nicht viel. Das meiste bringt eh 24h-Rauhfutter.
    Momentan dürfte er auf seine 149cm keine 300kg haben...

    Ja, wir wissen auch nicht, wie lange sie das schon hat, Frau Pferd wird im Frühling 18 und hatte leider immer wieder mit diversen gesundheitlichen Problemchen zu kämpfen.

    Unsere Daumen habt ihr auch!

    Nierenprobleme sind an uns bisher zum Glück vorbeigegangen. Nur schlechte Leberwerte gab es mal - wir haben den Stall gewechselt und es war weg.

    Überraschung gelungen:

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    Tränchen gab es auch...

    Leider sieht er bei Tageslicht noch dünner aus. Wenn man da noch das Winterfell wegdenkt. :shocked: Naja, wird schon werden...

    Leberversagen ist die direkte Folge der Hyperlipidämie und diese ist eine Folge überstürzten Fettabbaus bei einer starken Energie-Unterversorgung beim "fasten" (oder, wenn das Pferd aufgrund einer Kolik o.ä. eben 1 oder 2 Tage nicht frißt)
    Traurig, dass das Lütte nur 4 Jahre alt werden konnte ):

    Ja, ich weiß. Es stand nicht im Bericht, aber aus den Erzählungen der Besitzerin hab ich das vermutet. Es passt zu diesem "diffusen Gesamtbild" und zur stetigen Verschlechterung. Er hat ja im Grunde 10 Tage kaum was gefressen, da muss die Leber ja gelitten haben (Hyperlipidämie und Hyperglycämie standen im Bericht).
    Er war ein Mini-Shetty mit Zwergenwuchs. Es ist nicht auszuschließen, dass auch dort ein Grund liegen könnte.

    Aber nun was erfreuliches - der Arabär ist da! Mitternacht kam er an. Nicht unbedingt glücklich auf dem Transporter, weshalb der Transporteur ihm für die letzten Kilometer von Südengland hier rauf ein Shetty als Gesellschaft mitgegeben hat! Er hat ziemlich gepumpt, als er vom Transporter kam, war aber nach 10 Minuten dann ruhiger. Box wurde inspiziert und dann fing er an zu fressen. Getrunken hat er auch. Er ist soooo dünn... ich weiß nicht, ob schon vor der Reise oder durch die Reise, die ihn sicherlich ein wenig Substanz gekostet hat. Nun heißt es aufpäppeln...

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    Für mich klingt es nicht so, als würde man die Hunde alles machen lassen . Eher, als würde man die Hunde nicht vor allem und jedem (fremden) abschirmen, wie es hier oft passiert.

    So ist es.

    Wir gehen gemeinsam und rasen nicht 70 m auf Hundegruppen zu.

    Sowas hat doch eine Dynamik. Bis er gefragt hatte, waren es vielleicht noch 60. Die Leute liefen flott, ich auch. Als er durchgestartet ist, waren es noch 50m, als er ankam, noch 40m, die ich weg war, noch 30m als er den ersten Hund begrüßt hat. Da wir uns auf einem breiten Wiesenstreifen waren, kam ich nie näher als 15m an die Leute ran. Felix hat ein paar der Hunde begrüßt, die Frauen haben ihn angesprochen, was er aber grundsätzlich ignoriert, dann hab ich gepfiffen, weil wir aneinander vorbei waren und Felix kam mir brav hinterher.
    Die nächsten beiden Hunde waren beim Erblicken nur 40m weg, er hat gefragt, ich hab nein gesagt. Er blieb also bei mir und hat die Freigabe dann doch noch bekommen, weil einer der beiden zu uns kam.

    Warum soll ich ihn "gängeln", wenn es unnötig ist? Wenn ich die Situation im Griff hab und er hört - warum soll ich ihn dann nicht über die Wiese rennen lassen? Er bremst immer vor Erreichen der anderen Hund ab und nähert sich dann ruhig und höflich. Die Hundegruppe hat gelassen reagiert. Ein paar kamen interessiert entgegen, der Rest ging ignorant weiter. Diese Hunde lässt Felix in Ruhe. Hätten sich keiner für ihn interessiert, wäre er eh abgedreht.

    Es geht auch nicht ums "Helikoptern".

    Die Grenze ist fließend. Hier wäre ein "nein" auf seine Frage Helikoptern gewesen.

    Für mich ist das die Frage der Kontrollierbarkeit. Heute zum Beispiel: Terrierhündin, ballspielend mit Frauchen. Kam erst zu Felix mit Spielaufforderung. Wir weiter, Frauchen rief auch. Alles auf einer großen Wiese. Wir liefen parallel, der Ball dort drüben flog mehrfach. Felix wollte eigentlich unbedingt da hin... leise Ansprache und er blieb bei mir. Solange er so gut hört, bekommt er auch Freiheiten.

    Theobroma, mit gerade mal vier Jahren, das ist furchtbar. Weiss man woher die schweren Koliken kamen?

    Nein. Ich habe heute den Abschlussbericht gelesen. Der sagt im Grunde "wir haben alles getan, aber der Zustand hat sich in der Klinik von Tag zu Tag verschlechtert und wir wissen nicht, warum". Tatsache ist wohl, dass der Darm völlig entzündet war und da Pony kein Futter mehr aufnehmen konnte ohne zu Koliken. Er hat dann außerdem noch eine Hyperlipidämie bekommen - offensichtlich eine DER Komplikationen, wenn man ein Pony hungern lässt. Sein Gesamtzustand bei Ankunft in der Klinik war noch recht gut (kein Fieber, guter Puls, gutes Gewicht), nach 10 Tagen war ein Schatten seiner selbst. Leberversagen stand auch im Raum, aber ohne Autopsie bleibt die Ursache weiterhin unbekannt.

    Vielleicht versteckt sich hinter den Schalentieren ja auch Dosenfutter?
    Wer weiß, was für Tierschutzkampagnen es im Untergrund so gibt, von denen wir nichts wissen... :fear:

    Was bin ich froh, dass unsere Nachbarn - zwei nette Löwen - zwar laut sind, aber (hoffentlich) nie ausbrechen. Mir wird ja schon mulmig, wenn ich die brüllen höre abends, aber die Vorstellung, dass sowas auch noch frei umherläuft... :flucht: Wobei es schon schräg ist, wenn man beim Gassigehen diesen typischen Raubtiergeruch in die Nase bekommt... :lepra: