Beiträge von Theobroma

    Was genau läßt zögern, wenn ein intakter Hund eigentlich nur Nachteile bietet?

    Ganz einfach: dass ich das eigentlich einfach nicht will. Felix ist ein toller Hund - auf seine manchmal anstrengende Art. Er ist toll mit der Familie, für jeden Mist zu haben, verhält sich auch mit anderen Menschen und Tieren (okay, fast allen Tieren) wunderbar. Er zeigt keinerlei Aggressivität und reagiert ja nur auf andere.

    Wären all diese Nachteile seiner Intaktheit nicht, würde ich gar nicht überlegen, ihn zu kastrieren. Aber es gibt diese Nachteile eben. Ich versuche sie zu umgehen, zu ignorieren, zu lösen oder andere Wege zu finden. Das klappt mal ne Zeitlang und dann wieder nicht. Und dann kocht das Thema wieder hoch.

    Statt einfach mal eben kastrieren zu lassen, suche ich nach anderen Lösungen und möchte eine informierte Entscheidung treffen - scheint ja im DF auch wieder falsch zu sein.
    Nun ja, am besten würfle ich es aus. :roll:

    Aus jeder Deiner Postings ist eigentlich ersichtlich, dass Du EIGENTLICH entschlossen bist, Dich der Meinung der Nachbarn, / anderen HH/ Tierpensionsbetreiber zu beugen.
    Dann tu es halt!

    Gut, dass Ihr alle zu wissen meint, was ich will. Wäre das so, wäre der Termin schon gemacht. Ist er aber nicht.

    Es gibt tatsächlich Dinge, die kann, nein die muss man selber entscheiden.

    Stimmt, nur mache ich mir diese Entscheidung halt nicht einfach und tausche mich gerne vorher mit anderen über das Thema aus. Dazu sind Foren doch da, oder?

    Würde es bei den Betreuungsmöglichkeiten denn ausreichen, wenn der Hund chemisch kastriert ist? Hast du dich da mal erkundigt? Oder setzen die eine chirurgische Kastration voraus?

    Bei "meiner" HuTa (übrigens @RafiLe1985 ich suche eine "HuTa", keine Urlaubsverwahrung) wird die chemische akzeptiert.

    Gilt das nur in den Augen der Tut-Nix-Halter oder auch seitens der Versicherung und der Stadt, sollte es zu einem Beißvorfall kommen?

    Felix ist in D versichert - da ist das egal. Was die Stadt sagt, wenn es zu einem Vorfall käme, weiß ich nicht. Aber die Regeln und die Umsetzung hier ist schon sehr streng. Wer beißt, hat verloren.

    Kastration oder Management/Erziehung?

    Ah, wusste gar nicht, dass das eine das andere ausschließt oder überflüssig macht! Wieder was gelernt... :lol:

    Ansonsten - bitte mäßige Dich im Ton. Ich bin kein kleines Schulmädchen und muss mich von Dir nicht anpflaumen lassen. Deine Selbstherrlichkeit bringt keinen weiter.

    Danke an alle, die mitdenken. Wäre die Entscheidung ganz einfach zu treffen, wäre das schon längst passiert. Aber es gibt halt viele Argumente für beide Seiten. :ka:

    Mit einem intakten Rüden kann man halt nicht wählerisch sein. Newton geht auch in eine solche Pension und hat bisher keinen Schaden davon getragen. Warum auch.

    Ich glaube, Dein und mein Hund sind lauftechnisch wie Feuer und Wasser. Felix braucht Bewegung und er hat Probleme mit dem Alleinesein.
    Bisher war er deshalb immer privat untergebracht. Mit anderen Hunden bleibt er auch gut alleine und hat Spielpartner. Das ist dort alles nicht gegeben.

    Wenn ich unbedingt kastrieren wollen würde, wäre das schon längst passiert. Immerhin ist das Thema hier schon über ein Jahr alt!

    Zumindest dein Betreuungsproblem habe ich gelöst: Edinburgh Dog and Cat Home

    Ernsthaft? - ein Zwinger mit einem Mini-Auslauf, "where the dogs can get fresh air and stretch their legs". Felix würde wahnsinnig werden...

    Bei Arthur's Seat und Hollyrood Palace hinten raus könnte man doch gut laufen.

    Wo Hunde erlaubt sind, sind hier auch welche. Glaub mir. ;)
    Und dahin fahre ich einfach durch die Stadt ne halbe Stunde. Das ist mal ein Ausflug, aber nichts für täglich.

    Ich beneide dich nicht. Ich wär immer in Sorge wie's ihm dort geht und warum die Chefin dort Situationen zulässt in denen er gemobbt wird.

    Die Chefin hat ihn ja deswegen aus der Gruppe rausgenommen und ihn einzeln oder mit zwei Freunden "unterhalten". Das klappt aber nur je nachdem, wer sonst noch so da ist an dem Tag.
    Und er ging da ja vor allem hin, um in Ruhe spielen zu können. Aber das war nicht möglich und dann durfte er wegen fehlender Kastra nicht mehr kommen.

    Vielleicht habe ich es überlesen (dann sorry!) - warum probierst du es nicht mit einem Chip und entscheidest dann?

    Das steht in der Tat noch zur Diskussion, wenn ich von Kastra spreche... chemisch oder chirurgisch.

    Wo in GB wohnst du, dass du an einem Tag derart vielen Hunden begegnest?

    Edinburgh. :smile:
    Allein bei uns in der Straße wohnt in jedem 2.ten Haus ein Hund. Aber für max. die Hälfte geht's spazieren. Wir wohnen aber direkt neben einem beliebten Auslaufgebiet. Da kommen viele sogar mit dem Auto hin.

    Bei schönem Wetter kommen wir auf 40-50 Hunde pro Stunde. Da kann man sich vorstellen, wie wichtig Verträglichkeit ist.

    Ich weiß nicht, ob ständiges Hochheben nicht kontraproduktiv wäre? :???:

    Felix könnte man notfalls auch hochnehmen, oder nicht?

    Das mache ich im Notfall (wenn der Trubel losgeht). Aber im Wald begegnen wir an normalen Tagen 20-30 Hunden - da kann ich ihn ja nicht jedes Mal vorsorglich hochheben.

    Er ist ja sozial - er fängt wirklich nie an.
    Einen Terrierrüden hat er jetzt, den er nicht mag. Der hat ihn zweimal echt angeprollt und soweit die Flexi es zuließ auch angegriffen. Da gabs Kontra. Und nun nimmt den schon vorsorglich aufs Korn. Daraufhin hat mir die Besitzerin erklärt, ich müsste ihn immer anleinen. Die spinnt doch, nur weil ihr Hund Felix angeprollt hat, reagiert er überhaupt nur auf diesen Hund.

    Zum Rest, Ausstellungen usw. - siehe oben, wie Begegnungen bei uns ablaufen. Wäre beide Rüden bei Fuß hätte ich ja kein Problem!