Je länger man wartet, umso mehr festigt es sich halt.
Das ist auch der Grund, warum ich aktuell wieder überlege, weil jetzt eben ein paar Situationen waren, die ich so gerne vermeiden würde. Und da wäre die Frage, ob dafür nicht eine baldige Kastra sinnvoll wäre, wenn ich sie überhaupt mache lasse.
Warum nicht der Chip? Das scheint doch der einfachste Weg zu sein, erst mal?
Ich bin da dran - das macht hier aber nicht jeder TA.
Da macht hier nämlich niemand - nur die komische Deutsche. 
Ich muss erstmal rausfinden, wer den hier überhaupt setzt und was das kosten würde.
Gibt es denn Gassibekanntschaften, Nachbarn, Jugendliche oder vielleicht gar der Züchter, die Du fragen könntest?
Die Züchterin ist über eine Stunde entfernt und hat nicht wirklich Interessen an ihren ehemaligen Welpen. Die Nachbarn mit Hundeinteresse haben einen. Oder Katzen, was halt auch nicht geht. Daher nein, ich hab niemanden, der auch mal helfen würde.
Zum Thema Pöbeln: ist die Pöbelei nicht explizit sexuell motiviert, ist es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Kastration tatsächlich Abhilfe schafft. Viele intakte Rüden haben zwischen zwei und vier Jahren eine Phase der 'Unverträglichkeit,' in der sie besonders andere Rüden kaum in ihrem Dunstkreis tolerieren. Lässt man die Sache dann nicht einfach auf sich beruhen, sondern arbeitet aktiv daran, dass das Tier andere Hunde in seiner Umgebung zwar zu tolerieren hat, sich mit ihnen aber nicht abgeben muss, beruhigt sich die Situation häufig wieder.
Woran erkenne ich denn, ob es sexuell motiviert ist? Er macht das nur mit Rüden - Hündinnen, vor allem Terrierhündinnen, findet er super. Terrierrüden - nun ja. Die braucht er nicht unbedingt alle. Es ist auch nicht so, dass er die nicht im Dunstkreis tolerieren kann (selbst bei den Terriern). Er starrt nicht, wird nicht steif oder geht vorwärts - er reagiert derzeit nur, wenn die blöd sind zu ihm.
Auch nicht immer - oft gelingt es ihm, solche Situationen souverän zu lösen. Aber ich merke eben, dass bei Rüden die Zündschnur kürzer geworden ist.
Gestern morgen zum Beispiel sind wir an einem Terrier vorbei, der sofort auf ihn los ist. Felix war im Freilauf. Der andere war unter Kontrolle - die Besitzerin hatte ihn schnell am Geschirr gegriffen und wollte anleinen. Da kam Felix sofort zu mir zurück, statt drauf zu gehen, obwohl der andere ihn schon echt anpöbelte.
Danach sind wir durch 8-9 Hunde eines Dogwalkers im Freilauf (alle frei!) - das ging absolut problemlos.
Ach, ich weiß echt nicht, was richtig ist für uns...