Beiträge von Theobroma

    24 Seiten mit Schuldzuweisungen, Kompetenzgerangel, mind. 100 "mir wäre das nicht passiert"-Posts, Rafile-Privatdiskussionen und ganz "wertvollen" Tipps zum richtigen Umgang mit prollenden/beißenden Hunden - das ist das DF! |)

    Ganz toll - hattet ihr bemerkt, dass der Thread im "Rechtliches" steht?

    Liebe TE - hast Du die Kontaktdaten der RR-Besitzerin?
    Falls ja, stell ihr die Hälfte Deiner Kosten in Rechnung. Sie kann es ihrer Versicherung überreichen oder eben nicht, ihr Bier. 50%/50% ist bei zwei sich beißenden Hunde, die beide im Freilauf wären ist übliche Rechtssprechung. Freundlicher Brief, mit Auflistung aller Deiner Kosten, Kopien der Rechnungen und Fristsetzung. Das Gleiche sollte auch die Besitzerin das Viszlas bei ihrer Versicherung vorlegen.

    Übrigens - sollte ein Hundebesitzer sich in einem solchen Fall weigern, die Daten herauszugeben (was sie darf), bleibt tatsächlich nur der Anruf bei der Polizei. Und sollte die HH nicht auf diese Warten, dann bleibt nur Anzeige gegen Unbekannt. Wie auch immer das alles gelaufen ist - da waren zwei Hunde dran beteiligt und die RR-HH haftet nun mal mit.

    Einfach mitten drin im Leben sind

    Das sehe ich genauso - erweitere aber auf "mittendrin in ihrem zukünftigen Leben".
    Wenn ich selber am A der Welt wohne, kann auch der Hund weit ab von jeder Stadt aufgewachsen, aber wenn das nicht so ist?

    Die Hunde sind trotzdem was geworden, haben ihre Arbeit getan. Wenn nicht, wurden sie eben aussortiert, was auch mal die Kugel bedeutet hat. Überlebt haben die, die mit den Anforderungen zurechtkamen.

    Stimmt, nur wollen wir das ja heute so nicht, oder?

    Freunde von mir hatten vor vielen Jahren einen Ups-Wurf. Hofhund, sie wollten mit der Kastra warten... nun ja. Die Hündin hatte ihre Wurfbox im Stall, vom ersten Tag an hatten die Welpen Kontakt mit dem Hofleben. Menschen, Kinder, Autos, Traktor usw. Das sind tolle, sehr wesensfeste Welpen geworden. Die sind zwar keinem Plan gefolgt, haben aber eigentlich 90% der Punkte darauf abgehakt. :lol:

    Vielleicht ist das ja eine saublöde Frage, aber welchen Mehrwert hat es denn dann, wenn der Züchter sagt, er arbeitet mit einem Puppyplan o.ä.?

    Ich denke, es geht vor allem darum, zu zeigen, dass man sich Gedanken macht und alles daran setzt, selbstbewusste, sozialkompatible Hunde zu züchten.
    Da muss nicht jeder Punkt abgehakt sein (wobei das alles Punkte sind, die hier im DF oft als "normal" aufgeführt werden).

    Das ist für mich bei der ganzen Sache eh ein wichtiger Punkt: die Anforderungen an die Hunde in der Gesellschaft. Das ist hier in GB noch mal eine deutliche Stufe heftiger als in D.
    Ein Hund, der schon als Welpe die besten Startbedingungen mitbekommt, hat es später einfach leichter.

    nochmal,und wo würdet ihr Abatri he machen,wenn es z.b wenig Züchter gibt der euch theor. Zusagt?

    Das kann man theoretisch so nicht beantworten.

    Ich hab mich zum Beispiel nicht 100%ig auf eine bestimmte Rasse festgelegt, sondern ein paar, die in Frage kommen. Also schaue ich bei allen Rassen mal, ob es Züchter gibt, die in Frage kommen. Eine Rasse ist dabei schon rausgefallen, weil reine Zwingeraufzucht mehrere Rassen - das kommt für mich nicht in Frage.

    Mir ist nicht wichtig, dass ein Puppyplan abgehakt wird. Aber der Kontakt mit Kindern, anderen Hunden, gerne auch anderen Haustieren ist für mich ein Must-have. Am besten im Haushalt oder - wer das nicht hat - eben nach Plan. Eine Pudelzüchterin hab ich gefunden, deren Enkel den Kinderpart gerne übernehmen regelmäßig.

    (Ebenso übrigens bei der Abgabe- die sollte immer nach Stand des Welpen stattfinden und nicht nach Terminkalender!)

    Das ist auch so eine Sache, die nicht überall der Fall ist.

    Der Puppyplan ist ja nur eine Richtschnur, damit eben ein paar Dinge beachtet werden und nicht vergessen. Bei einem zukünftigen Stadthund sind laute Geräusche, Autos, Kinder, Leute aller Art ja schon wichtig, damit der Hund da keine Ängste entwickelt.

    Ich hatte halt für mich bisher so einen professionellen Züchter mit Puppy-Room ausgeschlossen. Aber vielleicht ist das gar nicht nötig, weil der das auch nicht schlechter (sondern vielleicht sogar besser macht) als ein Hobbyzüchter, der alle paar einen Wurf hat und am A der Welt wohnt.

    Mal schauen, was mir so weiter begegnet beim Schauen.

    Bei Spaniels würde ich bei der Züchterauswahl auf möglichst wenig Ohr achten: selbst dann ist noch mehr als genug Ohr vorhanden. Die Ohren sind bei diesem Typ nämlich oft Problemzone Nummer eins.

    Genau diesen Eindruck hab ich nämlich beim Studieren der Rasse auch gewonnen. Danke!

    Ja, da würde ich zustimmen und bei den Elterntieren schauen, ob die Augen dazu neigen, viel weiß zu zeigen.

    Sehr gut, danke.

    Was denkt ihr beiden zum Beispiel über diese hier: Cocker
    Ich finde die dreifarbige Hündin ja wirklich toll... :herzen1: ... nicht, dass ich jetzt einen Welpen will, aber rein vom Typ her?

    Die Züchterin meines Zweithundes hat z.B. mehrere Hunde unterschiedlichen Alters, ein bisschen sonstiges Viehzeugs (Geflügel, Schafe), ist mit den Welpen ab und zu ein Stück Auto gefahren und hat sich, sobald die Knirpse älter waren, immer mal einen einzeln genommen und den mittappen lassen, während sie Dinge in Haus und Hof erledigt hat. War für mich perfekt so, ich habe genau den nervenstarken, neugierigen, ausgeglichenen Hund bekommen, den ich mir erhofft hatte.

    Ja, so in etwa stelle ich mir das auch vor.
    Ich bin gerade ganz fasziniert, wie unterschiedlich das gestaltet wird.

    Hallo zusammen,
    ich weiß, es gibt schon viele Threads zum Thema - wo kaufeich meinen Welpen?
    Aber ich hab den Eindruck, dass die Meinungen zu Zucht undvor allem Aufzucht stark auseinander gehen.

    Was ist Euch wichtig? Bei der Prägung und Sozialisierung zum Beispiel?
    Sollte der Züchter das „nach Plan“ machen (BeispielPuppyplan: Puppyplan) oder sollen die Welpen halt so „mitlaufen“ zu Hause? Reicht das?
    Sagen wir mal, es ist ein ruhiger Haushalt ohne Kinder usw. –ist das nicht für einen Familienhund denkbar ungeeignet? Vor allem, wenn die Welpen erst mit 10-12 Wochen umziehen?
    Was ist mit Welpen, die nicht im Wohnzimmer aufwachsen,sondern im „Welpenzimmer“ oder gar im Zwinger? Welpen vom Züchter, der dashauptberuflich macht und davon lebt, sprich 5-6 Würfe pro Jahr hat? Dafür abereben mit Plan prägt?

    Rundum - wie sieht für euch die ideale Aufzucht aus?

    Thea