Nun, zweite Meinung einholen auf jeden Fall. Das hast Du ja eh vor.
Wie hat der TA denn eine Rückenmarksdegeneration feststellen können? Sowas ist ja von aussen nicht wirklich erkennbar.
Der Hund meiner Freundin hat (vermutlich) Cauda Equina und knickt immer wieder mal in den Hinterbeinen ein. Reparabel ist das nicht, aber seit er regelmässig Schmerzmittel bekommt, läuft er wieder zuverlässiger.
Meine Hündin hat Spondylose und bekommt ebenfalls regelmässig Schmerzmittel. Bei ihr reichen meist Traumeel und Zeel (pflanzliche Arzneimittel). Sie hat aber immer mal Schübe, in denen sie schlechter läuft, dann bekommt sie für ein paar Tage Dolagis. Nach 4 - 6 Tagen ist das Gangbild dann meistens wieder besser und wir können wieder auf die leichteren Mittel umstellen.
Einschläfern wäre für mich auch erst die letzte Möglichkeit, wenn der Hund nicht mehr alleine nach draussen kann, um sich zu lösen.
Du schreibst allerdings, dass du selbst wohl auch nicht so gut zu Fuss bist. Da solltest Du dich ggf. mal nach Hilfe umsehen, die Dir und dem Hund das Rausgehen erleichtern kann.
Ich hoffe sehr, dass Du einen kompetenten Tierarzt findest, der dir einen guten Rat geben kann. Wejn du hier angibst, in welcher Gegend du wohnst, kann dir vielleicht jemand einen Tipp geben, welcher Tierarzt auf solche Probleme spezialisiert ist.
Gruss
Gudrun