Beiträge von Tanzbaerin

    Ich denke auch, dass es auf den Hund ankommt - und auf die Art, wie die Bindung aufgebaut wird.

    Wir haben unsere Leika mit 4 Jahren bekommen, sie hat quasi nur darauf gewartet, zu Menschen zu kommen, an die sie sich binden kann und die das auch zulassen.

    Ich glaube nicht, dass die Bindung enger ist, wenn man einen Hund vom Welpenalter an hat. Es ist eventuell einfacher, die Signale des Hunds zu deuten, wenn man in von Kindesbeinen an hat. Bei einem erwachsenen Hund muss man unter Umständen genauer hinschauen und auch dem Hund Gelegenheit geben, "seine" Menschen kennenzulernen.

    Ich würde immer wieder einen erwachsenen Hund zu mir nehmen - auch wenn ich Welpen meistens unwiderstehlich süss finde.....

    Gruss
    Gudrun

    Ich kann euch eigentlich nur raten, mit der Anschaffung eines Hundes zu warten, bis einigermassen klar ist, wo eure berufliche Orientierung hin geht. In der heutigen Zeit ist eine einigermassen gesicherte berufliche Position ein Muss - und mit einem abgeschlossenen Studium ist noch nicht klar, dass ihr auch eine adäquate Anstellung findet.

    "Irgendetwas" ist auf die Dauer nicht zufriedenstellend. Gerade als junger Mensch ist man oft gezwungen, für einen vernünftigen Job umzuziehen, eventuell seltsame Arbeitszeiten zu akzeptieren, mehr zu arbeiten als im Arbeitsvertrag steht. Wer da nicht mitzieht, ist den Job schneller wieder los, als ihm lieb ist.

    Eine Wohnung zu finden, in der ein Hund willkommen ist und die auch noch so liegt, dass es gute Gassimöglichkeiten und Parkplätze in der Nähe gibt kann sehr schwierig sein. Gerade in Ballungsgebieten wie München, Hamburg, Frankfurt, Berlin, Köln kann das zum Abenteuer werden.

    Dein Vater kommt ja - wie ich dem ersten Posting entnehmen kann - nicht als "Plan B" in Frage, wo der Hund ggf. bleiben könnte, wenn es bei euch nicht passt.

    Tut euch und auch einem möglichen Hund den Gefallen: Wartet, bis ihr einigermassen stabile Verhältnisse habt und denkt dann erneut über einen Hund nach.

    Gruss
    Gudrun

    Wir haben auch so ein Höllentier - und es in den 6 Jahre, die sie nun bei uns ist nicht geschafft, sie vollkommen ruhig und gelassen zu bekommen.

    Kinder, die ruhig und normal daherkommen sind kein Problem, aber alles was quitscht, rennt, plärrt, brüllt oder sonstige ekligen Geräusche macht wird "zur Ordnung gerufen".

    Wir wissen, dass sie so reagiert, daher ist sie in den Wohngebieten grundsätzlich an der kurzen Leine und trägt auch mal eine Maulschlaufe.

    Das Bellen ist eine Reaktion auf die plötzliche schnelle Bewegung und kann einfach nicht abgestellt werden (bei uns) - also müssen wir damit leben und entsprechende Situationen vermeiden, wo es geht. Wo es nicht geht: So schnell wie möglich raus aus der Situation.

    Tja - und dann gibt es auch die Kinder, die alles mit Frau Leika machen dürfen...... auch wenn sie mal quietschen oder rumrennen.... Woran das liegt, habe ich noch nicht herausfinden können.....

    Gruss
    Gudrun

    Möglicherweise hat die Frau, mit der Du gesprochen hast, schlechte Erfahrungen gemacht. Es gibt immer wieder Leute, die sich unüberlegt einen Welpen zulegt und dann nach kurzer Zeit feststellt, dass es kein Plüschtier ist.
    Wie schaut es denn mit Deiner beruflichen Orientierung aus? Bist du berufstätig? Wie lange? Was passiert während deiner Abwesenheit mit dem Hund? Lebst Du alleine oder mit Partner? Was sagt der eventuelle Partner dazu?

    Bei einem 10-Parteienhaus: Wie sind deine Nachbarn? Ist Hundehaltung im Haus überhaupt erlaubt?

    Es gibt viele Aspekte, die vor der Hundenanschaffung zu beachten sind - nur einer, der nicht beachtet wird, kann zu riesigen Problemen führen....

    Ich will dir das Thema Hund nicht madig machen, aber es bringt ja nicht wirklich etwas, wenn so ein Tier bei dir einzieht und dann auf einmal Probleme auftauchen, an die du im Vorfeld nicht im Traum gedacht hast.

    Gruss
    Gudrun

    Ich kann mich Finnrottis Ausführung nur anschliessen. Ich mag Dobermänner (und -frauen :D ) gerne, habe aber bisher noch keinen getroffen, der einfach war. Ich würde mir keinen zulegen, mir sind die zu sensibel.

    Ich könnte mir bei Dir z. B. auch einen Kurzhaarcollie vorstellen. Da habe ich bisher zwar nur zwei kennengelernt, beide waren aber tolle Hunde - auch mit "Will to please".

    Gruss
    Gudrun

    Hallo liebe Nordlichter,

    wir machen im September eine Wesertour und übernachten z. B. in Oyten (Achim, Bremen Süd), Ovelgönne, Wremen und Cuxhaven. Mein Mann radelt, Leika und ich sind per Auto unterwegs.

    Wir würden uns freuen, wenn jemand Lust und Zeit auf ein Treffen hätte. Gerne um die Mittagszeit oder auch spätnachmittags - dann eher in der Nähe der Übernachtungsorte.

    Oder wenn die Zeit für ein Treffen fehlen sollte: Gibt es gute Tipps, wo man mit Hund schön laufen kann?

    Leika ist nicht wirklich stadtkompatibel, daher suchen wir eher schöne Ecken abseits der grossen Ausflugsziele.

    Mit den meisten Hunden gibt es keine Probleme..... aber als 10,5-jährige Dame ohne damenhaftes Benehmen eckt man bei Radfahrern usw. schon mal an....

    Infos gerne per PN oder E-Mail.

    Liebe Grüsse
    Gudrun

    Wir sind im September (15.-23.) auf Wesertour von Hann.Münden nach Cuxhaven.

    Kann mir jemand schöne Gassitipps geben? Wir wollen auf jeden Fall zu den Externsteinen.
    Am Ende des ersten Fahrradtages (mein Mann radelt, Leika und ich sind per Auto unterwegs) sind wir in Corvey, am zweiten in Hameln Tündern, dann in Petershagen/Ovenstädt. Weiter geht es nach Bücken (Hoya), dann Oyten bei Achim, danach sind wir schon nördlich von Bremen.

    Leika ist nicht stadtkompatibel, d. h. Innenstadtbummel geht mit ihr nicht. Von Hameln aus wollen wir evtl. in den Schlosspark von Bückeburg.

    Wenn jemand werktags um die Mittagszeit Zeit und Lust auf ein Treffen hat - gerne!
    Auch spätnachmittags an den Übernachtungspunkten (siehe oben) wären Treffen möglich und erwünscht.

    Leika ist eine 10,5-jährige schwarze Dame ohne damenhaftes Benehmen - ein Mix aus Groenendahl und Border Collie. Mit den meisten Hunden ist sie verträglich, nur sehr selten gibt es Antipathien.

    Bitte PN oder E-Mail, wenn jemand Lust und Zeit für uns hat.

    Gruss
    Gudrun

    Ich finde Tierparkbesuche mit Hund "eigentlich" schön. Wir machen das mit Leika aber nur, wenn damit zu rechnen ist, dass wenig Betrieb ist und keine Horden von Kindern durch die Gegend düsen.

    Wir waren z. B. in der Lüneburger Heide, da konnte man sogar mit angeleintem Hund durch ein Rehgehege gehen - kein Problem. Und das, obwohl Leika gerne lautstark fremde Eindrücke kommentiert. Dabei war damals auch Spike, der Hund einer Freundin, der ziemlichen Jagdtrieb hat. Sie ist mit ihm die Ausweichwege gegangen - auch kein Problem.

    Auch im Nationalpark Bayerischer Wald war es schön - da war es aber Pflicht, mit dem Hund die Ausweichwege zu nutzen.

    Im schlechtesten Fall musst Du halt mit dem Hund aus dem Wildpark rausgehen oder dich in einen ruhigen Bereich ohne Tiere zurückziehen.

    Gruss
    Gudrun

    Zitat

    Ich fahre zwar mit AUto, aber denke, es sind noch ca 20 Minuten von da aus. Du läufsst nach Süden bis zum Weg am Rheinufer. Evntuell musst du mal einen Haken dahin schlagen. Am Weg angekommen, biegst du dann links ab Richtung Eddersheim. Dann läufst du noch ein Stück und irgendwann kommt ein kleines bewaldetes Stückchen am Rhein, dort ist der Hundestrand, der Eingang ist etwas versteckt.
    Auf Google Maps kannst du das gut sehen, wenn du auf 20m oder 50m in der Skala zoomst, siehst du den Weg südlich von Flörsheim am Rhein. Wenn du den nach Osten verfolgst, kommt ein kleines Grünes Stück, das der Weg leicht umkurvt, dort ist es.

    MfG

    In Flörsheim den RHEIN zu finden ist etwas schwierig, mit dem Main ist es einfacher, denn der fliesst dort vorbei..... :D

    Wer mit der S-Bahn unterwegs ist, findet auch in Hochheim Bademöglichkeiten. Von der Station Hochheim-Süd ist es nicht weit zu den Mainwiesen. Gleich am Anfang der Wiesen (am Bolzplatz geradeaus runter zum Ufer) ist eine schöne flache Einstiegsstelle, ein Stück weiter (ca. 300 m) ist es etwas steiler. Ein gutes Stück weiter (Richtung Mainz Kastell) hinter der Staustufe ist ebenfalls nochmal eine strandähnliche Einstiegsstelle.

    Gruss
    Gudrun

    Dein letzter Post klingt für mich so, als ob der Tierarzt deinen Buddy bereits aufgegeben hat. Schau dich mal um, wo in deiner Umgebung eine Tierklinik ist, die haben meist Spezialisten.

    Es kann natürlich auch sein, dass dein THP mit Akupunktur wieder eine Besserung erreicht - das wäre für mich ein Hinweis darauf, dass es KEINE Rückenmarkdegeneration sondern eher etwas in Richtung Bandscheibenproblem oder Spondylose ist.

    Aber egal was es ist, wenn die Akupunktur hilft, dann wendet sie an - wenn nötig halt öfter.

    Was ist Buddy denn für ein Hund? Für einen grossen Hund sind 12 Jahre ja unter Umständen schon ein "schönes Alter" - bei einem kleineren Exemplar eher nicht....

    Gruss
    Gudrun