Beiträge von Tanzbaerin

    Schau mal hier https://www.dogforum.de/gassitreff-in-wurzburg-t57078.html
    Der Thread ist zwar lang, aber dort werden jede Menge Tipps aufgeführt.

    Wir sind zwar keine Würzburger, treffen uns aber immer mal wieder mit den Franken dort. Wenn Du unter dem Oberthema "Spaziergänge und Treffen PLZ 9" eine Anfrage einstellst und angibst, wann Du dort in der Gegend bist, werden sich bestimmt einige Foris melden, die dir gerne schöne Gassiwege/-gebiete zeigen und ggf. auch mit Ihren Hunden Spiel- und Weggefährten mitbringen.

    Nicht entgehen lassen solltet ihr euch ein Essen in Thüngersheim beim Bären.......

    Ich persönlich mag gerne in Retzbach am Main unterwegs sein - schön ruhig, gut zu parken und Zugang zum Wasser.... (und nicht weit vom Bären weg....)

    Gruss
    Gudrun

    Zitat

    Hallo,

    das mit der Maulschlaufe habe ich mir auch schon überlegt. Danke :gut: Werde gleich heute vor der Hundeschule noch eine besorgen. Braucht man zum Zugfahren etc. ja eh.

    Zum Thema Bellen nochmal. Also Candy bellt "nur" wenn wir jemanden im Flur treffen. Bisher erst 4 mal passiert, da wir erst vor kurzem eingezogen sind.

    Deswegen hat sich das Verhalten hoffentlich noch nicht "verfestigt" und wir haben gute Chancen das hinzubekommen?

    LG Sandra

    Bitte nicht mit einem Nylonmaulkorb verwechseln! Mit einem Nylonmaulkorb ist z. B. hecheln, Leckerli nehmen, trinken nicht möglich.
    So eine Maulschlaufe wird allerdings möglicherweise in den Öffentlichen Verkehrsmittel als nicht ausreichend angesehen.
    Wenn Du Zug und Strassenbahn oder Bus fahren möchtest, solltest du ggf. auf einen "normalen" Maulkorb zurückgreifen.
    Mit Maulschlaufe meine ich sowas hier:

    Das ist übrigens genau das Modell, das wir haben....

    Gruss
    Gudrun

    Wir kennen dein Problem nur zu gut - Leika ist inzwischen seit über 6 Jahren bei uns, hat aber ihr Verhalten nie ganz abgelegt.

    Also haben wir gelernt, mit der Problematik Aufzug/Treppenhaus umzugehen.

    1. Leika trägt im nahen Umfeld der Wohnung IMMER eine Maulschlaufe. Damit hat sie keine Möglichkeit, irgend jemanden zu zwicken, ausserdem signalisieren wir den Nachbarn damit: Wir passen auf, dass nichts passieren kann.

    2. Wir haben innerhalb des Hauses ein "Signal" mit den Bewohnern vereinbart. Wir machen IMMER das Flurlicht an, unabhängig von der Tageszeit. Die meisten Nachbarn wissen das inzwischen und nehmen zur Kenntnis: Licht an, Leika ist unterwegs im Haus.

    3. Wir horchen vor dem Rausgehen, ob irgendetwas im Treppenhaus los ist und gehen ggf. erst, wenn es wieder ruhig ist.

    4. Im Aufzug haben wir uns angewöhnt, kurz vor erreichen der Zielstation laut "LANGSAM" zu sagen. Damit haben Leute, die vor dem Aufzug stehen die Chance, etwas zurückzuweichen.

    Ganz wichtig ist bei uns: Kein Halsband sondern ein gut sitzendes Geschirr mit zusätzlichem Griff, damit haben wir sie im Zweifelsfall direkt am Wickel und vermeiden ein nach vorne stürmen.

    Bellen können wir meist nicht wirklich unterbinden, aber das hat sich im Lauf der Jahre auch stark verbessert. Wenn es aber draussen gruselig oder eklig riecht, muss das halt kommentiert werden.

    Für uns hat oberste Priorität, dass Leika an niemanden ran kann, der das nicht will. Und das klappt mithilfe unserer Vorsichtsmassnahmen sehr gut.

    Gruss
    Gudrun

    Ich finde es grundsätzlich gut, wenn jemand hier fragt: "Glaubt ihr, das ein Hund bei mir einziehen sollte? Welche Art von Hund würde denn passen?".

    Wenn derjenige dann alle Antworten analysiert, wird er eine Tendenz feststellen. Einige raten ab, andere raten zu, es gibt Rassetipps und Verhaltenstipps. Die Antworten spiegeln doch in der Regel die eigenen Erfahrung der Antwortenden wider.

    Aber es gibt fast immer auch die "Missionare", die nur ihre eigene Meinung gelten lassen. Und wehe, es überwiegen die Antworten, die dieser Meinung entgegen stehen. Dann muss der Missionar nochmal reinhauen.... und leider nicht immer auf freundliche Art.

    Wir sind hier kein Kuschelverein, auch wenn wir es mit pelzigen Zeitgenossen zu tun haben. Aber in der Regel wird auch die Netiquette eingehalten, auch wenn es immer mal Ausrutscher gibt.

    Ich (meine persönliche Meinung!) sehe ein Forum als Möglichkeit, mehrere Aspekte einer Sache abzuchecken. Ich stelle hier keine Frage, nur um eine bestimmte Antwort zu bekommen, die ich mir (ohne Forum) sowieso schon selbst gegeben habe. Ich fragen, um Denkanstösse zu bekommen, um meine möglicherweise einspurige Denkweise in andere Bahnen zu lenken.

    Ich halte nichts davon, in bezug auf Hundehaltung das Prinzip "Trial and Error" anzuwenden, was ja in vielen anderen Lebenssituationen durchaus hilfreich sein kann. Eine Entscheidung für einen Hund ist aber etwas anderes als für ein Auto oder ein Sofa. Ein Lebewesen ist beteiligt, das - auch wenn einige das immer noch nicht glauben - Gefühle hat. So ein Lebewesen kann nicht einfach hin und her geschubst werden. Man kann es nicht einfach mal "zum Ausprobieren" für eine bestimmte Zeit mit nach Hause nehmen, um dann festzustellen, das es "nicht funktioniert".

    Gerade junge Leute, die vielleicht gerade mal aus dem Elternhaus mit all seiner Geborgenheit und Fürsorge ausgezogen sind, wünschen sich oft den Hund, den sie als Kind nie bekommen haben, weil die Eltern nicht die Verantwortung übernehmen wollten (oder auch einfach keine Lust hatten, ihre Zeit- und Lebensplanung von einem Vierbeiner abhängig zu machen). Dann werden Hunde angeschafft - während des Studiums klappt es ja auch meistens noch. Dann kommen Praktika oder Jobs - und auf einmal ist man nicht mehr stundenweise von zuhause abwesend sondern von morgens 7 bis abends 7 - und hat dann noch nicht einmal eingekauft oder die Wohnung in bewohnbaren Zustand gebracht. Und dann soll man noch 2 - 3 Stunden täglich für den Hund erübrigen? Klar, es gibt Hundesitter, Hundetagesstätten - aber hat man sich einen Hund zugelegt, um ihn morgens abzugeben und abends wieder abzuholen?

    Genau diese Gedanken werden aber oft gar nicht gedacht oder zur Seite geschubst. Hier werden diese Gedanken von anderen wieder ans Tageslicht geholt. Und das ist wichtig!

    Wenn der Fragende dann alle Informationen ignoriert, sich doch mit 20 Jahren und ohne gesicherte Zukunft den Rottweilerwelpen in die WG holt und 4 Jahre später mit dem ausgewachsenen Hund keine Wohnung am Arbeitsort findet ist das Geschrei gross. "Warum hat mir niemand etwas gesagt? Warum hat mich niemand davon abgehalten?"

    Alles, was ich hier schreibe ist meine persönliche Meinung, gewachsen aus meiner eigenen Erfahrung. Ich habe mir auch mit 25 einen Hund gewünscht und keinen angeschafft. Auch mit 30 und 40 nicht. Einfach weil die Lebensumstände nicht gepasst haben und ein Hund bei uns nicht die Lebensweise gehabt hätte, die er verdient hat. Ich hatte lange und unregelmässige Arbeitszeiten, war auf kurzfristig geplanten Geschäftsreisen. Mein Mann war ebenfalls berufstätig und auch seine Arbeitszeiten waren oft nicht genau planbar. Wir hatten ein gemeinsames Hobby, das Turniertanzen, für das wir uns die Trainingszeit auch oft abknappsen mussten (oft spät abends und nahezu jedes Wochenende).

    Nachdem mein Mann mehrere Gänge zurückgeschaltet hatte (Altersteilzeit mit 20 Stunden) und ich durch eine berufliche Veränderung auch ganz andere Zeiten hatte kam erst das Thema Hund wieder auf den Tisch.
    Und nach dem, was wir mit unserer Leika erlebt haben und immer noch erleben war das die einzig richtige Entscheidung, denn neben ihr bleibt wenig Zeit für andere zeitintensive Hobbies.

    Ich wünsche mir, dass die Leute, die hier fragen "bin ich für die Hundehaltung geeignet?" wirklich lange und intensiv nachdenken und so viele Aspekte wie möglich in Betracht ziehen, bevor sich für eine Rasse entschieden ein Hund angeschafft wird.

    Gruss
    Gudrun

    Eins war uns immer wichtig: Ein Hund zieht nur ein, wenn wir Zeit für ihn haben. Damit war klar: Solange wir beide voll berufstätig waren ging es nicht. Die Entscheidung ist für uns heute immer noch richtig, denn wenn wir zusammenrechnen, wieviel Zeit wir mit und für den Hund brauchen ist das mit einer Vollzeitarbeit zuzüglich Einkaufs-, Haushalts- und Gesellschaftspflichten nicht vereinbar.

    Eine Betreuung für ein Wochenende oder auch einen Urlaub, stundenweise mal zwischendurch - ok, aber regelmässig? Warum habe ich dann einen Hund, wenn das Tier sowieso nicht bei mir sein kann?

    Warum muss man sich einen eigenen Hund zulegen, wenn man noch nicht einmal weiss, wohin der berufliche Weg geht geschweige denn wie die Wohnsituation dann aussehen wird?

    Natürlich ist es Blödsinn, dass nur Menschen, die über Haus und Garten und viel Freizeit verfügen einen Hund haben sollten - aber ich sehe es auch hier im Umfeld immer wieder, wie unüberlegt die Leute da ran gehen.

    Und die Rassen - wer sich nicht wirklich intensiv damit beschäftigt, geht erst einmal nach der Optik. Natürlich ist ein Dobermann ein schöner Hund - aber wer weiss schon, wie sensibel und scheu diese Tiere meist sind. Natürlich ist ein Rottweiler oder ein Staff schön und meist lieb - aber die stehen halt in den meisten Ländern auf der Liste und sorgen nicht gerade für Freunde in der Nachbarschaft. Klar - ein Schäferhund hat Will-to-please und man kann viel mit ihm machen - aber passt er wirklich in die Grossstadt, wo man immer mit dem Auto zum Gassi fahren muss, damit die Grünfläche grösser als ein Teehaustisch ist? Ein Chihuahua scheint oft der ideale Grossstadthund zu sein - aber weiss der Kleine, dass er ein kleiner Hund ist? Auch so ein Tierchen braucht Erziehung..... und vor allem Zeit.

    Ich kann jedem mit Hundewunsch nur eindringlich raten, sich sehr genau insbesondere mit dem Zeitfaktor zu beschäftigen.

    Gruss
    Gudrun

    Wir nehmen auch bei Bedarf Vaseline, Ringelblumensalbe oder Hirschtalgcreme - je nachdem, was grade da ist.

    Nach dem Gassi werden bei stark gesalzten Flächen die Pfoten mit einem Waschlappen abgewaschen.

    Bisher hat das ausgereicht.

    Zum "Cremen zulassen" - wir haben Leika daran gewöhnt, dass nach nahezu jedem Gassi die Pfoten abgetrocknet werden - inzwischen setzt sie sich von selbst und reicht eine Vorderpfote nach der anderen... die Hinterpfoten müssen wir uns schnappen, dazu steht sie zwischen unseren Beinen und eine nach der anderen ist dran.

    Beim Cremen geht das genauso....

    Gruss
    Gudrun