Beiträge von Tanzbaerin

    Typisch deutsch gibt es eigentlich nicht, denn jede Landschaft hat so ihre eigenen Spezialitäten.

    Im Norden der Fisch, evtl. auch Labskaus, Grünkohl mit Pinkel &Co.

    In der Heide Buchweizenpfannkuchen mit unterschiedlichen Füllungen, Kartoffelgerichte

    Berlin: Buletten, Eisbein mit Sauerkraut,

    Spreewald: Pellkartoffeln mit Leinöl

    Sachsen: Quarkkeulchen

    Bayern: Weisswurst (aber nur vor dem 12-Uhr-Läuten), Leberkäs (mit Spiegelei und Bratkartoffeln), Schweinsbraten, Ganslbraten, Semmelnknödeln

    Thüringen: Thüringer Klösse zu diversen Braten

    Hessen: Rippchen oder Schäufelchen mit Kraut, Handkäs mit Musik, Kochkäs, Frankfurter Grüne Sosse

    Rheinland-Pfalz: Dibbelabbes (oder auch Schales oder Döbbekuchen) - eine Art Riesenreibekuchen mit Speck im Eisenbräter zubereitet,dazu Apfelkompott, Tertich (Mosel - Sauerkraut und Kartoffeln durcheinander, dazu Rippchen,Bauchfleisch oder ähnliches).

    Saarland - auch da gibt es den Dibbelabbes, oder Lyoner (Fleischwurst) heiss oder kalt

    Rheinland: Sauerbraten mit Makkaroni, Kartoffeln oder Klössen

    Baden Württemberg: Maultaschen, Spätzle, Kässpätzle, Bubespitzle

    Die deutsche Küche ist insgesamt meistens recht deftig und auch nicht gerade fettarm....

    Nachspeisen: Im Norden die rote Grütze mit flüssiger Sahne, Milch oder Vanillesosse, überall eigentlich diverse Puddings mit Obst oder Sossen, Arme Ritter (auch Karthäuser Klösse genannt = Milchbrötchen abreiben, einweichen in Milch und Ei, mit Bröselb (vorher abgerieben) panieren und in Butter ausbacken. mit Zimtzucker bestreuen. Dazu gibt es Vanillesauce, Weinschaumsosse oder Kompott. Bayerische Creme, Weincreme, Welfenspeise -
    Dampfnudeln oder Rohrnudeln oder Dukatennudeln - ebenfalls mit Weinschaum- oder Vanillesosse - das ist schon fast eine Hauptspeise, da brauchts nur eine Suppe vorweg.....

    Es gibt jede Menge - wobei z. B. Rinderrouladen oder -braten alles andere als "zu einfach" sind, wenn sie richtig zubereitet werden und mit den richtigen Beilagen serviert werden....

    Viel Spass!

    Gruss
    Gudrun

    Zitat

    Ich bin das ja die letzten zwei Jahre gewohnt das kaum einer aus DA mal den Weg nach Flörsheim macht....

    Und ich immer na DA fahren muss....

    Aber mein Auto ist immernoch kaputt und eigentlich muss der in die Werkstatt, aber ich brauche das Auto....

    Schätzelein, und wenn wir dann in Hochheim unterwegs sind, kommst Du gar nicht erst....

    Und die Gundwiesen sind auch nicht wirklich weit - da sind wir halt oft, weils für alle gut erreichbar sind.

    By the way - was machen wir am Sonntag? Wir hatten mal die Gundwiesen angedacht mit anschliessender Einkehr beim ITALIENER (Gundhof hat noch zu).
    Alternativ wäre da noch das Naturfreundehaus.... beides bei den Kleingärten Richtung Bornbruchsee.

    Wenns regnen sollte (ist ja noch nicht so klar, wie das Wetter wird.... den Marathonläufern wünsche ich schon trockene Verhältnisse), könnten wir auch mal wieder nach Schwanheim. Einkehr danach evtl. beim Alt Schwanheim (Seppchen) = alt eingesessenes Lokal mitten in Schwanheim.

    Gruss
    Gudrun

    Mein Mann und ich haben uns eigentlich immer schon für Hunde interessiert, aber im Interesse des Tieres davon abgesehen, uns einen zuzulegen. Wir waren beide beruflich sehr engagiert, ich oft auf Dienstreisen, mein Mann oft lange im Büro. Dazu kamen sportliche Aktivitäten - eine Zeitlang Langstreckenlauf (bis 100 km) bei meinem Mann, bei mir eher die tänzerische Richtung (während der Laufzeit halt solo - also Flamenco, Step usw.). Dann begannen wir, gemeinsam Turnier zu tanzen - d. h. 3 - 4 mal die Woche Training, am Wochenende Privatstunden oder Turniere.... alles nicht besonders hundefreundlich. Aber wir wollten das ja so.

    Tja - dann kam die Entscheidung meines Mannes, in Altersteilzeit zu gehen, also die Wochenarbeitszeit zu halbieren. Der Gedanke an einen Hund wurde konkreter.... eine mittelgrosse Hündin (so ca. 40 cm, max. 20 kg) im jungen Erwachsenenalter (also ab 2 Jahre) sollte es sein. Wir begannen, uns in den Tierheimen usw. umzuschauen, fanden aber nicht wirklich das richtige Tierchen (oder es wurde uns ausgeredet oder wahr schon "reserviert" usw.).

    Ich war inzwischen selbstständig und fragte eine Kundin, die Gott und die Welt kennt, ob sie niemanden wisse, der seinen Hund abgeben will. Tja, Welpen hätte sie uns sofort vermitteln können - aber das war nie eine Option.

    Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben, da rief sie mich an: "Ich bin hier gerade beim Friseur - habt ihr schon einen Hund?"...... Nein - war meine Antwort.... "Dann habe ich hier vielleicht was für euch, Moment" und reichte mich an die Friseurin weiter,die mir Leikas Geschichte erzählte: Zwingerhaltung, immer alleine, darf nicht in die Wohnung, muss abgegeben werden, weil ein zweites Kind kommt. Hmmm, das Mitleid war geweckt. Die Frage nach der Rasse wurde mit "So ähnlich wie unser Chico, also irgendwas mit Schäferhund und Labbi" beantwortet. Ok, ich sagte zu, dass wir uns Leika mal anschauen werden, aber den Einzug erst im Juni schaffen können (es war März).
    Sie nahm Rücksprache mit Leikas Besitzern und es hiess, das sei kein Problem.

    Tja, war es dann doch, denn 14 Tage später kam der Anruf: Der Hund muss weg - aber schnell! Wir also an meinem Geburtstag ab in den Odenwald, Hund kennenlernen.

    Überraschung: Kein Schäfi-Labbi, sondern ein Schäfi-Border-Collie Mix..... keine 40 cm sondern dicke 50 und auch keine 20 kg sondern gute 30. Für unsere Vorstellungen also: Ein Riesenviech -das uns aber sofort ins Herz kroch..... Sie kam mit auf einen Probespaziergang und sprang danach sofort in unser Auto.....

    Ok, Probewochenende vereinbart - wir mussten ja testen, wie sich das Mädel in der Wohnung und im städtischen Umfeld benimmt. Tja - mustergültig! Sie hatte sich wohl entschieden, bei uns wohnen zu wollen.

    Und so kamen wir zu unserer schwarzen reissenden Bestie, die nach einigen Wochen zeigte, dass sie nicht das Lämmchen ist, das uns zu Anfang im Wolfspelz begegnete.

    Wir haben aber den Kampf aufgenommen und inzwischen wollen wir unser Monster nicht mehr hergeben.

    Ach ja - der Turniertanz ist ad acta gelegt....... die Pumps und die Lackschuhe stehen verstaubt im Schrank.....

    Gruss
    Gudrun

    Ein schöner grosser Braten kommt auch immer gut an.

    Beim Metzger des Vertrauens ein schönes Stück Fleisch kaufen (bei 7 Personen würde ich etwas mehr als 2 kg nehmen)- am besten gleich dort parieren lassen (von Häuten und Sehnen befreien). Evtl. macht Dein Metzger auch leckere Rollbraten.

    Fleisch im Bräter scharf anbraten, rausnehmen. Röstgemüse (Sellerie, Möhren, Lauch, Zwiebel,Petersilienwurzel) gewürfelt im Bräter anbraten, mit Brühe oder Wein ablöschen (kann ruhig "Fertigbrühe" oder Fond aus dem Glas sein).Fleisch würzen mit Pfeffer,Salz, evtl. Paprika und auf das Gemüse packen. Dann den ganzen Bräter ab in den Ofen - ideal bei ca. 120 Grad etwa 3 Stunden. Immer mal wieder schauen, ob noch genug Flüssigkeit da ist, ggf. nachfüllen.

    Nach dem Garen den Bratensatz (Gemüse und Flüssigkeit) auf die gewünschte Sossenmenge auffüllen (mit Brühe, Wasser und ggf. einem Schuss Wein oder Sherry). Aufkochen. Wenn ihr das mögt, nun alles mit dem Pürierstab aufmixen - die Sosse bekommt halt eine etwas "eigenartige" Farbe,benötigt aber meist keine weitere Bindung. Ansonsten mit Sossenbinder binden und durchsieben.

    Dazu kannst Du Beilagen reichen wie du lustig bist: Brot (einfach) und Salat - Klösse (selbstgemacht, tiefgefrorene oder aus dem Beutel), Nudeln, Spätzle (selbstgemacht oder die frischen fertigen aus dem Kühlregal), Kroketten oder Herzoginkartoffeln aus dem Gefrierfach. Gemüse (da gibt es leckere tiefgefrorene Sachen, bei denen man nichts falsch machen kann).

    Oder einen schönen bunten Nudel- oder Kartoffelsalat mit Paprikastückchen (fürs Auge) - den kannst Du schon einen Tag im Voraus vorbereiten.

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    Noch ne Alternative, die gut vorzubereiten ist und "etwas hermacht":

    Schweinefilet in Medaillons schneiden, würzen und anbraten (max. 1 Minute je Seite).
    Auf ein Backblech legen (vorher Backpapier oder Silikonfolie drauf).

    Nun jedes Medaillon mit Birne, Aprikose, Pfirsich oder Ananas (die letzten drei am besten aus der Dose, die Birne geht besser frisch). belegen und mit je einer Scheibe von recht kräftigem Käse belegen (Gruyere, Appenzeller, Bergkäse - wer mag auch Limburger oder ähnliches). Das ganze für ca. 10 Minuten in den Backofen und mit Rahmgemüse oder Kartoffelgratin servieren.

    Kartoffelgratin ist übrigens auch ne tolle Beilage für den Rollbraten:

    Mehlige (wichtig!) Kartoffeln schälen und in feine Scheiben hobeln. Dachziegelartig in eine gebutterte Auflaufform schichten - jede Schicht mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen (Knoblauch nach Geschmack, evtl.nur die Form ausreiben). Süsse Sahne darüber giessen (etwa 1 Becher pro 750-1000 g Kartoffeln), ab in den Ofen und bei 175-200 Grad etwa 1 Stunde garen. Dann eine dünne Schicht Emmentaler Käse drüber streuen und für weitere 20-30 Minuten in den Ofen. Das Ergebnis ist ein herrlich cremiges Gratin.

    Nach Belieben können auch Lauchringe zwischen die Kartoffeln geschichtet werden, das macht das Gratin noch würziger.

    Ach - ich koche so gerne für viele Leute, die gerne essen.....

    Gruss
    Gudrun

    Ein hübsches Kerlchen -aber ist er wirklich schon daran gewöhnt, so lange alleine zu bleiben?

    Seid ihr jetzt einige Zeit durchgehend zuhause, damit sich der kleine Lümmel eingewöhnen kann?

    Und lasst euch viel einfallen, um den Jungen zu beschäftigen,damit er nicht auf dumme Gedanken kommt....

    Viel Spass mit dem Familienzuwachs.

    Gruss
    Gudrun

    In der Nachbarschaft haben wir eine Hündin, die vor einem guten Jahr ein Melanom an der Pfote hatte, das operiert wurde. Als das einigermassen verheilt wurde, bildete sich eine Geschwulst am Hals, die offen blieb und stark nässte. Die Halter entschieden sich gegen eine weitere OP - und de Wucherung wurde nur abgedeckt, damit nichts dran kommt.

    Nach einigen Monaten war die Wunde relativ spontan zu. Senta ging es in der Zeit mal so mal so. Nachdem sich die Wunde geschlossen hatte, war sie fast wieder die alte und spielte mit ihrem "kleinen Bruder", ihrem Ball und lief freudig im Wald herum.

    Senta ist inzwischen fast 11 Jahre alt und scheint noch immer Spass am Leben zu haben.

    Es muss also nicht immer gleich schlimm ausgehen.

    Ich wünsche Bambam noch viel schöne Zeit.

    Gruss
    Gudrun

    Im Napf habe ich die K9s noch nie gesehen..... die haben eigentlich meistens nur "das ganz normale Zeug" wie Trixie, Karlie, Hunter....

    Kontakte doch mal K9 direkt (siehe Link oben) und frag nach einer Bezugsquelle in deiner Nähe - das spart unnötiges Herumgefahre.

    Gruss
    Gudrun

    Zitat

    hmm... laut der tabelle müsste mein kleiner dann ca. 500g bekommen... laut meinem futter so 400-450g, das könnte also ungefähr hinkommen... aber wenn ich sehe, dass er dann mit 1 jahr ca. 650g bekommen müsste erscheint mir das doch zu viel...

    Mit einem Jahr wirst Du vermutlich kein Welpenfutter mehr geben. Man kann ja deutlich früher auf ein Erwachsenenfutter umstellen. Und da sehen die Dosierungen schon wieder etwas anders aus.

    Gerade bei Deinem Renntier wirst Du sicher ein ganz anderes Futter nehmen als wir z. B. mit unserer eher unsportlichen Dame (die zurzeit ein bisschen Diät bekommt).

    Gruss
    Gudrun