Beiträge von BorderPfoten

    Ja, bei Kindern läuft bei meinem auch schon das Wasser im Maul zusammen

    :lol: er hat sie zum Fressen gern?

    Kinder sind bei uns auch ein großes Thema und Faro fällt in sich zusammen, wenn er Kinder nur in der Ferne sieht. Ich glaube, diese Angst wird er behalten.
    Vermutlich hat er tatsächlich schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht, denn nur das "Nichtkennen", lässt einen Hund nicht so panisch werden

    Oh je Sara, etwas anderes als meine Daumen kann ich Dir leider nicht anbieten

    ich habe hier auch so eine Kandidatin, immer nur bei "Aufgeregtheit" und sehr schnellem Rennen/Hetzen sackt da der Kreislauf mal kurz weg.

    das was Bea schreibt, hatte die Border Collie HÜndin meiner Freundin auch als sie in etwa so alt war wie Smilla. Paris wurde untersucht, es wurde zwar eine ganz leichte Herzschwäche diagnostiziert, die aber nicht behandelt werden musste. Paris wurde mit dieser Herzschwäche sehr alt und musste keinerlei Medikamente nehmen.

    Alles Gute für Euch :streichel:

    Einerseits hat sie angeblich zu viel Stress und ich soll jegliches Training unterbinden. Andererseits soll ich anfangen mit einem Hundetrainer zu arbeiten.

    Ok, Deine Verwirrung verstehe ich gut. 10 Schreiber, 10 Meinungen, so ist das nun mal, aber ein Trainer (hast Du meine PN bekommen in Bezug auf Trainer?) kann Dir eher sagen, wie Du mit Lucy umgehen oder arbeiten sollst. Es sollte meiner Meinung nach kein Dauertraining am Anfang sein, sondern eine Trainerstunde, wo der Trainer sich Dich und Lucy in aller Ruhe ansieht und Dir sagen kann, was Du machen kannst, um Lucy den Stress zu nehmen.

    Ich erzähle jetzt mal von Faro.
    Er kam vor einem Jahr zu uns, Angsthund aus der Tötungsstation auf Mallorca. Zuerst war er auf eine PS, dann kam er zu uns. Wir ließen ihm erst einmal Zeit, sich an uns, an Atti und an die neue Umgebung zu gewöhnen. Seine Angst vor Fremden war sehr groß.
    Nach 3 Monaten zog ich eine Trainerin hinzu, die mir wenig Mut machte . Sie sagte "Faro wird niemals ein normaler Hund werden". Das habe ich nicht akzeptiert und durch Zufall hörte ich von einer Trainerin, die sich mit Angsthunden auskennt. Sie kontaktierte ich und wir besuchen seit 4 oder 5 Monaten ihre HuSchu mit großem Erfolg.
    Wenn Du magst, schaue mal in unseren Fotothread, da kannst Du sehen, wie "normal" Faro geworden ist

    Ich stimme Dächsin in allem, was sie schreibt zu.

    Lucy ist erst 6 Wochen bei Dir (das wusste ich gestern nicht) und das was sie braucht, ist in erster Linie Ruhe und Geduld, um ihre neuen Menschen, ihre neue Umgebung kennen zu lernen.

    Wir haben Faro jetzt 1 Jahr, er ist auch ein Schisser und wir ließen ihm alle Zeit der Welt, sich hier bei uns zurecht zu finden.
    Warte mal weitere 6 Wochen ab und dann sieht die Welt ganz anders aus.

    Ständig neue Dinge auszuprobieren, verwirrt sie total und ich würde alles auf ein Minimum herunter fahren. Die Tipps, die Du bekommen hast, kannst Du, wenn Lucy sich richtig eingewöhnt hat, in die Tat umsetzen, aber noch nicht jetzt.

    Wie soll ich das denn erfolgreich trainieren?

    Ohne Ablenkung, also erst einmal da, wo Ihr alleine seid, wo es kein Wild gibt.
    Ich habe es mit Faro an der SL trainiert, begonnen wenn ich merkte, er bleibt eh gleich stehen, dann kam mein Stopp. Er verstand recht schnell, was ich wollte und heute funktioniert das zuverlässig.

    Was ist Lucy für eine HÜndin? Auf Deinem Avatar sehe ich eine Herdenschutzhündin oder einen Mix daraus

    Mittlerweile hole ich sie schon, wenn ich kleine Kinder sehe, an die kurze Leine. Ich denke aber eigentlich, dass das übertrieben ist, da ja nicht jedes Kind sie bedrängt,

    Das ist nicht übertrieben, denn Deine HÜndin hat Angst und für sie sind Kinder unberechenbar, also musst Du sie vor ihnen schützen, da Du auch nicht vorher sehen kannst, wie sie reagiert.

    Sollte ich "Bedrängung" trainieren?

    NEIN, kein Hund sollte bedrängt werden. Gerade Hunde, die eh ängstlich sind, müssen wir vor solchen Bedrängungen schützen


    Aber wie genau stellst du dir das mit "dem Beibringen das Kinder nicht so bedrohlich sind" vor? Ich kann ja schlecht einen Haufen an Kinderstatisten arrangieren ;D

    Nein, aber Du könntest an einer Grundschule oder an einem Kindergarten vorbei gehen oder dort eine Weile stehen bleiben und Deiner Hündin die Kinder "schön füttern"

    Das Anpirschen merke ich an ihrer Körpersprache ja. Sie duckt dann ihren Kopf, wird etwas langsamer, sieht für mich aus als ob sie vorsichtiger läuft.

    Da würde ich wohl auch ein Abbruchkommando benutzen, denn das Anpirschen ist kein Anzeigen oder Vorstehen.
    Vielleicht wäre es gut, das Abbruchkommando ganz neu zu konditionieren. Das habe ich bei Faro gemacht und zwar benutze ich ein langgezogenes STOOOOP. Dieses Stoppkommando lässt das Blut in den Adern gefrieren ;)


    du schreibst dass du das Anzeigen von Wild/Wildspuren unterbindest. Genau das würde ich gerade nicht machen. Ich würde es sogar fördern und belohnen.

    Das ist richtig Luna, allerdings bedarf es eines Vorstehens oder Anzeigens und das ist wohl bei Lucy selten oder gar nicht der Fall

    Heute: Ashanti hat was Tolles am Waldrand gesehen oder gerochen, sie bleibt erstarrt stehen und zeigt ihr typisches Anzeigeverhalten.

    Das ist richtig gut und so habe ich mit Atti auch gearbeitet, aber Du musst genau den Punkt erwischen, wo der Hund vorsteht.