Hallo zusammen,
ich erwähnte mal irgendwann, dass Dago im letzten Sommer von einem Dobermann heftig gebissen wurde. Die Besitzer lagen mit Bier auf der Wiese und kümmerten sich um nichts.
Der Dobi ging ohne Vorwarnung auf Dago los, biss zu, Dago rannte weg und kam schutzsuchend zu mir zurück. Da versuchte der Dobi erneut anzugreifen, ich ging dazwischen und bekam auch meinen "Tee".
Die Wunde, eine handflächengroße Bisswunde an der Flanke wurde genäht und nachdem alles verheilt war, ging ich nochmal in eine Hundeschule, damit Dago die Angst vor fremden Hunden wieder verlor.
Die Trainerin meinte nach 3 oder 4 Stunden, es sei alles wieder o.k. ABERes ist heute noch so, wenn Dago Dobermänner oder ähnliche Hunde sieht, reagiert er anders als früher.
Bisher machte ich es so, dass ich die Hunde bei solchen Begegnungen sitzen lasse, Blickkontakt fordere und gut ist es.
Gestern jedoch ging mein Plan in die Hose 
Uns kam eine Frau mit einem Dobi entgegen, als sie uns sah, ließ sie ihren Hund absitzen, sodass ich vorbeigehen musste.
Als ich auf deren Höhe war, ging Dago bellend in die Leine. Mein NEIN schien er gar nicht wahrzunehmen.
Zu sagen ist noch, dass ich bewusst auf lockere Leinenführung in diesen Situationen achte.
Die Situation ist vollkommen anders, wenn keiner der Hunde angeleint ist.
Kommt es dann zu einer Begegnung mit einem Dobermann, ist Dago zwar nicht begeistert, aber ruhig. Er legt die Ohren nach hinten, die Rute hängt, während ihn der Dobermann beschnüffelt, aber es kommt zu keinem Gebelle oder Geknurre.
Was mache ich falsch bzw. was muss ich ändern?
Fragende Grüße
Conny