Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, dass sich die Einstellung Deines Partners nicht ändern wird. Egal was ist - es wird immer ein Diskussionspunkt bleiben. Mein Exmann war auch so einer. Der hat wirklich jedes Hundehaar gefunden und ich habe auch geschrubbt wie eine Blöde. Bei ihm war es aber primitivste Eifersucht auf den Hund.
Beiträge von mollrops
-
-
Du musst aber riesige Spiegel haben - ich sehe nicht den Boden, wenn ich in den Aussenspiegel schaue, sondern nur einen Teil des Hecks meines Wagens
.Und was die Betroffenheit des Besitzers angeht - der kann genauso gut unter Schock gestanden haben.
Es sind und bleiben nur Vermutungen.
-
Zitat
Ihr macht mir ja Mut. Aber wenn wir alle immer nur wegsehen und den Kopf in den Sand stecken, dann wird die Welt auch nicht besser. Mal sehen, was die Tierschutzvereine sagen, die kennen sich da ja bissl besser aus.
LG Birgitt
Also ich stecke gewiss nicht den Kopf in den Sand. Egal welche Aktionen gegen den Jäger gestartet werden - der arme Hund wird davon nicht mehr lebendig.
Es sind eine Reihe von pauschalen Vorurteilen hier aufgetaucht. Der Jäger ist jetzt nicht nur ein Tierquäler, man unterstellt ihm sogar, dass er trinkt. Weil viele Jäger trinken, weil viele Jäger ihre Hunde ausnutzen, weil viele Jäger überhaupt schlecht mit ihren Hunden umgehen. Wäre es jetzt um einen schusseligen Rentner gegangen, ginge die Diskussion sicher in eine ganz andere Richtung.
Kein Jäger bindet seinen teuren Jagdgebrauchshund ans Auto, schleift ihn kilometerweit mit, um ihn zu massregeln, geschweige um ihn so um die Ecke zu bringen. Er stünde doch weit besser dar, wenn er in "Jagdausübung" seinen Hund versehentlich mit einem Wildschwein verwechselt und ihn "wegpustet". An Vorsatz kann (und will) ich daher nicht glauben.
Ich kann mir vorstellen, dass der Hund vielleicht kurz angebunden war und sich dadurch strangulierte. Da ist nichts mehr mit bellen oder auf sich aufmerksam machen. Vielleicht ist er auch erst rückwärts gefahren und hat ihn dabei schwer verletzt. Aber das sind alles nur Vermutungen. Wenn die Polizei keine Ermittlungen aufnimmt, werden sie schon wissen, weshalb.
Ich möchte nicht wissen, wie es in dem Menschen jetzt aussieht, wenn er tatsächlich seinen Hund aus welchen Gründen auch immer vergessen hat. Darüber kommt keiner weg. Und es soll tatsächlich Jäger geben, die ihre Hunde genauso gern haben wir unsere und an ihnen hängen.
-
Ich füttere meinen dreien Vet-Concept (ausschliesslich Nassfutter) und bin sehr zufrieden damit. Auch die Beratung ist kompetent und täglich telefonisch erreichbar. Die Lieferung erfolgt innerhalb 24 h, wenn man bis 14 Uhr bestellt.
Das Nassfutter für CNI-Katzen ist für mich momentan das Beste auf dem Markt.
-
Zitat
Da ist man mal ein paar Tage nicht da und die Jagdhundediskussion ist zu einer Auslands-Import-Hunde-Diskussion geworden...

Naja, dieses Thema wurde ja auch angesprochen. In den von mir angesprochenen Fällen handelt es sich ausschliesslich um Galgos - die in ihrem Ursprungsland jagdlich geführt werden ;-)
-
Ich glaube nicht, dass Auslandsorganisationen Hunden extra die Beine brechen, Gesichter halb wegschiessen, die Körper gegenseitig kaputt beissen lassen, damit sie besser vermittelbar sind ... Das grosse Geld verdienst Du damit nicht und die 250 - 300 Euro Vermittlungsgebühr deckt bei weitem die Akut-Behandlung vor Ort nicht ab.
Aber wie heisst es so schön: Augen auf beim "Hundekauf".
Das es auch hier schwarze Schafe gibt, die tatsächlich selbst gezogenen Nachwuchs als Notfälle nach D für viel Geld weiterverkaufen, sollte jeder wissen. Aber meist outen die sich früher oder später als sogenannte private Pflegestellen. Die Nachfrage bestimmt das Handeln.
-
Das ist so schrecklich, das es bei der Vorstellung schon körperlich weh tut.
Aber was ich nicht verstehe: Ein Jäger hat doch weitaus "probatere" Mittel, sich eines Hundes zu entledigen - ohne das es die Öffentlichkeit mitbekommt.
Warum sollte er seinen Hund an die Stossstange binden, vorsätzlich totschleifen und in Kauf nehmen, dass ihn jemand dabei auch noch beobachtet und identifiziert ?
Vielleicht ist es wirklich ein schrecklicher Unglücksfall gewesen. Und wenn dem so ist, wird dieser Mensch sich schwere Vorwürfe machen und um seinen Hund trauern.
-
Es tut mir sehr leid für Euren Augenstern.
Ich drücke auch fest die Daumen, dass es bald eine gesicherte Diagnose gibt und der Kleine mit den Medikamenten anfallsfrei bleibt. Mein erster Hund hatte auch schwere Epilepsie, es ist so schlimm, nicht richtig helfen zu können.
-
Zitat
Und wieso sitzen dann manche mehrere Jahre bis lebenslänglich ein?
Übrigens, Jagdhunde, die nix mehr taugen, bekommen einen Sofaplatz. Von Ausnahmen mal abgesehen.
Sofaplatz ? Nachdem sie zuvor ihr ganzes Leben im Zwinger verbracht hatten ? Ich pack die rosa Sonnenbrille aus.
-
Zitat
Meine Güte, wann bist du zuletzt in einem Tierheim gewesen?
Zumindest was unsere hiesigen Verhältnisse angeht, ist das so....
Hmm. Ich wusste gar nicht, dass man durch einen Tierheimbesuch sofort selektieren kann, welcher Hund Ausschuss ist und bei welchem Hund sich noch Einsatz lohnt

Jagdhunde, die jagdlich nichts mehr "taugen", findest Du im Tierheim nicht - darüber sind wir uns sicher einig. Die gehen andere Wege ...