Zitathallo,
erst mal gute besserung - für euch beide![]()
wir hatten das vergnügen auch schon zwei mal und mir war auch total elendig, als es ans ziehen ging.gruß marion
Danke ;-) ich richte es ihr aus.
War Eure auch so tapfer ?
Zitathallo,
erst mal gute besserung - für euch beide![]()
wir hatten das vergnügen auch schon zwei mal und mir war auch total elendig, als es ans ziehen ging.gruß marion
Danke ;-) ich richte es ihr aus.
War Eure auch so tapfer ?
Mein Hund ist so ein Schussel ![]()
Wir gingen raus und plötzlich alles voller Blut. Da hat sich meine Grosse doch tatsächlich die Kralle der linken Vorderpfote zu einem Drittel abgerissen - sie stand richtig hoch. Irgendwo abgeknickt und aus dem Nagelbett gerissen. Ich weiss gar nicht, wo das passiert ist - sie hat weder gejault noch gehumpelt - es war nur überall viel Blut.
Also Bambi ins Auto, GSD war die Tierärztin noch in der Praxis. Das ein Hund deswegen so bluten kann - mir ist immer noch schlecht. Sie stand auf dem Behandlungstisch nur da, legte ihren Kopf auf meine Schulter und vertraute mir völlig. Wenigstens mussten wir sie nicht in Narkose legen, wir dachten erst, sie hat sich die Zehe auch noch verletzt.
Der Nagel wurde dann im Nagelbett vereist und dann hiess es: Bitte festhalten, das wird ziemlich weh tun, nicht erschrecken, wenn sie kurz schreit".
Meine Bambi hat keinen Mucks gemacht - nicht mal gezuckt. Ihr Kopf lag auf meiner Schulter. Sie hat bestimmt 10 l Blut verloren - zumindest sah es danach aus wie auf dem Schlachthof. Jetzt liegt sie mit sattem Bauch und dickem Verband im Kennel und schläft.
Ich hab da wirklich ein Hartei *respektvoll anguck*. Mein armes Schatzi. Sie ist so ein braver, toller Hund.
ZitatVielleicht sollte man bedenken, daß der Hund noch ein halbes Kind ist !! Da steckt man eine Vollnarkose und eine derart umfangreiche OP nicht so locker weg ....
Mal im Ernst: Du bist seit 4 Monaten in diesem Forum und vermutlich auch in einer Welpenschule, ... hast du den Vorschlag deiner TÄ nie hinterfragt, dir andere Meinungen geholt, hier nie was zum Thema gelesen ?
Ist das alles an dir vorbei gegangen ? :|
Gruß, staffy
Nun ja, der junge Organismus steckt eine Narkose schon wesentlich besser weg als ein Alter.
Der Hund ist kastriert und es ist nicht mehr rückgängig zu machen. Die TS hat sich auf ihren Tierarzt verlassen - dem sollte man die Levitten lesen und nicht der Tierhalterin.
Mein Julchen bekam vor einem Vierteljahr 5 Mammatumore incl. Zitzen entfernt. Gern hätte ich ihr diese weitaus umfangreichere Operation durch eine frühzeitige Kastration erspart. Leider hat sie wieder zwei Knoten ...
ZitatAlles anzeigenDa haben wir doch schonmal Beispiele für sozialverträglichkeit
Schön, dass es in Deinem Rudel so harmonisch abläuft.
Ich nenne mal Beispiele, vielleicht wird dann deutlicher, worauf ich hinaus will:
Fall1: Kastrierter Rüde, sehr unsicher bei anderen Huden - jeder Hund, den er trifft wird erstmal unterworfen. Verletzungen gab es noch nie.
Fall2: unkastrierter Rüde - geht keiner Rangelei aus dem Weg - provoziert gern, lässt den Macho raushängen und schaut, wie weit er gehen kann - aber alles geht ohne Verletzungen ab
Fall3: Hündin - geht auf jeden fremden Welpen los - spielt aber sonst gerne mit fremden Hunden
Fall4: Labrador liebt alles und jeden, will mit jedem spielen - lässt sich durch drohen, warnen und verscheuchen aber nicht wirklich abweisen und drängt sich weiter auf
Fall5: Hund will seinen im selben Rudel lebenden Hundekumpel schützen, und beisst einen dritten Hund, der deutliche und behandlungsbedürftige Wunden davon trägt
Sind diese (fiktiven) Hunde sozialverträglich? Kann man aufgrund dieser Angaben überhaupt eine Aussage darüber treffen, ob die Hunde sozialverträglich sind? (völlig unabhängig davon, ob die Halter zu irgendeinem Zeitpunkt mal hätten eingreifen sollen)
Hmmm.
Zu 1. Die Hunde, die sich unterworfen haben, halte ich für sozialverträglich. Sie sind einer Auseinandersetzung aus dem Weg gegangen. Liegt wohl auch daran, dass hier kein Rudel vorliegt.
Zu 2. auch sozialverträglich, er testet aus - was ja legitim ist.
Zu 3. auch ein für Hündinnen normales Verhalten. Sie sehen in fremden Welpen zukünftige Konkurrenz
Zu 4. Dieser Hund ist nicht sozial, weil er die Körpersprache der Artgenossen falsch deutet bzw. nicht richtig erlernt hat.
Zu 5. Könnte bei uns auch passieren. Das Rudel hält zusammen, das Leittier bekommt den Rücken gestärkt, die Schwelle der Aggressivität ist deutlich niedriger als bei allein gehaltenen Hunden. Die Auseinandersetzungen dadurch schwerer.
Keine Gewähr auf die Richtigkeit ;-) - meine pers. Einschätzung.
hätt ich jetzt bloss nicht hier reingeguckt .. Glückwunsch Benny :kopfwand:
Hündinnen verhalten sich durch den hormonellen Einfluss in der Zeit der Läufigkeit manchmal merkwürdig. Ich würde sie deshalb jetzt nicht aus dem Bett rausschmeissen (wenn man mal von den hygienischen Aspekten absieht). Sie ist eh schon irritiert, wieso Du ihr momentan nicht so viel Aufmerksamkeit schenkt, wie die Tage zuvor - dazu kommen nun auch noch die hormonellen Einflüsse. Da sie noch nicht ihre Stehtage hat, mag sie es wahrscheinlich nicht, angefasst zu werden. Denk einfach, sie habe ihre Migräne - da sind wir Menschen auch arg mies drauf.
Bei Aktionen wie Knurren oder Schnappen täte ich meinen Hund rigoros aus dem Raum verweisen und ignorieren.
Meine Whippethündin ist diejenige, die in der Rangfolge meiner Hunde vorn steht. Die beiden anderen Hunde ordnen sich unter und stellen die Rangfolge nicht durch Kämpfe in Frage. Die "Leithündin" reagiert souverän durch Blickkontakte und Körpersprache auf "Verstösse" seitens der Rangniedrigeren. Es ergeben sich so keine körperverletzende Konflikte.
Ich finde, solche Fragen sind immer schwer zu beantworten, wenn man den Hund nicht kennt. Die Stressfaktoren der fremden Umgebung, immerhin war Dein Hund ja über Nacht in der Klinik, wahrscheinlich hat sie auch noch Schmerzen - könnten Gründe dafür sein, dass sie so down ist. Eventuell lag Deine Hündin schon in Narkose, die Kastration jedoch konnte nicht sofort durchgeführt werden und sie musste nachnarkotisiert werden. Diese Hunde brauchen auch länger, bis sie wieder richtig fit sind, bis das Narkotikum über die Nieren ausgeschieden wird.
Aber ich würde nicht behaupten können, dass das Verhalten Deines Hundes jetzt normal oder unnormal ist. Als Bambi wegen der Magendrehung operiert wurde, war sie schon am nächsten Tag viel zu fit - zum Erstaunen des Klinikpersonals.
Jule dagegen hat nach ihrer Kastration und Tumorentfernung zwei Tage gebraucht, bis sie annähernd wieder die Alte war.
Wenn Du Dir Sorgen machst, würde ich den Tierarzt telefonisch kontaktieren und auf das Verhalten ansprechen. Hast Du denn das Gefühl, sie hat Fieber ? Wie sieht denn die OP - Wunde aus ?
Sozialisiert ist ein Hund für mich, wenn er weiss, wie er sich bei einer Begegnung eines Artgenossen zu verhalten hat. Er sollte in der Lage sein, die Körpersprache zu beherrschen und zu erkennen.
Dazu sollte er gelernt haben, wie man spielt, sich in eine Gruppe ein-, unter oder überordnet, sich wehrt. Er sollte über eine Beisshemmung verfügen.
Ganz vergessen zu fragen: Wurde denn die Trächtigkeit mittels Bestimmung des Gelbkörperhormons überhaupt bestätigt ? Auf den Ultraschall sieht man in dieser Zeit ja nur Schatten, die Nussgross sind und auch andere Ursachen haben können ...