Beiträge von mollrops

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    Quebec: Ich bin mir sogar zimmlich sicher das mein Rüde den Wesenstest nicht bestehen würd, deswegen ist er auch so gesichert das er niemanden schaden kann, ganz einfach! Beim meinem Dicken liegt es aber auch daran das er sehr schlecht Erfahrungen mit Kindern und Männern gemacht, ich kann es nicht ändern es ist einfach so und ihn deswegen zu töten käme mir nie in den Sinn weil er ja nichts für die Dummheit und Ignoranz der Menschen kann, die schlimmer Dinge angetann habe, dass hat halt so einen Knacks bei ihm hinterlassen, dass er sich z.B. von fremden nicht anfassen lässt wer es trotzdem tut obwohl ich sage nein muss halt damit rechnen das er samt Maulkorb auf denjenigen losgeht. Ansonsten ist es natürlich kein problem an ihm vorbei zu laufen solang man ihn in Ruhe läst ist alles OK. (OT)

    Klar haben deine Hunde Zähne ich meinte auch ehr das Wesen, du hättest meinen Beitrag besser durchlesen müssen. Ich denke mal vom Bild her hast du Landseer die ja doch vom Wesen her eine sehr hohe Reizschwelle haben und meist sehr gutmütig sind, solche Hund bringt nichts so leicht aus der Ruhe, bei Dobis ist das etwas anders die haben meist eine niedrige-mittlere Reizschwelle, dazu kommt zum Teil noch die Nervosität (hat keiner meiner beiden Dobis) und natürlich der Halter der seinen Hund ordentlich zu führen hat. (Nicht jeder ist in der Lage so einen Hund zu führen)

    Ich denke wenn es in Schulen mehr aufklärungsarbeit geben würde und die Hundehalter endlich einen Eignungstest machen müssten bevor sie sich einen Hund anschaffen, dann würde es meiner Meinung nach nicht mehr so oft passieren das es zu solch unschönen Situationen kommt wie mit dem kleine Jungen oder die Sache hier bei uns in Hamburg mit dem kleinen Volkan was wirklich bitter für die gesammte Hundewelt war.

    Denk doch mal nach. Du hast Deinen Hund im Griff. Was ist, wenn Du mal krank bist, oder einen Unfall hast - irgendeine Situation, bei der Dein Hund von jemanden bei Deiner/Eurer Abwesenheit betreut werden muss - wie bitte soll das gehen ? Für die Dummheit und Arroganz des Vorbesitzers können unschuldige Kinder auch nichts. Du schreibst doch selbst, nicht jeder ist in der Lage, SO einen Hund wie Deinen zu führen. Und dann passiert sowas wie eingangs. Da reicht einfach die Erklärung nicht - den haben wir so schon bekommen, aber ich selbst hab den Hund im Griff.

    Zu Deinem letzten Absatz fällt es mir sehr schwer etwas zu schreiben. Volkan hätte "Aufklärungsarbeit" im Umgang mit Hunden nicht geholfen. Auch ein "Eignungstest" ist kein Garant, mit dem Hund am Ende der Leine fertig zu werden. Ist wie mit dem Führerschein - da kann man auch nicht gleich Auto fahren. Nicht KInder haben sich auf Hunde einzustellen, sondern der Hundebesitzer auf Kinder. Deutschland ist multikulturell und es wird immer Menschen geben, die uns Hundehalter nie verstehen werden und dementsprechend ihre Kinder nicht zu Hundeliebhabern sondern weiterhin zu Hundehassern erziehen.

    Ein Todesopfer ist nicht "unschön", sondern schrecklich. Und bei aller Tierliebe - schreib bitte nicht: Der Tod des Kindes war bitter für die Hundewelt. Der Tod des Kindes war SINNLOS.

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    @ mollrops...findest du das was du sagst grad nicht etwas vermessen?
    in bezug auf kinderpsychologen....woher weisst du überhaupt,des jener nicht vllt helfen könnte?natürlich ist es übelst schlimm,entstellt zu sein,vor allem in der heutigen von diversen schönheitsidealen geprägten welt und das mädchen wird es leider gewiss nicht einfach haben,aber vllt könnte ihr eine therapie helfen,das leben wenigstens etwas lebenswerter zu gestalten..muss nicht,aber kann,verstehst du?
    den kinder zb von einer früheren bekannten sind missbrauchsopfer vom eigenen vater gewesen,ihre mutter hat alles getan,damit die kinder jegliche hilfe bekommen,die zu bekommen ist und inzwischen haben die kinder das nicht vergessen,aber zumindest gelernt,damit umzugehen und ein einigermassen lebenswertes leben zu führen und glaub mir..diese kinder haben wirklich psychische schäden davongetragen,die sich mehr als unschön äusserten
    ich meine das thema ist nicht mit einem hundebiss vergleichbar wie ich finde,allerdings möchte ich damit nur auf das eventuelle "nichts-bringen" von kinderpsychologen eingehen und deutlich machen,des es eben evtl doch etwas bringen kann...zumindest den versuch sollte mensch schon starten wie ich finde..auch dem kind zuliebe!!

    Ich glaube, ich sollte den PC für heute runterfahren ;-).

    Das entstellte Gesicht kann man leider nicht wegreden. Durch eine Therapie wird das Kind in seinem Aussehen nicht wieder "normal". Seine Seele heilt vielleicht, aber die Gesellschaft stellt sich dem Kind doch in den Weg.

    Das fängt in der Schule an, geht übergangslos bei der Berufswahl weiter und hört noch lange nicht bei der Partnerwahl auf. Psychologen sitzen nicht neben einem auf der Schulbank, sie sind bei keinem Vorstellungsgespräch dabei und verzaubern auch keine Männer.

    Und ja, ich halte sehr viel von Kinderpsychologen - aber sie können nicht alles.

    @ Ferrypaula

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    Natürlich tut uns das Kind leid, aber man muss bei aller Kinderliebe auch sehen, dass eben nicht immer alle Kinder lieb zu HUnden sind und auch die gegenteiligen Meinungen respetkieren.

    Das würde ja heissen, dass nicht tierliebe Kinder von Hunden gebissen werden dürfen :???:

    Ich zitiere mal aus den Rechten

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    Artikel 10
    Der Hund hat das Recht, durch eigene Erfahrungen zu lernen
    Nichts kann die eigenen Erfahrungen ersetzen, die insbesondere ein junger Hund machen kann. Der Besitzer muss daher bereits seinen Welpen frühzeitig mit möglichst vielen Umweltkonstellationen vertraut machen. Dies dient auch der Vermeidung von "Fehlprägungen" (z. B. Jagd auf Jogger, Radfahrer, laufende Kinder). Es gilt, den Hund in seinem Lern- und Reifungsprozess zu unterstützen und zu leiten. Ziel muss es sein, dass der Hund seine Grenzen kennt, zwischen Spiel und Ernst klar unterscheiden und aggressives Verhalten kontrollieren kann, um sich in einer Vielzahl von Situationen angemessen zu verhalten und in seiner Umwelt sicher und souverän zu bewegen.

    Deckt sich doch vollkommen mit der Äusserung von Quebec:

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    Ein Hund hat sich von Fremden anfassen zu lassen, er hat nicht das "Recht" es nicht zu mögen. Müßte Dein Hund zum Wesenstest, wäre er spätestens hier durchgefallen.
    Du hast das "Recht" es nicht zu mögen, daß Fremde Deinen Hund anfassen und kannst es verbieten.

    :-)

    Pack Deinen Hund warm ein und fahr ihn im akuten Zustand in die Klinik. Hat er wirklich etwas an den Bandscheiben, zählt JEDE Minute. Dein Hund war 9 Jahre für Dich da - sei jetzt für ihn da.

    Solche Schmerzen hat er nicht verdient. Er gehört in sofortige Behandlung durch eine diagnostisch gut ausgestattete Klinik.

    Zitat

    Jetzt werd ich aber wirklich sauer :x
    Woher nimmst du dir das Recht über mich zu richten?
    Es sollte keiner sagen bei mir passiert so was nicht!
    Sicherlich war es ein unbedachter Augenbilck aber ich bin eben keine "Übermutter"und will es nicht sein.Wer glaubt er ist perfekt bitte soviel Arroganz bestitze ich zum glück nicht.Im übrigen ist der Fall schon 20 jahre alt.

    Wo richte ich denn über Dich ? Du kannst doch dem Herrgott danken, dass nur eine Narbe im GESICHT Deiner Tochter blieb und es nicht für immer entstellt wurde.

    Die Tochter unseres Küsters wurde durch einen Hundebiss entstellt - durch einen Dackel ! Dieses Mädchen leidet bei JEDEM BLick in den Spiegel. Da hilft auch kein Elterngespräch oder Kinderpsychologen.

    Wenn man Dich liest, sollte man meinen, dass Du Hundebisse gegen Kinder als etwas normales betrachtest. Als gehöre das zum Aufwachsen dazu und man hat kein Geschiss drum zu machen. Von Hunden gebissen zu werden, finde ich nicht normal.

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    Kann das sein das du etwas überreagierst :schockiert:
    Meine Tochter wurde mit 2 Jahren von den Hund meiner Eltern im Gesicht verletzt und er durfte Weiterleben :gott:
    Meine Tochter hat diesen Vorfall ohne bleibende Schäden ausser einer Narbe weggesteckt,ich glaube es kommt immer darauf an wie die Eltern reagieren. Macht man die Sache groß ist es auch ein Drama.
    Ich sage noch mal der arme HUND und das ist und bleibt meine Meinung !

    Nein, ich reagiere vollständig normal.

    Und ich finde es unverantwortlich, dass ein Hund überhaupt die Möglichkeit hat, einem zweijähriges Mädchen ins Gesicht beissen zu können. Absolut fahrlässig. Soviel zum "wie Eltern reagieren".