Beiträge von mollrops

    Die Bildung meiner Meinung kommt ja nicht von ungefähr. Auch wenn man komplizierte Hunde hat, ist dies doch keine Entschuldigung, dass sie laufend in Beissereien verstrickt sind. Und sind wir doch mal ehrlich - ich musste meine Hunde bisher nicht halb erwürgen, damit sie voneinander ablassen. Da liegt doch was in der Haltung im Argen - und kann nicht nur an den Hunden festgemacht werden.

    Ein paar (aktuelle) Äusserungen von Dir:

    Zitat

    louise,wie gesagt,doggen/mastino oder cane corsomixrüde (um NML die kraftrealtion hervozuheben) ging mir teilweise genauso an der leine ab....zwar wie gesagt nicht aus agression,aber es gibt da einen fall,da ist es agression...undzwar bei langhaarschäferhunden,da er einmal einen kräftigen zusammenstoss mit einem hatte,der ihn angefallen hat...fazit,er hat den schäferhund furchtbar verprügelt (die geschichte ist sehr umfangreich und leider hat des andre herrchen des hundes an der verschlimmerung der situation massgeblich beigetragen -.-)...so,wenn wir auf so einen hund treffen,dann geht bei louise nicht mehr viel....grade eine der baustellen die wir haben...er dreht schier durch....und trotzdem ist bei ihm kein stachler von nöten um ihn zu halten,verstehst du?

    Zitat

    bei der letzten prügelei mit rüdiger und louise (die hfftl die letzte war,aber es sieht sehr gut aus...und die beiden beissen sich leider sofort fest)habe ich ebenfalls taga´s rat befolgt und das mit dem "luft" mit leine o.ä. abdrücken probiert (ansonsten hab ich louise aufgehebelt,wenn ich bei einer ihrer "hauereien" dabei war....rüdiger lässt sofort los,wenn louise aufhört) und ich muss sagen,das ganze hat sehr gut funktioniert und das thema war in weniger als 2 minuten gegessen...hört sich furchtbar an,aber du merkst,wie der hund langsam nachlässt und dann musst du nur einen guten zeitpunkt abwarten,bis er loslässt oder vllt nml nachfassen will und dann wegziehen...und vor allem immer versuchen die ruhe zu bewahren...obersten gebot...

    Zitat

    ich persönlich habe es bei louise so gemacht,des ich ihm währenddessen die leine um den hals gelegt habe (war auch etwas gefährlich,da rüdiger in halsnähe festgebissen war und mich gut hätt im eifer des gefechts erwischen können,aber des war für mich hinnehmbares risiko) und zugezogen habe,(ich habe so eine art karabinerhaken an dem einen ende,wo ich dann das andre ende durchgezogen habe)....ich habe dann gemerkt,wie ihn langsam die kraft verliess und dann lockerte sich auch schon der "griff mit dem gebiss" und er lies los....rüdiger hab ich dann weggeschickt und louise sofort wieder von der leine befreit...er war da zwar ein wenig fertig und wacklig auf den beinen,aber nach ca 5 minuten hinlegen gings dann auch wieder
    allerdings kenne ich meine beide hunde und wenn deiner in eine "schlägerei" mit einem fremden hund verstrickt ist,bist du auch mit auf die hilfe vom andern besitzer angewiesen,des er seinen hund wegnimmt in dem moment,wo deiner loslässt...heisst:beide müssen in dem moment gut ihre hunde beobachten,wann wird losgelassen,der versuch gestartet nachzufassen usw...und bitte bitte nicht ziehen wenn einer oder beide sich verbissen haben,das gibt nur schlimmere wunden

    Zitat

    ah ja....sry,des das mit dem luftabdrehen auch mit halsband funktioniert hab ich ganz vergessen zu erwähnen,da meine hunde kein halsband tragen...verzeihung hierfür

    Zitat

    also wenn er sich wirklich verbissen hat,dann müsste er so gut wie stehen geblieben sein,wenn ich mich net täusche....darum habe ich gesagt,aufhebeln ist in solchen fällen auch eine option....einer nimmt den "unterlegenden" am halsband,ein anderer den "agressor" und wieder ein anderer hebelt dem festgebissenem des maul auf mit stock oder ähnlichem(natürlich nur,sofern vorhanden..des is nämlich leider meist des problem -.-) ...also wie gesagt,ist halt eine weitere option,womit ich meine beiden herren,als die sich noch recht heftig miteinander verbissen habe,aufbekommen habe...denn dieselbe situation hatten wir auch schon,das louise sich mit in das halsband vom rüdiger verbissen und ihm die luft abgeschnürt hat(aufmachen ging in dem moment null,da louise natürlich genau am verschluss "zugange" war -.-)...

    Zitat

    .wir passieren eben jenen garten und auf einmal steht eben jener hund vor meinen und zack war die auseinandersetzung da...es war dunkel und ging so schnell,des wir nicht vorher eingreifen konnten(haben nicht mal gesehen,das dort ein andrer hund war)...allerdings als es "schepperte" haben wir natürlich sofort verbal eingegriffen und die drei liessen von ihm ab...war alles sehr kurz vllt 15 sekunden,da meine drei sich auch sofort abriefen liessen...fazit des ganzen jedoch,das der andre hund sehr schwer verletzt wurde...das nur als beispiel erwähnt,das ich auch manchmal mit meiner angst kämpfen muss,denn ich finde es schrecklich,wenn ein hund verletzt wird(egal,warum,wieso,welcher hund usw

    Zitat

    hach...bei mir sind des meist immer zweierlei reaktionen...klar die meisten gehen eine grossen bogen um mich und die drei trottelchen...aber wie hier schonmal gesagt wurde...inzwischen ist es mir ebenfalls zu müssig mir darüber gedanken zu machen,ausser ich werde direkt angefeindet,was aber zum glück sehr selten vorkommt(hier jedenfalls,damals in regenburg war es leider anders).

    Für MICH ist das einfach nicht normal. Ich habe sowas noch nie erlebt - das man seine eigenen Hunde halb bewusstlos würgen oder mittels Stock das Gebiss aushebeln muss, damit sie voneinander ablassen. Es gibt Hundeauseinandersetzungen, da wird gerauft und es ist gut. Du schreibst nur von schwer verletzten anderen Hunden. Findest Du diese Aggression Deiner Hunde denn normal ?

    Und für Menschen, die schon mal gar nichts mit Hundehaltung im Sinn haben, muss es doch noch viel unnormaler erscheinen. Du schreibst immer davon, dass Deine Hunde angefallen wurden - ich mag das gar nicht glauben. Also ich hätte auch Muffe, würde ich Dir und Deinen Hunden begegnen.

    Ganz ehrlich ? Ich lasse meine Hunde nicht mit ihnen spielen.

    Wenn wir auf einen treffen, gebe ich sogar versteckt Versengeld. Aber das liegt daran, dass meine erste Hündin und der Hund meines Papas durch Angriffe sehr schwer verletzt wurden. Ich weiss, ist nicht objektiv und nicht die Antwort, die Du vielleicht gern hättest.

    Es gibt sicher viele wesensfeste Staffs, aber ich krieg das einfach nicht mehr gebacken. Man kann halt nicht reingucken.

    Du darfst Dich jetzt nicht an den negativen Sachen festhalten. Natürlich sind die verstärkt im Blickfeld.

    Nimm die positiven Ereignisse und freue Dich, dass Dir nichts bei dem Unfall passiert ist.
    Das der Hund Deiner Freundin nicht totgebissen wurde.
    Das Dein Opa in guten Händen ist und im Krankenhaus sicher bestens versorgt wird.
    Das es in dem Haus gottseidank nicht gebrannt hat, sondern "nur" Wasser eingedrungen ist und niemand dabei verletzt wurde.

    Und das Wichtigste - Dein Hund hat gut geschlafen und konnte wieder Kräfte sammeln.

    Meiner Püppy geht es auch nicht gut. Aber ich WILL nur die positiven Seiten sehen: Sie frisst. Sie freut sich. Ich lächele und freue mich auch - auch wenn mir zum Heulen zumute ist.

    Mach Dein Schicksal nicht an dem Jahr 2009 fest. Das interessiert nicht. Es wird wieder tolle Ereignisse geben.

    Hole Dir die Freude ins Herz. Ein freudiges Herz strahlt Wärme aus - Wärme, die Dein Hund unbedingt braucht. Trauern kannst Du später. Schenke Kraft. Und das positive Energie wirklich existiert und hilft, habe ich gestern z.B. wieder erleben dürfen.

    Ich schenke Dir ganz viele positive und wärmende Gedanken
    Moni

    Ich würde die Besitzer von Bijou informieren, dass bei der nächsten Attacke durch ihren Hund eine Anzeige erfolgen wird. Kannst ihnen doch sagen, dass auch andere Hundehalter in Zukunft nicht mehr von einer Anzeige absehen werden.

    Ist es den Leuten dann immer noch egal, würde ich das Ordnungsamt verständigen.

    Manche merken gar nicht, dass sie Tröpfchen verlieren. Bei Bambi merkte man nicht mal, dass sie läufig ist, da habe ich auf dem Boden überhaupt keine Tröpfchen gefunden. Püppy hat viele verloren, bei ihr musste ich viel wischen. Ich denke, das ist von Hund zu Hund je nach Intensität der Blutungen verschieden. Ansonsten musst Du ihr eben ein Höschen anziehen. Damit kommen die meisten gut zurecht.

    Bianche, ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber bei den Beissereien, in denen Deine Hunde laufend verwickelt sind, wundert es mich nicht, dass das "Kleinbürgertum" so langsam die Nase voll hat.

    Deine Hunde beissen sich ja sogar untereinander - so wie Du schilderst, sehr rabiat sogar (da fielen Wörter wie "Gebiss mit Stock aufhebeln, "Hund Luft abdrehen").

    Und Probleme mit Deinem Umfeld (oder das Umfeld mit Dir) hattest Du ja irgendwie schon immer.

    Es ist halt schlecht, wenn man Hunde hat, die sich laufend fetzen und dies ist bekannt. Ist man dann mal Opfer, dann wird einem nicht geglaubt. Vielleicht solltest Du doch mal etwas objektiver Deine Hundehaltung betrachten und nicht immer die Schuld bei den anderen suchen.

    Ganz ehrlich - ich wäre sauer, wenn man meinen Beitrag in ein anderes Forum kopiert und darüber diskutieren lässt.

    Zum Inhalt selbst: Mein verstorbener Hund wurde auch ohne jegliche Vorzeichen von einem freilaufenden AmStaff angegriffen. Wir waren schon an dem Hund vorbei, als dieser überraschend von hinten angriff und auf meinen angeleinten Hund sprang und sich im Kopf verbiss. Mein Hund wäre beinahe verblutet.

    Der Hund meines Vaters wurde abends ohne Vorwarnung von einem freilaufenden AmStaff angegriffen. Der Hund verbiss sich so stark im Bauch, dass dieser durch das Schütteln bis zum After aufgerissen wurde und die Eingeweiden raustraten. Er war richtiggehend aufgeschlitzt.

    Die Besitzerin im ersten Fall konnten wir nicht ermitteln, sie ist abgehauen. Der Besitzer des Hundes im zweiten Fall hat sämtliche Behandlungskosten bar gezahlt. Gegen ihn liefen bereits Ermittlungen wegen des Hundes. Gesehen haben wir ihn nach dem Vorfall nicht mehr.

    Das sind meine leider sehr unschönen Erfahrungen mit AmStaffs. Mein erster Hund wurde von einem Schäferhund angegriffen und auch schwer verletzt. Mein Windhund von einem Mischling, von einem Schäferhund und zu guter letzt von einem Husky. Mein Rottimix als Welpe von zwei Border-Collies. Wobei ich froh bin, dass es bei ihnen nicht zu diesen schrecklichen Verletzungen kam wie durch die AmStaffs.

    Mein Onkel hielt seine beiden Schäferhunde auch in einem wenn auch sehr geräumigen Zwinger. Er war DAMALS auch der Meinung, Hunde gehörten nachts und bei Abwesenheit dorthin. Zumal sie zuvor ein teures Pferd von der Weide gestohlen hatten.

    Die Hunde waren aber auch wirklich scharf - nicht mit Familienhunden zu vergleichen. Nachdem dann der ältere Rüde gestorben ist, hat er den jüngeren immer öfter auch ins Haus genommen. Dann wurde er verrentet und nur wenn man den Hof verliess, kam der Hund in den Zwinger.

    Als Nero dann vor 2 Jahren starb, haben sie von einem alten Herrn einen zweijährigen Bordermix anvertraut bekommen - der war bis heut nicht im Zwinger. Ihn nehmen sie sogar überall hin mit. Bei einem Telefonat sagte er kürzlich zu mir: Hätt ich das schon damals bei meinen beiden Jungs so gemacht. :-).

    An Weihnachten bekam ich eine Karte, da lag das "Jungelche" mit der Katz vorm Kamin - sowas hätte es noch vor 10 Jahren nicht gegeben. Auch Meinungen können sich ändern - worüber ich sehr, sehr froh bin.

    Besprich das BLutbild bitte noch mit einem zweiten Tierarzt. Ohne gesicherte Diagnose - Röntgenbild, Ultraschall - kannst Du nicht von einem Tumor ausgehen. Erhöhte ALKP un ALt-Werte können auch auf das Cushing-Syndrom hindeuten. Auch die Anämie ist nur ein Symptom, keine Diagnose.

    Es tut mir leid, dass es um Deinen Hund so schlecht steht.

    Wenn so ein kleiner Hundekörper grosser Kälte ausgesetzt ist, muss er sehr viel Energie erzeugen, um vor allem die Organe warm bzw. die lebensnotwendige Körpertemperatur zu halten. Daher zieht der Organismus automatisch die Blutmasse in den Rumpf - die Beine werden vernachlässigt. So bekommt Dein Hund sehr kalte Füsse, die sehr schmerzen können - bis hin zu einem Krampf.

    Wusste das auch nicht, aber mein Julchen hat letzten Winter auch geschrien und die Füsschen von sich gestreckt. So wurde mir das jedenfalls erklärt.