Beiträge von mollrops

    Das Hundchen ist gerade auf dem Weg zum Fressnapf ;-). Bisschen Trofu hat die tolle ehemalige Besitzerin wenigstens mitgegeben.

    12 Wochen ist sie alt und war noch nie vorher ausserhalb der Wohnung. Leider wurde sie - Flöckchen - bisher auch noch nicht entwurmt. Na, das wird lustig *an teure Seidenteppiche denk*.

    Nachher ruft mein Bruder nochmal an. Ob ich an die Schokolade erinnern sollte ?

    Zitat

    Ich kann das verstehen, denn was hier in den Foren teilweise abgeht ist schon krass. Ist wie in dem alten Film "Kentucky Fried Movie" (falls den noch jemand kennt) in dem sich der weiße "Cheeker Seeker" im Kampfanzug in die Bronx stellt, laut "NIgger" ruft und dann wegrennt.

    Bei solchen Vergleichen fällt es mir jedenfalls schwer, den passenden Ton zu finden.

    Ohje, das erinnert mich stark an ein eigenes Erlebnis.

    Ich fahre mit dem Auto nach Hause, als ein Hund mit Leine ohne Besitzer vorm Auto auftaucht. Hab die zitternde Kleene dann eingepackt und erst mal mit nach Hause genommen, weil sie total fertig war. Polizei wurde verständigt, Tierheim und ich habe von den Kids Zettel aufhängen lassen.

    Die war ja so süss, ein Pekingese. Hatte die Spass mit meinen Hunden. Das war mittags. Abends um 23.30 Uhr klingelt es bei mir und eine "Volleule" steht in meiner Tür und wollte das Hundchen abholen. Der hat den ganzen Tag in der Trinkhalle verbracht und nicht mitbekommen, dass der Hund ihm abhanden gekommen ist :schockiert: .

    Da sich "Peggy" sehr freute, als sie den im Türrahmen schwankenden Mann gesehen hatte, musste ich ihm die Süsse aushändigen, obwohl ich ihn bat, doch morgen im nüchternen Zustand zu kommen, solange könne sie ja noch bei mir bleiben. Ok, der Typ wurde lauter und so gab ich die Kleine raus.

    Monate später sass dann Peggy bei meiner Tierärztin in der Praxis. Sie hat mich sofort wiedererkannt und sich total gefreut. Und ich, blöd wie ich war, hatte dann die Frau gefragt, wie die Kleine ihren unfreiwilligen Ausflug damals so überstanden hätte. Von was ich rede, hat sie gefragt und ich habe ihr gesagt, dass wir viel Spass an dem Abend, wo sie bei mir zuhause war, hatten. Ich glaube, die hat mich für verrückt gehalten. Der Typ, der auf Peggy damals aufpassen sollte, hat wohl nix erzählt. Und die Olle hat mir nicht geglaubt, dass ihr angeblich unverträglicher Hund Peggy mit meinen dreien zusammen auf der Couch gelegen hatte.

    Schnüff, die war echt so goldig.

    Zitat

    Nein, leider nicht.

    Meine Hündin ist ein Klappergestell und leidet trotzdem an einer erheblichen Unterfunktion. Deshalb sind die Blutwerte ja auch so wichtig, weil man nicht jedem Hund die Erkrankung ansieht.

    Aber in der Regel findet man eine Unterfunktion wirklich hauptsächlich bei etwas dickeren Hunden. Die Schilddrüsenüberfunktion hingegen ist äusserst selten bei Hunden.

    Sie kommt bestimmt heim, nu resigniere bloss nicht.

    Gestern war sie doch schon munterer - ist doch ein tolles Zeichen. Ich weiss, für uns Menschen ist es schrecklich, den Hund nicht sehen zu dürfen. Aber für den Hund ist es noch viel schlimmer, wenn Du wieder gehst und er muss dortbleiben.

    ALso - nicht traurig sein, es ist nur zum Besten für die Kleine. Freu Dich, dass es ihr schon besser geht.

    Es tut mir leid, dass es Deiner Kleinen nicht gut geht. Meinst Du mit para Parvovirose ? Das sie in der Klinik ist, ist schon mal gut. Dort ist sie sicher in guten Händen. Das Du sie nicht besuchen darfst, hat den Grund, das sie sich nicht aufregt. Sie braucht jetzt alle Kraft und die würde durch den Stress gefährdet.

    Der Welpe meines Bruders hat damals auch überlebt - Dein Hund schafft das auch, ganz bestimmt.

    Meine Daumen hast Du ! Schicke ihr viele positive Gedanken.

    LG
    Mollrops

    Hai.

    Jetzt hole ich erst mal tief Luft.

    Ich finde diese Äusserungen als eine Verunglimpfung eines ganzen Berufstandes !

    Hier wird unterstellt, dass Tierärzte wissentlich angeblich krankmachendes Futter empfehlen, das für langfristige Kundschaft in den Praxen sorgt, wissentlich Tiere falsch behandelt, damit der Profit der Praxis für die Zukunft gesichert ist.

    Bisher hatte ich mit den zum Teil missionarisch wirkenden Rohfütterern überhaupt keine Probleme, aber jetzt stösst mir dieses Thema das erste Mal durch Deine mit Arroganz vorgetragenen Unterstellungen sauer auf.

    Solche Äusserungen wie diese schaden einer im Grunde nach guten Sache eher, als sie ihr nutzen. Du unterstellst, Tierärzte seien die Hampelmänner der Futtermittelindustrie sowie der Pharmaindustrie und dadurch nicht mehr zu einer eigenen Meinung und Beurteilung fähig oder stellten diese aus wirtschaftlichen Gründen hinten an. Das ist eine Polemie, wie ich sie schon lange nicht mehr gelesen habe und finde sie äusserst bedenklich.

    Auch wenn der Bericht in "Der Hund" nicht nur aus der Sicht der Rohfütterer nicht als absolut objektiv zu bezeichnen ist, hat ein mündiger Leser zumindest die Möglichkeit bekommen, sich über diese Ernährungsmethode seine eigenen Gedanken zu machen.

    Es gibt bisher keine mir bekannte offizielle Langzeitstudie, die beweist, dass die Rohfütterung besser oder schlechter als die mit Fertignahrung ist. Der einzigste Vorteil, den ich im Gegensatz zum Fertigfutter habe - ich weiss, was im Napf ist.

    Und solange solch eine Studie mir nicht vorliegt, werde ich mich hüten, zu behaupten, Hunde oder Tiere, die nicht gebarft werden, sind oder werden kränker als gebarfte Hunde.

    Meine Tierärztin verdient ihr Geld jedenfalls nicht mit ein paar Büchsen Diätnahrung und Entwurmungen. Sie ist auch flexibel genug, sich mit Barfen auseinander zu setzen, auch wenn sie diese Ernährungsweise nicht wirklich favorisiert. Aber deshalb ist sie kein Knecht irgendwelcher Konzerne und erst recht nicht unmündig oder gar blöd.

    Auch wenn die Ernährungsberatung während des Studiums nur einen Bruchteil ausmacht, hat diese mit ihrer Tätigkeit als Tierarzt doch nur am Rande zu tun. Wenn ich wegen eines zu hohen Cholesterinwertes zu meinem Hausarzt gehe, kann ich von ihm auch keine auf mich zugeschnittene Ernährungsberatung verlangen.

    Hier wie dort liegt es an mir, die Ernährung meinem Tier zukommen zu lassen, die es bis ins hohe Alter gesund erhält. Dazu muss ich mich selbst informieren, aber solche polemischen Äusserungen wie o.G. helfen mir dabei sicher nicht, sondern schrecken eher ab und zwingen sicher nicht nur mich, eine Partei zu ergreifen. Und das ist garantiert nicht im Sinne einer im Grunde guten Sache wie die natürliche Ernährung eines Carnivoren.