Beiträge von mollrops

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    ein Hund Lügt nicht, ein Hund ist nicht Hinterlistig, ein Hund ist immer ehrlich in dem was er dir gibt, deswegen kann ich ein solchen durch und durch reines wesen nicht hassen, niemals... ich kann sauer und wütend sein, aber nicht hasse...

    Der TS schrieb aber, dass er schon anfängt, den Hund zu hassen - weil er eben ein Verhalten an den Tag legt, mit dem er nicht zurecht kommt.

    Naja, nen Teller lasse ich nicht abschlecken, meine Hunde bekommen ihr Essen nur aus ihren Porzellanschüsseln.

    Vor Jahren habe ich mal in einem Lokal miterlebt, wie eine Frau für ihren Boxer Pommes und ein Schnitzel bestellt hatte. Das Fleisch hat sie klein geschnitten und dann dem Hund den Teller hingestellt. Ich fand es absolut unappetitlich und der Ober hat, nachdem er wohl darauf aufmerksam gemacht wurde, den Teller vor den Augen aller Leute in den Mülleimer geworfen.

    Beim Rausgehen musste ich noch meinen Senf abgeben und habe der Frau gesagt, dass sie keine lange Freude mit ihrem Hund haben wird, wenn sie sowas täglich praktiziert - anstatt dem Hund ein Schnitzel zu kaufen, sollte sie das Geld in artgerechte Nahrung investieren.

    Der Arme war eh schon viel zu fett.

    Kennt Ihr das bei Eurem Hund auch ?

    Mein Hund zeigt keinerlei Schmerzäusserungen.

    Nach der Magendrehung ist sie 12 h nach der schweren OP schon wieder in ihrem Krankenkäfig rumgehüpft, als wäre nichts gewesen. Die Ärzte waren sprachlos und hätten sie am liebsten sediert, weil sie nicht ruhen wollte.

    Krallen ziehen ohne Narkose - nicht ein Piep, ohne eine Regung.

    Eingetretene Glasscherbe - es wird gehumpelt, aber keinen Mucks während des Rauspulens gelassen und nicht mal gezuckt.

    Versehentlich auf den Schwanz oder Fuss getreten - kein Ton.

    Ich hoffe, dass Snoopy schnellstens ein gutes Zuhause bekommt.

    Du hast Dich ja schon innerlich im November von ihm verabschiedet. Hunde merken, wenn man sich nicht auf sie einlässt. Mit 6 Jahren ist das Dackelchen sicher noch nicht so alt, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen. Euch obliegt die Pflicht, ein geeignetes Zuhause zu finden, die all die Versäumnisse und Fehler bei der Erziehung nicht abschrecken.

    Ich wünsche viel Glück.

    Hallo

    es tut mir sehr leid, die Diagnose ist wirklich schlimm. Magst Du DIch vielleicht mal mit den HOfheimern in Verbindung setzen ? Die sind ja richtig fit, was Krebsbehandlungen betrifft.

    Ich drücke die Daumen, dass es Deinem Sorgenkind durch die OP jetzt ein bisschen besser geht. Ich denke, der Hals wird durch die Wundheilung immer noch etwas geschwollen sein.

    Alles Liebe und einen Nasenstüber an Dein Mädchen Lara

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    Ja, und mit dem Kauf eines spanischen Straßenhundes sorgst du genau für was? :???:

    Richtig - dass sich an der Situation im Land selbst NICHTS ändert, weil man die Hunde ja alle fein nach Deutschland schippern kann.

    Richtiger Tierschutz sieht für mich anders aus.

    Einen Hund zu retten und dafür 1000 anderem dem Tod zu überlassen kann nicht die richtige Lösung sein, egal ob es der Hund vom Vermehrer ist oder der aus dem Ausland.

    Scheinbar liest Du meine Posts nicht :???:

    Es gibt genügend Organisationen, die sich in ihrem Heimatland für die Hunde einsetzen und denen es nicht darum geht, Hunde durch die Gegend zu schippern. Die gilt es in ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen.

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    Aber ich kann doch nicht auf der einen Seite sagen "Ich bin froh über jeden Hund, der nicht getötet wird" und auf der anderen Seite (sinngemäß) "kauft keine Hunde beim Vermehrer, das Kurbelt nur die Nachfrage wieder an"

    Das hatte ich zwar nicht geschrieben, aber deckt sich schon mit meiner Einstellung ;-)

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    Wenn du das so siehst, musst du aber auch um jeden Hund froh sein, der beim Vermehrer um die Ecke gekauft wird oder im Hundehandel. Oder generell um jedes Tier, dass in irgendeiner Zoohandlung etc. gekauft wird.

    Weißt du was mit den Tieren passiert, die nicht verkauft werden?

    Das kannst Du doch gar nicht miteinander vergleichen. Hier steht auf der einen Seite der Tod und schwere Misshandlungen und auf der anderen Seite der Verkauf und allein kommerzielles Denken.

    Der beste Freund meines Sohnes hatte auch Leukämie. Der Hund wurde komplett durchgecheckt (incl. Kotuntersuchung) und nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten konnte der Hund im Haushalt verbleiben.

    Nun ist Krebs ja eine ganz schlimme Geschichte, da sollte man wirklich abwägen, ob man sein Tier in der akuten Phase nicht doch woanders unterbringt. Ich kann mir auch vorstellen, dass es auf Grund der körperlichen Verfassung sehr schwer sein kann, sich um den Hund ausreichend zu kümmern.

    Da wäre ein offenes Gespräch mit den Ärzten und die Suche nach einer vorübergehenden Unterbringung für den Hund sicher angebracht.