Beiträge von mollrops

    Kannst Du neben Deinen beiden Hunden noch genügend Zeit aufbringen, Dich ausschliesslich um die neue Hündin und ihre Erziehung zu kümmern ? Nebenher wird sie nicht laufen können.

    Ich fände es schlimm, wenn sie in ein paar Monaten wieder weg müsste, also solltest Du genau abwägen.

    Zitat

    lool habe ich mir auch gerade gedacht das ich ein gestörtes Verhältnis zu meinen Hunden habe.

    Aber nochmal was anderes ein Hund lehnt sich sehr wohl auf gegen jemanden der ihn schlägt lange lässt er sich schlagen aber irgendwann beisst er

    Natürlich macht er das - sobald der Mensch eine Schwäche oder Unachtsamkeit zeigt. Und dann ist die Zeit der "Abrechnung" für den Hund da. Aber auch hier hasst der Hund nicht, sondern nimmt seine Chance wahr, den fehlerbehafteten, unfähigen "Rudelführer" auf zwei Beinen vom Thron zu holen.

    Ich liebe meine Hunde über alles, für sie würde ich sogar in einen reissenden Bach hüpfen.

    Sie vertrauen mir, das ist für mich viel mehr Wert als "Liebe", die ja auch vergänglich sein kann. Geschenktes Vertrauen zählt für mich hier mehr als Liebe.

    @ Malimix

    Ich stelle mir jetzt nicht vor, wie Deine Füsse duften *g*

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    Handaufzuchten sind immer problematisch, da ihnen das Vorbild der Mutterhündin fehlt. Gerade in der frühen Welpenzeit entwickeln Welpen (wie übrigens auch Menschen in der frühkindlichen Entwicklung) ein so genanntes Ur-Vertrauen zur Mutterhündin ohne das eine störungsfreie Sozialisation kaum möglich ist. Nun kann man versuchen dieses Defizit durch intensiven menschlichen Kontakt und insbesondere den täglichen, innigen Kontakt mit anderen Althunden auszugleichen. Das mag auch in einigen Fällen funktionieren, risikoreich bleibt es aber trotzdem!

    Dem möchte ich mich anschliessen. Jule wurde von mir auch mit der Flasche gross gezogen, nachdem die Mutterhündin an Eklapsie verstorben war. Dank meiner beiden erwachsenen Hündinnen, die die Erziehung übernommen hatten, konnte sich der Hund gut entwickeln und wurde durch die Hündinnen sehr gut sozialisiert. Ich weiss nicht, ob sie so geworden wäre, wie sie ist, hätte ich sie allein gehabt.

    Der Hund meiner Eltern wurde ohne Althunde mit der Flasche aufgezogen (ausgesetzt am Tag seiner Geburt). Er war leider mit fast allen Hunden unverträglich, da er nicht gelernt hatte, mit Hunden richtig zu kommunizieren.

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    Bei den Auslandshunden hilft das "auf die Tränendrüse drücken" und nach Deutschland holen den restlichen Hunden dort überhaupt nicht.
    An Ort und Stelle muss sich was ändern.

    Findest Du das jetzt nicht ziemlich unfair ? Ich bin für jeden Hund, der nicht getötet wird, glücklich.

    Das hat überhaupt nichts mit "Tränendrüsendrücken" zu tun. Zieht bitte nicht jede Organisation in den Keller. Es gibt einige, die sich vor Ort für Aufklärung einsetzen und nicht nur die Vermittlung ins Ausland organisieren.

    Natürlich muss sich insgesamt an der Situation was ändern, aber bis dahin freue ich mich für jeden einzelnen Hund, der aus der Hölle rauskommt und dadurch eine Chance bekommt, weiterzuleben.

    Mollrops, die einen Hund vom Züchter, vom Tierschutz und aus einem Unfallwurf besitzt

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    Denn Hunde sind bedingungslos.

    Hunde stellen sehr wohl Bedingungen an ihren Halter. Sonst hätten wir keine Problemhunde.

    Hunde sind auch nicht dankbar. Bei guter Haltung ordnen sie sich jedoch freiwillig unter. Sie müssen Ressourcen i.d.R. nicht verteidigen, bekommen die Nahrungsbeschaffung abgenommen.

    Das Plädoyer liest sich wirklich schön, aber mit Liebe zum Menschen hat es nichts zu tun, sondern mit der enormen Anpassungsfähigkeit. Würden Hunde lieben, müssten sie bei schlechter Haltung auch Hass empfinden können. Und genau das tun sie nicht. Sie lassen sich benutzen, missbrauchen und lehnen sich trotzdem nicht auf. Ein Hund, der geschlagen wird, liebt nicht seinen Herrn, es ist die Abhängigkeit vom Menschen, die ihn hält.

    Nein Björn, Norm ist es sicher nicht - meine beiden anderen hat meine Abwesenheit nicht so belastet wie die älteste Hündin. Aber sie war von Anfang an nur auf mich fixiert. Kommt wohl auf das jeweilige Individuum an und wie es Änderungen in den Lebensumständen wegstecken kann. Letzendlich überwiegt wohl der Überlebungswille und eben die Fähigkeit, sich auf neue Situationen umstellen zu können.

    Achso .. besagte Hündin hat nach 10 Jahren sogar die Züchterin sofort wiedererkannt und war total aus dem Häuschen.

    Meine erste Katze reagierte übrigens genauso. Sie hatten wir einmal in einem Katzenhotel unterbringen müssen. Dort hat sie die Aufnahme jedwelcher Nahrung verweigert. Wir mussten den Urlaub abbrechen, weil sie sonst verhungert wäre. Seitdem wurde sie zuhause betreut und hat in den Urlaubszeiten nur die ersten Tage gehungert. War ja leider eine Einzelkatze.

    Oder darf es eins von einem Rottweiler, Dobermann oder anderem Hund sein ? Oder vielleicht ein Perserkatzenschädel - auch in B-Sortierung (fehlende Zähne) für den weniger Anspruchsvollen.

    Der Sechserpack Haustierschädel ist besonders günstig ..

    Aber Achtung: Dem Skelett liegt KEINE Aufbauanleitung bei! :???:

    Sachen gibt es bei Ebay, die gibts gar nicht. :schockiert: