Beiträge von mollrops

    Naja, so doll scheinen sich die Leute aber nicht zu freuen, wenn sie sich so äussern:

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    Heute kam dann der Anruf, dass sie, wenn sie die Kleine nicht dieses Wochenende bekommen könnten, am Überlegen sind, vom Kauf zurück zu treten...

    Wo bitte ist eine Woche Aufschub ein Problem im Verhältnis eines Hundelebens ? Durch diese eine Woche kann das Kleine durch die Geschwister doch nur gewinnen und nichts verlieren. Ich hätte als zukünftige Adoptivstelle dafür sicher mehr Verständnis gehabt. Nur weil in der Regel Hunde mit 8 Wochen abgegeben werden, heisst das noch lange nicht, das man sich auch strikt daran halten muss, wenn glaubhafte Gründe dem entgegen stehen - die hier ja auch genannt wurden.

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    Ich bin keine Igelfachfrau, habe aber gerade erst gelesen, dass Igelnachwuchs am häufigsten in den Monaten August/September geboren wird und bis Ende Oktober/ Anfang November Zeit hat sich Winterspeck anzufressen.
    Die meisten Igel die jetzt gefunden werden haben ihr natürliches Säuglingsgewicht und sollten nicht mitgenommen werden.
    Anders natürlich, wenn die Igelmama nicht mehr auftaucht.

    LG, Friederike

    Hallo Friederike

    Der Nachbar meiner Eltern rückte eben damit raus, dass er bereits vorgestern einen toten im Vogelnetz verhedderten erwachsenen Igel hinter der Futterkiste seiner Hühner gefunden habe. Da die Kleinen auf und vor dem Grundstück sogar tagsüber allein rumirrten, gehen meine Tierärztin und ich jetzt davon aus, dass es die Mama war, denn normalerweise hocken die Kleenen in dem Alter entweder im Nest oder begleiten sie. Schliesslich müssen sie ja lernen, was sie fressen dürfen und was nicht.

    Die Aufnahme der Kleinen war natürlich mit unserer zuständigen Igelstation abgesprochen, dort werden sie - sollten sie das Gewicht, was sie brauchen nicht erreichen - zur Überwinterung übergeben. Ich habe leider keinen Platz für gleich 4 Stachelköppe. Das heute gefundene Kleine hat nur noch 82 gr, ich hoffe, es päppelt sich. Es bekam Flüssigkeit unter die Haut, weil sie schon sehr faltig war.

    Die anderen drei pennen vollgefressen unterm Stroh. Die werden Augen machen, wenn sie Kumpel Nr. 4 sehen.

    EDIT:

    Danke für die gedrückten Daumen. Das Kummerkind hat nach 24 h Bangen eben das erste Mal gefressen. Zwar nicht gerade viel (habe es mitten ins Futter gesetzt), aber es kämpft. Es liegt auch nicht mehr auf der Seite, sondern stand auch endlich einmal. Ich gebe also die Hoffnung nicht auf, der Termin beim Doc ist erstmal abgesagt.

    Aha. Dominanz im Bett.

    Das kann ich bestätigen - ich habe immer das kleinste Stück Bettdecke für mich und den wenigsten Platz. Die eine Töle in den Kniekehlen, die andere meist eingerollt auf dem Bauch und die dritte hängt mit ihrem riesen Schädel am liebsten in meiner Halsbeuge, um mir regelmässig das Ohrläppchen zu befeuchten.

    Die weiter oben genannte Dominanzerklärung passt bei uns jedoch nicht - die ranghöchste (Püppy) ist die Kniekehlenfetischistin - also am tiefsten Punkt im Bett. Die Bauchschläferin Jule (Rang 2 - Tussi) mag anscheinend Wasserbettfeeling und Bambilein (grösste und zugleich Rangniedrigste) - haut meist in der Nacht wieder in ihren Kudde ab - zugedeckt mit ihrer Kuscheldecke mit viel Platz zum Ausstrecken.

    Ich bereue es schon, dass ich nicht den grössten Kudde bestellte - ich habe mich garantiert um DAS Ausweichquartier für MICH gebracht.

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    Ich kann nur nochmal sagen, ich würde mir keine Katze holen wenn ich sie nicht raus lassen kann. Ich empfinde es einfach als sehr schade wenn andere Katzen niemals diese Freiheit genießen können, wie unsere sie haben. Ich finde es einfach toll zu sehen wie unsere Katzen draußen mit den Hunden fröhlich spielen, wie ich ihnen oft auf den Spaziergängen begegne und sie mir hinter her laufen, wenn ich sehe wenn einer miaut wenn das Fenster zu ist und er raus will.
    Eine Katze die nur drinnen lebt wird niemals wissen was es heißt draußen zu sein, neues zu entdecken. Ich persönlich sehe das gleich wie Leute die im Gefängnis leben( genau wie wenn ein Hund im Zwinger lebt), irgendwann gewöhnen sie sich dran, weil sie wissen sie dürfen eh nicht raus und machen das beste draus. ;)
    Es ist meine Meinung, aber kann ja sein das es auch Katzen gibt die sich gut damit zurecht finden...

    So unterschiedlich können eben Meinungen sein. Ich bin froh, dass nicht jeder Katzenbesitzer seine Katze in die Natur entlässt.

    Und ich bin ehrlich, wenn ich nur die drei rumstreunenden Katzen des einen Nachbarn sehe, da bekomme ich manchmal einen richtig dicken Hals. WIr haben hier eine kleine Wildkaninchenpopulation - nicht ein Jungtier aus immerhin drei Würfen hat diesen Sommer überlebt. Die Katzen haben richtig auf unserer Wiese aufgeräumt - DIe JUngtiere totgespielt und bestenfalls angefressen.

    Während Hundehalter bestrebt sind, darauf zu achten, dass ihr Hund kein Wildtier reisst, wird die Katze sorglos rausgelassen. Das sie genau das Gleiche tut, interessiert plötzlich nicht - was sind schon Singvögel, Kaninchen und Hasen. Das nennt man dann artgerechte Haltung. Das Katzen massiv in das Ökosystem eingreifen, will auch niemand hören.

    Daran sollte man doch bitte denken, wenn man das "Wohl" seiner Katze über dem der freilebenden Tiere stellt.