Beiträge von mollrops

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    Solchen Egoismus liebe ich: "...gefälligst dafür zu sorgen...."

    Wir sind täglich auf einer FREILAUFFLÄCHE (Wirtschaftsweg) mit 8 - 10 großen Hunden.
    Trotzdem die Möglichkeit besteht einen anderen Weg zu gehen, meinen Kleinhundhalter mit ihren angeleinten Hunden hier vorbei zu kommen.
    Da es offizielle Freilauffläche lt. Stadtsatzung ist, ist nicht einzusehen, dass die 8 oder 10 Hunde anzuleinen sind !!!

    Im Übrigen hatte ich auch geschrieben, dass es doch die Kleinen sind, die attakieren.
    Zum morgendlichen Treff kommen auch 2 kleine Hunde (z. B. Chihuahua). Da handelten aber die Halterinnen richtig: Sie ließen die kleinen Hunde frei laufen und NICHTS passierte.

    Wenn es ums Leben meiner Hunde geht, bin ich extrem egoistisch.

    Wo bitte ist denn das Problem, auch auf einer Freilauffläche seinen Hund entweder zu sich zu rufen oder wenn er sich schlecht abrufen lässt, mal 2 min. an die Leine zu nehmen, damit Leinengänger die Wiese gefahrlos passieren können ?

    Dein Egoismus ist viel schlimmer, finde ich - Du verlangst ja gleich, dass Hundehalter, die ihre Hunde nicht frei laufen lassen wollen/können gefälligst einen anderen Weg zu gehen haben, weil Du es laut SATZUNG nicht einsiehst, Deinen Hund kurz zu bremsen.

    Zitat

    Wenn ich das hier so lese, kriege ich 'ne Kriese :sad2:

    Es ist doch Fakt, dass die kleinen Hunde provokant die großen angehen - besonders wenn sie an der Leine sind.

    Die kleinen Hunde auf den Arm zu nehmen - was Gefährlicheres gibt's kaum.
    Stelle mir gerade mal vor, wenn z. B. mein Berner-Kuvasz-Mix an so eine/n ängstlichen Hundehalter/in hochspringt. :ops:

    Das Wichtigste ist, dass die Kleinhundhalter ihre Angst abbauen, denn die überträgt sich auf den Hund.
    Dann, wenn möglich, die Hunde ableinen. Angeleinte Hunde fühlen sich unheimlich stark. Das gilt auch für die großen Hunde.

    Die Krise bekomme ich aber bei Deinem Post genauso.

    Wenn ich es für richtig halte, dass mein Hund an der Leine bleibt, hat der andere Hundehalter mit seinem grossen Hund gefälligst dafür zu sorgen, dass er meinen kleinen Hund nicht körperlich attackiert und mich anspringt. Das geht ja mal gar nicht. Meine attackieren ja auch keine grossen Hunde.

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    Es gibt solche und solche.
    Es gibt kleine Hunde, die kläffen und welche die nicht kläffen.
    Es gibt große Hunde die kläffen und welche die nicht kläffen.

    Wir haben hier jedoch eine Frau im Dorf, über die ich mich jedesmal kaputtlachen könnte.

    Sobald sie unsere zwei sieht schnappt sie sich ihren Kläffer und rennt weg.
    Das schärfste ist,dass sie behauptet Mogli wollte dem kleinen als Welpe den kopf abbeißen :lachtot: als sie bei uns am Zaun vorbei ging, was nicht möglich ist,da wir einen doppelzaun hatten.

    Naja seitdem rennt sie immer weg, sobald unsere schwanzwedelnden monsterbestien kommen, aber über sowas schmunzel ich nur noch.

    jeden Tierchen sein plesierchen (wetten ich habs falsch gescrieben xD ) :)

    Ich weiss nicht, was daran lustig ist. Also mir würde es gar nicht gut damit gehen, wenn eine Hundehalterin beim Anblick meines Hundes vor Angst ihr Hundchen schnappt und wegrennt. Da hätte ich schon Gesprächsbedarf und würde meinen Hund wieder ins rechte Licht rücken wollen. Angst vor meinen Hunden sollte niemand haben müssen, denn heutzutage holen sie einem den Hund schneller weg als man denkt.

    Eigentlich sollten wir Hundehalter zusammen halten, denn wer weiss, wie die Zukunft mit unseren Tieren bei den immer schärfer werdenden Gesetzen ausschaut - und sie nicht auslachen.

    Warum darf er nicht ins Wohnzimmer - oder ist das nur nachts ?

    Ist aber schlecht, dass er da grad so durchpasst - irgendwann bleibt er stecken - und was ist, wenn dann niemand da ist ?

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    @Alina...das habe ich auch direkt gedacht :schockiert: schön wenn die ausgemergelte Hündin wieder aufgepäppelt werden muss ...und das scheinbar immer so ist :???: :hilfe:

    Och bitte, nun macht doch aus ner Mücke nicht wieder einen Elefanten. Natürlich geht die Welpenaufzucht an die Substanz - schliesslich hat die Hündin incl. Tragezeit mindestens 16 Wochen Welpen am Backen. Ist beim Mensch doch nicht anders - nur dass man da nicht gleich 4 bis was weiss ich wieviele Welpen an der Brust hängen hat.

    Und wie definiert man "ausgemerkelt" und "aufpäppeln" ? Unsere Hunde hatten alle Mütter - die auch nach der Aufzucht ihrer Jungen sicher keinen Schönheitspreis gewinnen würden.

    Wo bitte ist das ein sinnloses Thema ? Ich finde es gut, darüber zu sprechen.

    Du stellst mit Deinem Post die grossen Hunde und deren Halter als Opfer dar. Also ich habe noch nie erlebt, dass ein Zwergpinscher einen Schäferhund totgebissen hat. Umgekehrt aber schon. Deine Zusammenfassung jedenfalls stellt die Meinungen in diesem Thread nicht wirklich dar

    Versetz Dich doch bitte mal in die Lage von so einem kleinen Hund. Da kommt ein Artgenosse, der vielleicht 10 mal so viel wiegt als er selbst. Da gehört schon sehr viel Selbstbewusstsein in so einen kleinen Hund, den für ihn riesig erscheinenden Artgenossen ungezwungen zu begrüssen. Der kommt ja nicht mal an dessen After, ohne hochgenommen zu werden, geschweige ans Maul. Oftmals sind es die Missverständnisse, die eine Situation ins Wanken bringt. Ein grosser Hund schaufelt so nen Zwerg beim Poposchnuppern durch die Gegend. Also ich stelle mir das an dessen Stelle nicht so toll vor. Und wehrt sich dann so ein kleines Hündchen, reicht schon ein massregelnder Schnapper und schon wirds richtig blutig. Ganz kleine Hunde und grosse Hunde sind draussen nicht füreinander gemacht. Kennen sich die Tiere nicht, ist immer ein Risiko für den Kleinen vorhanden. Daran sollten Grosshundebesitzer, wie ich es auch bin, immer denken.

    Also nicht Fronten aufbauen, sondern abbauen. Verständnis zeigen, reden oder öfter einfach mal die Klappe halten wenn es ein muss. Man kann sich auch mal aus dem Weg gehen - dann macht das Spazierengehen mit Gross und Klein weiterhin Spass. Ich muss und will keine anderen Halter erziehen, denn wie bereits gesagt, jeder kann seinen Hund halten wie er will - solange meine Hunde - Zwerg, mittelgross und gross dadurch nicht zu Schaden kommen.

    Denn eins wollen wir doch alle - das unseren Hunden kein Leid geschieht.

    Als Klein-, Mittel- und Grosshundehalter kann ich eigentlich alle Seiten gut verstehen.

    Es ist alles so leicht gesagt.

    Ich frage mich manchmal: Warum wird immer vorausgesetzt, dass fremde Hunde z.B. mit meinem Winzling Kontakt haben sollen, wenn ich das in dem Moment nicht haben will. Mein Windhund - mittelgross - ist bereits x Mal gebissen worden. Sie hat nie angefangen und trotzdem hat sie so oft was auf die Mütze bekommen - da war nix mit abblocken oder wegdrängen des fremden Hundes.

    Als Bambi vor kurzem gebissen wurde (DSH) - und sie ist mit ihren knapp 60 cm eher ein grosser Hund - habe ich den Angriff auch nicht verhindern können. Wäre ich da mit Jule unterwegs gewesen, wäre mein Hund jetzt tot. Sie ist gerade mal 22 cm hoch und 2, 4 kg schwer. Da reicht ein Schüttler.

    Ich würde meinen Hund sogar in die Mülltonne stopfen, wenn ein grosser auf uns zugestürmt kommt. Denn es gibt ja nur zwei Möglichkeiten - entweder geht es mit dem fremden Hund gut oder meine ist vielleicht anschliessend tot. Da hilft die beste Sozialisierung nix. Oh ja, kläffen kann sie auch, wenn sie ihren persönlichen Feind sieht, aber das tun auch viele mittlere und grosse Hunde an der Leine.

    Von einem kleinen Hund bin ich bzw. meine Hunde bisher noch nie attackiert worden - eher die mittleren oder eben die Grossen waren es. Vielleicht liegt es auch daran, dass in meinem Umfeld fast ausschliesslich nur die grossen ohne Leine durch die Gegend stromern. Hier gibt es einige kläffende Kleinhunde, aber ich weiss gar nicht, wieso man sich überhaupt darüber aufregen kann. Ich geh einfach weiter, es berührt mich gar nicht - solange nicht meine Hunde auch damit anfangen. Was interessieren mich die Kläffer - sie leben nicht mit mir und wenn der Besitzer das schön findet oder nicht stört - ist das doch sein Problem.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich das erste Mal auf unserer grossen Hundewiese mit meiner KLeinsten auftauchte. Sprüche wie: "Jetzt gehen sie schon mit ihren Ratten hier spazieren", "endlich mal ein geeignetes Spielzeug für meinen Hund", "keine Angst, dass der in ein Mauseloch fällt" - waren noch die netteren Sprüche. Die haben mich jedoch berührt und erst da wurde mir die unverständliche Kluft zwischen Gross- und Kleinhundehalter erst richtig bewusst.

    Und seid doch mal mal ehrlich - wer hat noch nicht gelächelt mit seinem grossen Hund an der Seite beim Anblick eines kläffenden Kleinhundes und dachte - Du mit Deiner Fusshupe - was willst Du überhaupt ..

    Und was hatte man für einen Spass, als eine Meute grösserer Hunde meine Kleine, die es plötzlich mit der Angst bekam, hetzten, dass ich dachte - jetzt ist es aus. Auf unserer Hundewiese sind fast ausschliesslich grosse Hunde, Kleinhundebesitzer findet man da so gut wie gar nicht mehr.

    Und ja, sogar meine Grosse hat schon kleine Hunde gemobbt - nachdem ein Hund anfing, eine kleine Hunde-Maus zu hetzen, schlossen sich immer mehr Hunde an - meine leider auch. Zurückblickend bin ich echt froh, dass dem Hund nichts passiert ist. Mein Hund ist also auch kein Superhund - und gerade deshalb weiss ich, dass das Spiel sehr schnell in Ernst umschlagen kann - trotz bester Sozialisierung.

    Aber es gibt sie trotzdem, die tollen, sanften Riesen. Deshalb ist die Pauschalisierung "Grosshunde" seien die Feinde der Kleinen, die Kleinen seien die unerzogenen, asozialen, provozierenden Kläffer nicht schön. Es gibt so viele Hundefreundschaften, die weit über Grössen hinausgehen.

    Julchens bester Freund war eine wunderschöne Deutsche Dogge. Dessen Pfoten waren fast so gross wie mein ganzer Hund. Dieser Hund hat sich sogar hingelegt, damit mein Hund besser Kontakt aufnehmen konnte. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Sam war beim Spiel sowas von vorsichtig. Wenn ich mit Herrchen und unseren Hunden gegangen bin, war das der Hingucker. Kamen fremde Hunde, hat sich meine unter Sam gestellt, er hat auf sie aufgepasst. Sie waren ein tolles, ungewöhnliches Team.

    Kleinhunde sind also nicht immer nur am Kläffen und verwöhnt bis zum Abwinken, sie können auch mit Riesen. Aber sie sind, was sie sind - oftmals körperlich zu klein für grössere Hunde, die bitte hier nicht als die besser sozialisierten Hunde hingestellt werden sollten.

    Mit meiner Kleinen meide ich heute Hundeausläufe. Sie wird 10 und ist nicht mehr so flott. Mag sein, dass sie dadurch auch nicht mehr so toll mit anderen Hunden kann wie früher - aber sie hat ja Püppy und Bambi.

    Die Grosse hingegen lass ich gerne mit anderen Hunden laufen, wenn wir alleine unterwegs sind. Sie ist souverän und zu jedem Hund freundlich. Mit Zwergen jedoch lass ich sie nicht mehr laufen.

    Nur eins weiss ich, eine Zwergrasse (ich liebe Jule) würde ich heute nicht mehr aufnehmen.

    Sprich die Besitzerin doch auf das Foto an - oder noch besser, fahr Dir das Tier anschauen, damit Du Dir ein richtiges Bild machen kannst. Ich würde keine Entscheidung für oder gegen den Hund auf Grund eines eventuell verunglückten Fotos treffen.