Beiträge von mollrops

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    mollrops:

    nein ich stelle nicht aus und meine zwei sind nicht zum austellen (EKH Straßenmix ;) )

    Als ich Katzen haben wollte fand ich die Idee auf Austellungen zu gehen um mal zu kucken ganz gut. Ich will nicht allgemein werden, nur die Austellungen auf denen ich war fand ich schon heftig. Und ich frage mich halt ob das wirklich nötig ist??? Jedem das seine solange es den Tieren gut geht, finde ich.

    Klar wird es immer Befürworter und Gegner geben, je nachdem auf welcher Seite man steht.

    Gruß
    Renate

    Vielleicht beantwortet meine Frage Deine Frage:

    Warum gibt es Hundeausstellungen ? ;-)

    Zitat

    Warum ist denn der DSH noch nicht auf der Liste?
    Sehts mal von der Wirtschaftlichen Seite ... Da stehen nciht nur 200 Leute hinter sondern der grösste eigenständige Rassezuchtverband ( bei dem mit Garantie genug Leute sind die in höheren Positionen sitzen)
    Da stehen Steuergelder dahinter ( Verkauf von Hunden)
    Einfach um einiges mehr als bei den Dobis oder den Rottis, mal von der Prestigesache abgesehen...
    Ganz ehrlich, ich glaube eher weniger das der DSH auf die Liste kommt

    Der DSH ist (noch) der Exportschlager unter den Hunden - wie würde man dastehen, wenn er in seinem Geburtsland plötzlich als "Kampf" bzw. Listenhund geführt werden würde ...

    Zitat

    Also, soweit ich weiss darf auch befriedeten Gebiet (auf einem Hof) nicht gejagt werden. Wie viele jäger kennst du das du von diesen zwei negativ Beispielen eine ganze gruppe menschen verurteilen kannst? das ist wie jemand der von einem scharfen Soka bedroht wurde und nun sagt: Alle Sokas sind scharf und gefährliche bestien.

    Ich schrieb doch, ich bin Jagdgegner - ich verurteile die Jagd, nicht pauschal eine Gruppe Menschen. (Jäger mit Sokas zu vergleichen - da muss ich doch glatt mal lächeln ;-))

    Und ja, neben der "Verurteilung" verabscheue ich Jäger, die ihr Handwerk nicht verstehen. Die Tiere unnötig quälen. Die lieber ihren Jagdschein abgeben sollten, weil sie nicht mehr in der Lage sind, das Wild richtig zu erkennen oder die Waffe ruhig zu halten. Diejenigen, die einfach auf Haustiere draufhalten oder meinen, sie seien Herr von Wald und Flur und ihre Passion ausnutzen, um Gäste im Revier schickanieren zu können. Und ja, ich kenne eine Menge Jäger - mehr als mir lieb ist.

    Wo ist also das Problem ? Um bei Deinen merkwürdigen Vergleichen zu bleiben - ich bin auch gegen Autofahrer, die im Suff ins Auto steigen. Verurteile ich deshalb jetzt auch alle Autofahrer ?

    @ Britta

    ob rechtens oder nicht - sie haben leider den Jungfuchs im Hof erschossen. Mein Onkel hat damals aus Sorge um seine Pferde nichts unternommen. Was ich übrigens nicht als Feigheit, sondern als Furcht, dass den Tieren etwas passieren könnte, interpretiere.

    Und um wenigstens nicht nur negatives von Jägern zu schreiben - als mein Sohn einen Wildunfall hatte, war der Jäger sehr schnell da, hat das schwer verletzte trächtige Reh sofort erlöst, meinen total aufgelösten Sohn in den Arm genommen und getröstet. Dem Jäger war anzumerken, dass es ihm auch um das Tier leid tat.

    Aber meine Einstellung zur Jagd ändert das natürlich nicht.


    Achso - um die Eingangsfrage zu beantworten. Kommt mir ein herrenloses Hundetier im Wald entgegen und schliesst sich mir an - würde ich es auch mitnehmen. Egal ob Hund des Jägers oder nicht, bevor er - sollte es nicht der Jagdhund des Jägers sein - im Revier erschossen wird.

    Hallo Britta

    Du weisst, dass ich Dich und Deine Kommentare sehr schätze. Ok, die eingestellten Videos waren krass und sollten auch provozieren. Und gottlob sind nicht alle Jäger so. Es freut mich, dass Dein Mann seine Passion ernst nimmt und ich masse mir sicher nicht an, alle Jäger über einen Kamm scheren zu wollen. Aber es ist so, dass die Jagd für viele Jäger als Sport, bei dem das Töten eindeutig im Vordergrund steht - gesehen wird - und es gar nicht darum geht - mit der Natur "im Einklang" zu leben.

    Glaube mir, die Videos sind keine Einzelfälle. Warum ich seit Jahren ein Jagdgegner bin ? Das kann ich Dir erklären:

    Mein Onkel hat einen Einsiedler-Hof in der Eifel. Das riesen Grundstück ist sein Eigentum. Dort lebt er mit Frau, Pferden, Hunden und einer Katze. Nun sollte man meinen, dass man Leuten, die man nicht auf seinem Grundstück haben will, das Betreten verbieten könnte - nein, das ist nicht der Fall.

    Ein Jungfuchs ist vor Jahren in den Pferdestall meines Onkels geflüchtet. Über die Weide kamen zwei "Weidmänner" daher gestiefelt. Mein Onkel wollte ihnen den Zutritt zum Stall verwehren - dazu hat er gesetzlich gar kein kein Recht - denn - und da greife ich mir an den Kopf - er ist als Grundstückseigentümer automatisch Mitglied der Jagdgenossenschaft und gibt somit sein Einverständnis, dass auch auf seinem Hof gejagt werden kann - selbst wenn er das gar nicht will.

    Den Fuchs haben sie im Hof auf seinem Grund und Boden vor seinen Augen erschossen, obwohl er seine Einwilligung nicht dazu gegeben hat. Und nein, das Tier hatte keine Tollwut. Mein Onkel wurde auch bedroht. Er solle in Zukunft gut auf seine Hunde und Pferde aufpassen.

    Mein Onkel ist kein Vegetarier und auch kein Tierschützer. Er ist auch nicht so emotional wie ich. Eher bodenständig. Und er lebt bei einem kleinen Dorf, wo nichts "geheim" bleibt. Er bekommt Jagden seit vielen Jahren fast hautnah mit und was er dabei erlebt, ist z.T. so tierverachtend, dass es selbst ihm, den gestandenen Mann, sehr, sehr nahe geht. Er weiss, was z.B. passiert, wenn verletzte Tiere das Revier wechseln - nämlich erst mal nix. Da wird erst Tage später, wenn überhaupt, eine Nachsuche nach dem angeschossenen Wild veranlasst.

    Ihm verdanke ich übrigens die besondere Liebe zu Wildtieren. Er hat mir viel beigebracht, hat unzählige verletzte Tiere - u.a. auch angeschossene Raubvögel aufgepäppelt. Mein Onkel ist ein wunderbarer, manchmal verschlossener Mensch, aber ganz bestimmt kein Märchenerzähler.

    Ja, ich bin Jagdgegner und stehe dazu.

    LG

    Zitat

    Da Punkt 1 ausfällt, wird die Natur sich selbst durch 2 und 3 regulieren. Das finde ich persönlich für die Tiere aber viel schlimmer und grausamer, als mitten aus dem Leben heraus (ohne großartige Qual, Schmerzen, Krankheit etc.) erschossen zu werden (professionell ausgeführt ein schneller und vergleichsweise "angenehmer" Tod).

    lg,
    SuB

    Professionell wie hier

    http://www.youtube.com/watch?v=lHOpJCXAfdM&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=EPmpreO_tjQ

    http://www.youtube.com/watch?v=-Ls-m1kDwVY

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    Leider hat Myxomatose nichts mit Natur zu tun. Leider ist das mal wieder eine Entwicklung des Menschen und wurde ich glaube für Australien bei einer Kaninchenplage entwickelt und dann nach Europa verschleppt. :sad2: Ich finde auch, dass die Natur im Moment nicht alles selbst regeln kann. Dafür hat der Mensch zuviel dazu beigetragen.

    Nein, die Myxomatose kommt nicht aus Australien, der Virus wurde in Frankreich entwickelt. Dabei sind zwei infizierte Karnickel abgehauen - und die waren das Killerkommando ...