Beiträge von mollrops

    Zitat

    Ich bin zum größtenteil auch martinklassen´s Meinung,ich sehe es auch so die Natur regelt sich selbst dazu braucht sie keine Jäger!Ich nenne mal ein Beispiel z.b gibt es manche Jahre bei uns unzählige Feldhasen,sie vermehren sich so schnell,aber dann kommt z.b die Myxtomatose und viele der Langohren sterben,so das die Population wieder normale Maßen animmt.Die Natur stellt immer wieder ein natürliches Gleichgewicht dar.

    Du meinst wohl Wildkaninchen. Der Myxomatose-Virus ist wirtspezifisch und wütet nur unter Kaninchen, die Feldhasenpopulation bleibt davon unberührt.

    Denn dazu wurde Myxomatose ursprünglich entwickelt. Und nein, die Verseuchung stellt kein natürliches Gleichgewicht mehr dar. Inzwischen ist man über die Wildkaninchenbestände mehr als besorgt. RDH und Myxo wüten jedes Jahr heftiger, es ist also nur eine Frage der Zeit, wann unsere freilebenden Hoppler von der "Bildfläche" verschwinden.

    Vielleicht sollte der ein oder andere Jäger das mal im Hinterkopf behalten, wenn er wieder mal einen Hund vor dem Lauf hat ... bevor er abdrückt.

    Es hätte ja auch seiner sein können ...

    Zitat

    Ich bin auch kein Freund der Jagd und ich bin absolut dagegen, daß Jagdhunde im Zwinger leben und nur für die Jagd mal raus dürfen, aber auch Jäger sind lernfähig und ich denke, so mancher Jagdhund, der so "mißbraucht" wird, führt ein weitaus besseres Leben als ein Hund, der eigentlich für die Jagd gezüchtet wurde und ein Leben an der Leine und auf der Couch führt. Ich glaube, ein Jagdhund, der weder jagen darf, noch sonstwie ausgelastet wird, leidet deutlich mehr als ein Gebrauchshund mit Familienanschluß"

    LG Silke

    Jeder Hund leidet, der nicht ausgelastet ist ...

    Ich hatte Deinen Post vor dem Schreiben leider nicht lesen können - meiner hat sich mit Deinem überschnitten. Bezügl. der finanziellen Seite gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Die sollte man bei aller Tierliebe und Vernarrtheit nicht aus den Augen verlieren. Denn heute weiss man oft nicht mehr, was morgen ist.

    Viel wichtiger fände ich, dass vorab abgescheckt wird, was Deine Hunde überhaupt von einem Hund Nr. 3 halten. Und dann eben die Kosten - drei Hunde versichern, drei Hunde versteuern, 3 mit gutem Futter satt bekommen. Dann noch die Katzen - alle werden älter und die Zipperlein häufiger.

    Bei solchen Entscheidungen sollte man nicht nur auf seinen Bauch hören, sondern auch auf seinen Kopf. Entscheidungen bitte nicht unter Druck fällen, denn es geht nicht nur um den zu vermittelnden Hund, sondern auch um die jetzigen. Es ist eine Partnerschaft von vielen Jahren.

    Zitat

    mollrops:
    Darf ich fragen woher du dein schönes Kätzchen hast? Ich liebe die Orientalen nämlich sehr und deine gefällt mir richtig gut :)

    Danke ;-). Sie ist eine gemässigte Siamesin - die heutigen haben ja viiiiiiiel grössere Ohren - und grosse Ohrenmag die Züchterin meiner Katze viel lieber - meine Kleine ist vom ersten Wurf, sie ist eine Siamesin Variant, Siamesen züchtet sie aber nicht mehr, sondern nur noch Balinesen und in der Farbe foreign white.

    Zitat

    Ich habe auch keine auf dem Arm gesehen. Eben nur in Gitterboxen und das war wirklich eine Riesen Katzenschau.
    :???:

    Was du schilderst, mollrops, ist natürlich völlig ok. Wenn du und deine (übrigens wunderschöne) Maus das so relaxt überstehen, warum nicht?
    Aber klar, sicherlich gibt es auch die andere Seite, die eben damit nur Geld für weitere wilde Züchterei machen möchte und der das Wohl ihrer Tiere wohl eher an hinterster Stelle steht...

    Ich gebe Dir aber recht - es gibt sicher einige Züchter, die ihren Egoismus über das Wohl ihrer Tiere stellen. Für mich z.B. unverständlich, Nester mit kleinen Kitten auf eine Ausstellung zu schleppen, wo doch die Infektionsgefahr riesen gross ist. Oder Besitzer, die nicht mehr wissen, wo Tierliebe bei der Zucht aufhört und Tierquälerei anfängt. Inzwischen ist bei Ausstellungen immer ein Amtsveterinär anwesend, der auch die Leute anspricht, die ihren Katzen z.B. nichts zu Trinken in die Boxen stellen. Oder ängstliche, panische Tiere, die dann auch schon mal nach Hause gebracht werden müssen.

    Ich habe hier auch zwei Katzen, mit denen wäre ein Ausstellungsbesuch niemals möglich. Freunde, die mich schon ein paar mal besuchten, haben die beiden noch nie zu Gesicht bekommen. Aber die beiden Siamesen wurden sehr gut von der Züchterin geprägt. Sie sind sowas von menschenfreundlich und hatten kein Problem bei den paar Ausstellungen.

    Die meisten Aussteller, die ich kennen gelernt hatte, waren sehr verantwortungsbewusste Katzenbesitzer. Das fing schon bei der Einrichtung der Ausstellungsbox an. Scheiben an der Vorderseite, dass niemand die Katzen ärgern oder gar etwas schlechtes hinein werfen konnte, man achtete darauf, das die schlafende Katze nicht geweckt wird u.s.w. Aber es gab auch die, die sich fast den ganzen Tag überhaupt nicht um ihre Tiere gekümmert haben - da hatte man eben ein Auge mit drauf (trotz Kopfschüttelns).

    Ich gebe somit zu, dass auch bei Ausstellungen nicht alles so rosig ist, wie es manchmal aussieht. Da sind auch schon mal Besitzer sauer auf ihre Tiere, weil es sich nicht wie gewollt präsentiert oder weil man eben nicht den ersehnten Preis bekommen hat. Aber es liegt ja gottlob an einem selbst, sich so zu kümmern, dass die eigene Katze keine Langeweile hat und viele Streicheleinheiten bekommt, die sonst zeitlich zuhause nicht drin wären.

    Ansonsten ist es wie bei Hundeausstellern - manchmal ein sonderbares Volk ;-)