Beiträge von Die No-Hu's

    Hallo Brautprinzessinn,
    bei uns wurde das Hochspringen konsequent unterbunden.Wenn z.B. versucht wurde mit den Pfoten auf die Couch oder auf das Bett zu kommen, dann haben wir das verboten oder die Pfoten wieder runtergenommen. Ist der Welpe bereits auf dem begehrten Platz, dann auch wieder sofort runterschicken oder runterheben.
    Da hilft nur Konsequenz. Kennt der Hund bereits ein " Nein" oder ein ähnliches Verbotswort, dann kann man das ruhig dazusagen.
    Wir haben das auf diese Weise mit drei Hunden hinbekommen.
    Cooper hat es öfter probiert als seine Vorgänger, aber er hat es auch gelernt.

    Nicht der Hund sollte mir klarmachen, daß es toll ist, wenn er ins Bett oder auf die Couch u.ä. darf...ich mache meinem Hund klar, daß ich nicht will, wenn er ins Bett kommt. Noch lege ich die Hausregeln fest.
    Und trotzdem wurde und wird bei uns ganz viel mit den Hunden gekuschelt und geschmust. Das eine hat mit dem anderen doch gar nichts zu tun.

    Auch hat es nichts damit zu tun, ob es der erste Hund des Halters ist. Bei uns lebt der dritte Hund und an dieser Regel hat sich bisher nichts geändert. Und wir haben ein sehr harmonisches Zusammenleben mit unseren Hunden. Ein paar Regeln wie nicht auf die Couch oder ins Bett ändern daran ja nichts...ganz im Gegenteil.

    Also manche finde ich da tatsächlich ganz herzig. Aber die, die ich kenne, sind sehr aufgedreht und hibbelig. Weiß nicht, ob das passt.


    Hallo RafiLe,
    an den Pudel dachte ich auch gleich bei deiner ersten Beschreibung.
    Wir sind ja vom (Golden) Retriever gekommen und nun beim Großpudel gelandet.
    Meiner Meinung nach passen die beiden Rassen schon gut zueinander.
    Bei uns wurde es der Großpudel, weil wir einen Hund wollten, der nicht ganz so schwer wie der Retriever wird.
    Cooper ist draußen gerne bei Action dabei und im Haus, Restaurant, bei Besuchen u.ä. total ruhig und brav.
    Das ist natürlich schon Erziehungssache, aber so wie ich dich hier lese und einschätze, hast du deine Prinzipien und Richtlinien was Hundehaltung und Erziehung angeht und somit dürfte es meiner Meinung nach kein Problem für dich sein einen GP genauso gut zu erziehen wie deinen Newton. :smile:

    Das soll nun nicht heißen, daß ich hier Überredungsarbeit für den GP betreiben möchte...aber deine Bedenken, was den Pudel angeht, kann ich vielleicht durch unsere Erfahrung ein kleines Stückchen ausräumen. ;) (Zumindest den Großpudel betreffend)
    Da du dich ja sowieso noch einige Zeit intensiver informieren möchtest, rutscht der GP vielleicht doch noch auf deine Liste.

    Ich wünsche auf jeden Fall viel Vorfreude beim Planen des Projektes "Zweithund".

    Wenn ihr täglich 8 bis 10 km unterwegs seid, dann ist das doch schon recht viel. Wenn dazu die Kondition ausreichend ist, dann würde ich das auch so belassen. Es sei denn, ihr hättet euch bestimmte sportliche Ziele gesetzt.
    Für mich ist eine gesunde Mischung ganz wichtig.
    Es dürfen gerne mal längere Touren dabei sein. Darunter verstehe ist dann Strecken, die über die 10 km hinausgehen. Aber das nicht zu oft. Wenn das alle zwei Wochen am WE stattfindet, dann finde ich das völlig ausreichend. Dafür gibt es dann aber am nächsten Tag eine eher kleinere Runde.
    Meiner Meinung nach ist es wichtig, daß der Hund auch lernt mit kleineren Runden zufrieden zu sein. Denn was ist, wenn ich z. B. aus gesundheitlichen Gründen mal etwas kürzer treten muß? Dann sollte mein Hund das auch aushalten können. Dafür darf es ja dann gerne etwas mehr Nasenarbeit oder Suchspiele o.ä. sein. Das kann man gut zu Hause machen.
    Extremes Ball spielen gibt es hier nicht. Klar darf Cooper mal einem Ball hinterherrennen, aber das eher um das Bringen oder auch Impulskontolle zu üben.

    Runden von täglich 3 bis 7 km ist das was bei uns normalerweise stattfindet. Je nach Zeitplan und Wetter und alles darüberhinaus ist möglich, aber nicht alltäglich.

    Ob Schleppleine oder Freilauf ist für mich kein Unterschied, da bei mir die Schleppleine immer am Boden schleppt.

    Für den Hund ist es aber schon ein Unterschied und für ihn spielt es auch keine Rolle, aus welchen Gründen die Schleppe dran ist.
    Schleppe ist Schleppe und Freilauf ist Freilauf.
    Ein Hund kann das sehr wohl unterscheiden.

    Zum Thema Kastrationschip kann ich nur sagen, daß ich dem sehr positiv gegenüber stehe.
    Wir haben Barny einen Kastrationschip aus verschiedenen Gründen setzen lassen und haben sehr positive Resultate erzielt.
    Bei der hier vorliegenden Problematik würde ich an Stelle des Halters einen Chip setzen lassen und beobachten, was sich tut.
    Dann kann man nach 6 bis 8 Monaten immer noch entscheiden, wie es weitergehen soll.
    Bei Barny war die Wirkung damals auch recht schnell zu bemerken.

    Ich weiß gar nicht, warum sich Retrieverhalter immer daran stören, dass ihre Rasse(n) als unkompliziert angesehen werden :???:

    Das z. B. hat mich nie gestört...

    ...aber charakterlos und langweilig sind zwei Aussagen, die mich schon immer sehr gestört haben, weil sie einfach falsch sind und auch oft so negativ gemeint sind, wie sie sich anhören. Manchesmal habe ich das sogar als abfällig (und so war es in den Situationen auch gemeint) aufgefaßt, denn er Ton ist dabei oft auch noch ausschlaggebend.


    Mir persönlich sind Retriever eigentlich auch fast zu "ruhig", verglichen mit den Pudeln, die ich schon als deutlich aktiver und "bekloppter" kennengelernt habe.

    :lol: oh ja, da gebe ich dir vollkommen Recht. Nachdem ich nun seit Februar mein Leben mit einem Großpudel teilen darf, erscheinen die Retriever weniger "bekloppt" :lachtot:
    Das ist natürlich absolut lieb und positiv gemeint.
    Aber der Pudel legt eine Art an den Tag...huiiiii, da geht die Post ab.
    Der Retriever erscheint daneben ein gutes Stück ruhiger, was aber nichts mit langweilig zu tun hat.

    @FairytaleFenja, ich hatte deinen Post nicht so verstanden, daß du eine ab und an auftretende Unsicherheit als erstrebenswert findest.

    Und ganz ehrlich, ich hatte zwei Golden Retriever und hatte auch ab und an das Gefühl, daß das belächelt wurde und diese Hunde als charakterlos und langweilig angesehen wurden. Aber das haben in meinen Augen immer Menschen behauptet, die mit einem Retrieverä nicht klar kamen oder sich nicht gut genug damit befaßt haben. Was ja auch O.K. Ist, aber dann mag ich auch nicht rechtfertigen und erklären,warum ich diese Hunde so toll finde und wieso und weshalb sie nicht langweilig oder charakterlos sind. Denn davon sind sie meiner Meinung nach wirklich weit entfernt.
    Wer sie aber nicht kennt, der darf gerne denken was er mag. ;)

    Hallo Saskia,
    vielleicht kann dir dieser Link

    http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=41

    weiterhelfen. Es sind Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten im Bezug auf Pilze erklärt.
    Gerade weil deine TÄ auch ratlos ist wäre es doch möglich, daß in dem Artikel etwas drinsteht, was ihr noch testen und behandeln könntet. Denn die Ursache für das Ganze wäre doch wichtig, um richtig behandeln zu können. Leider sind ja AB nicht immer und bei allem wirksam.
    Gute Besserung dem Patienten.