Beiträge von Die No-Hu's

    Nein, das ist falsch.Es geht ja nicht ums ersetzen oder das die anderen den Schmerz leichter machen.
    Aber man muss aufstehen. Man muss Futter hinstellen, rausgehen, schmusen.
    Wenn Arren damals nicht hier gewesen wäre hätte ich nach Löles Tod das Bett nicht mehr verlassen.

    Wir hatten bisher immer nur einen Hund.
    Aber ich kann mir durchaus vorstellen, daß bei Mehrhundehaltern die Gründe im Alltag weiterzumachen und sich nicht völlig hängen zu lassen in den Hunden zu finden sind, die einen brauchen.
    Daß ein Hund den Anderen nicht ersetzen kann, ist doch klar. Und es ist ja nicht so, daß es bei mehreren Hunden auf den einen, der gehen mußte, nicht ankommt. Nein, das sicher nicht. Aber die Hunde, die noch da sind und einen brauchen, helfen nicht im Schmerz und der Trauer zu versinken. Und das finde ich gut und wichtig.

    Naja, wenn ein Hund vom anderen Familienhund drangsaliert wird, ihm Fell ausgerissen wird, er nicht am Hintereil angefaßt werden darf, er ca. 9 Stunden alleine ist...das finde ich jetzt auch nicht so prickelnd. Auch daß er wohl vor allem Angst hat, ist kein wünschenswerter Zustand.
    Daß er nicht spielen möchte und eher ruhig und nicht aufgedreht ist, das ist ja in Ordnung. Es gibt eben Hunde, die nicht spielen möchten und zufrieden und ruhig sind, wenn sie einfach nur dabei sein können. Aber das alleine ist es ja in diesem Fall wohl nicht.

    Doch ob nun der Hund seine Lebensfreude verloren hat, kann man doch eh schlecht beurteilen, wenn man den Hund nicht kennt und auch nicht weiß, wie er als Welpe war und was alles mit ihm gemacht oder nicht gemacht wurde.
    Auch wäre es gut zu wissen, ob der Hund völlig gesund ist oder ob da eventuell auch was im Busch sein könnte.

    Ob man diesen Hund nun übernehmen soll, ist so einfach nicht zu beantworten.
    Würde ich einen Hund nehmen, der vor allem Angst hat und bisher sehr viel alleine war, dann wäre es mir wichtig genügend Zeit für ihn zu haben. Ich glaube, daß ich nicht gut damit klar käme, ihn in eine Betreuung geben zu müssen. Aber das mußte ich bisher bei keinem meiner Hunde und insofern habe ich damit auch keine Erfahrungen.
    Bei einem ängstlichen Hund ist Ruhe, Zeit und Geduld ganz wichtig. Und da muß jeder selbst wissen, was er investieren will und kann.

    Du schreibst, nach dem Reinlegen der Decke war es besser.
    Besser oder komplett weg?
    Wenn es komplett weg war, dann würde ich die Decke drin lassen und abwarten, was in den nächsten Tagen passiert.
    Wenn es nur weniger wurde, dann würde ich annehmen, daß da irgendwas nicht stimmt. Vielleicht ist ihm das Kissen plötzlich zu fest und er liegt auf der dicken Decke besser oder möglicherweise auch wärmer. Da wäre es vielleicht eine gute Idee, das Kissen auszutauschen.
    Aber wenn es nicht ganz aufhört, würde ich, wäre es mein Hund, abklären wollen, ob nicht doch irgendwo etwas schmerzt.
    Wie ist es denn, wenn er an anderen Stellen in der Wohnung liegt?

    Wie sollen denn Nicht-HH Verständnis für HH aufbringen, wenn es noch nicht einmal unter HH funktioniert?

    Einiges was ich hier lese, kann ich auch nicht auf Anhieb nachvollziehen. Aber wenn ich die genauen ( Lebens- ) Umstände nicht kenne und somit auch nicht die Gründe, warum manches bei einigen so abläuft, wie geschildert, dann ist es eben schwierig, das zu beurteilen.
    Manches käme für mich nicht in Frage, das gebe ich gerne zu.
    Dafür kämen manche Dinge, wie sie bei uns laufen vielleicht für andere wieder nicht in Frage. ;)