Hallo,
bei unserem ersten Rüden wurde eine sog.chem. Kastration gemacht und bei unserem zweiten wurde das Implantat gesetzt.
Die beiden unterschiedlichen Vorgehensweisen hatten aber auch unterschiedliche Ursachen und das würde ich bedenken.
Die chem.Kastra wurde gemacht, weil unser Rüde aus "Liebeskummer" keine Nahrung mehr zu sich nehmen wollte. In dem Fall sollte eine schnelle Hilfe her und deshalb bekam er die Spritze. Direkt am Tag danach hat er wieder gefressen und dieses Problem trat danach nie wieder auf. Also blieb er unkastriert.
Bei unserem Barny sollte ausgetestet werden, ob eine Kastration für ihn Vorteile bringt (es ging dabei um Allergien und Hormone im Zusammenspiel) und um das wirklich auszutesten waren 4 bis 6 Wochen zu kurz. Es sollte das Verhalten bzw. die Veränderung schon über einen längeren Zeitraum beobachtet werden und dazu war das Implantat wirklich zu empfehlen.
Barny wurde nachdem das Implantat seine Wirkung verloren hat kastriert, da die Wirkung bei ihm ganz deutlich zu bemerken war und er nur vorteilhafte Veränderungen durch das Implantat hatte.
Zum Austesten, ob eine Kastra erfolgen soll oder nicht, würde ich immer das Implantat vorziehen. Für eine kurzfristige Abhilfe die chem. Kastra.
LG Birgit und Barny