Beiträge von PocoLoco

    Das Gefühl zum Tier ist doch mittlerweile komplett gestört.

    Klar streichel ich auch gern Hunde, Pferde, Kühe...

    Und gerade weil ich die Körpersprache von letzteren nicht so kenne wie die des Hundes, dränge ich mich nicht auf, erfreue mich deren Ansicht (denn das reicht auch, man muss nicht alles anpacken, auch Hunde nicht) und bin happy, wenn ich auf diese Tiere treffe. Kommen sie neugierig zum Zaun, gehen mit mir eine Interaktion an, dann lasse ich schnüffeln und fasse dann an. Und wenn die Zurück weichen, dann lass ich das.

    Da zB Schafe eher nicht an den Zaun kommen, wenn da ein Mensch lang marschiert, fasse ich die auch nicht an, wenn die zufällig beim Zaun stehen. Warum auch. Die wollen einfach in Ruhe ihr Ding machen.

    Aber "mach mal Ei!" ist ja leider eine weit verbreitete Unsitte geworden, die durch Streichelzoos oder Streichelabschnitte in Tierparks ja leider immens gefördert werden.

    Ich erinnere mich, dass mir auch mal 2 Kinder mit "Macht mal Ei bei dem Hund!" auf uns gehetzt wurden, die von mir gebremst werden mussten. Meine Hunde haben nichts dagegen, der eine ignoriert es, die andere liebt jegliche Aufmerksamkeit. Aber der nächste Hund findet das nicht lustig. Gab eine kleine Lehrstunde (auch wenn ich mich sonst nie in Erziehung oder so einmische)... Lehrstunde aber für die Erwachsenen. Wobei ich aber glaube, dass die das im Gegensatz zu den Kindern nicht verstanden haben.

    Das logische denken, dass ein Hund, der irgendwo draußen angebunden auf seinen Halter wartet (egal was man davon halten mag) eventuell im Stress ist und sicher dann keine Betatschungen braucht, ist den allermeisten doch abgegangen. Und von wem lernen Kinder?

    Im Übrigen hat mir als ein Bernhardiner beigebracht, dass ich nicht ständig ungefragt auf Hunde zugehen sollte, als mich dieser von seinem Grund und Boden verjagt hat. :ka: Beste Lehrstunde ever. ;)

    Ist hier auch so. Die Ohren stehen im Freilauf oft auf Durchzug. :lol: Will to please gibbet nur noch, wenn es sich für den Oppa lohnt.
    Verfressen ist er, lässt aber stehen, wenn er meint, es ist das falsche Futter. Gab es früher auch nicht. Es wurde alles inhaliert.

    Ja, die Macken im Alter.

    Imagewandel sind ja nicht nur negativ. In meiner Jugend war der Kleinpudel ja als Omahund stigmatisiert. Man sah ihn auch praktisch nur bei Senioren.

    Das hat sich gewandelt. Vom langweiligen Omahund zu intelligenten Allrounder.

    Finde ich super.

    Ich kann meinen 13jährigen Rüden auch nicht mehr alleine lassen.

    Gerade in dem Alter lassen die Sinne zum Teil rapide nach, nach dem Aufwachen aus tiefem Schlaf folgt schonmal Verwirrung. Da sich für den Hund die Umwelt und das Umfeld so ändert, hängt und klemmt er sich an seine Vertrauten. Der Mensch wird in der Wichtigkeit noch viel höher weil er Struktur und Orientierung gibt.
    Fehlt das, hat der Hund enormen Stress.

    Neben dem kognitiven Verfall muss man unbedingt auch den Körperlichen im Auge behalten. Sowohl die Demenz als auch Schmerzen können unleidlich machen. Ich würde auch ein Schmerzmittel geben um auf der sicheren Seite zu sein. Manche Schmerzen werden vom Hund nicht aktiv angezeigt.

    In meiner Familie gab es immer Mischlinge.
    Einen KLM/Spitz Mix, später einen Terrier/Sheltie/Spitz Mix, einen Boxador, einen Staff/Bullterrier, einen Münsterländer/Staff, einen Labrador-irgendwas Mix, einen Frengle und einen Shar Pei/Galgo/noch was Mix.
    Alle im Verhalten und Charakter komplett unterschiedlich. Von Bullitypisch voll über der Hafenkante zu Sack Reis Mentalität. Von LMAA zu „Meister, ich gehe in den Tod für dich!“
    Ich stehe auf Vielfalt und Charakter. Deswegen wäre der nächste Hund wieder irgendwas. Nichts ist fest gelegt.