Beiträge von PocoLoco

    So, nun ist es also so wie es kommen musste. Fehlende Erziehung und Führung haben dazu geführt, dass der Hund, von dem ich eingangs schrieb, chemisch kastriert wurde. Denn er sei ja nun ständig nur weg gelaufen (auch auf die viel befahrene Straße und das ist schon ein gutes Stück), höre gar nicht mehr, habe nur Weiber im Kopf. Alle Erklärungsmaßnahmen, dass der Chip die Erziehung nicht ersetzt und der Hund auch mit Chip durchaus wieder abhauen wird, wurden entweder nicht verstanden, oder unter den Teppich gekehrt. Ich bekam nur zu hören, dass ich das nicht nachvollziehen könnte, da mein Hund den Weibern nicht nachlaufen würde. Mein Einwand, dass er das Weglaufen nicht auch noch mit Leckerlies belohnt bekäme und ansonsten mehr Erziehung genossen hat, als das Wissen, dass man bei Frauchen immer was holen kann, selbst wenn man 4 Stunden ohne sie unterwegs war, werden auch überhört.

    Ich hoffe nur, dass es für diesen absoluten Traumhund keine weitreichende Konsequenzen hat. Dieser Hund ist der absolute Chef bei denen im Haus und sie wundert sich, dass er keine Grenzen kennt. Anderen Menschen gegenüber nicht und auch nicht den anderen Hunden. Bis er mal an den falschen Hund gerät, was ich nicht hoffe.

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    wie es sich so anhört gibt es (bislang) noch keinen "richtigen" Grund zur Fütterung der Niere.

    Für mich sprachen bisher immer die Schadstoffe / Urin dagegen es zu füttern. Bei Leber auch, aber lange nicht in solchem Maße und... vor allem was die Niere so filtert...

    Leber gibt es regelmäßig, also kann man weiterhin auf Niere verzichten oder weiß noch jemand was genaues????

    Die Niere filtert, aber lagert nicht ein. Das heißt, die "Giftstoffe" werden ja rausgefiltert und direkt dem Urin zugeführt. Also sind in der Niere nicht mehr Schadstoffe drin, als in einem der anderen Organe. Wenn man es so will, ist die Leber noch mehr belastet.

    Gerne Tanja, wenn ich könnte. Nicht weil ich es unbedingt sehen will und muss, sondern weil mich die Arbeit mit diesen armen Geschöpfen interessiert.

    Es ist nun ja auch nicht so, dass ich gar keine Vorstellung von dem Leid habe. Mittlerweile habe ich ja schon einiges gesehen und gelesen im Internet. In RL habe ich mich allerdings einer solchen Situation noch nie gegenüber gesehen.

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    Wenn dieses Text auch nur EINEN davon abhält sich einen Welpen vom Vermehrer oder Händler zu holen hat er seine Daseinsberechtigung meiner Meinung nach!


    Dem Widerspreche ich nicht. Damit hast du auch völlig recht. Mir ging es auch nicht darum, ob der Text angebracht ist oder nicht, sondern darum, dass er noch viel zu harmlos ist und die wahre Problematik nicht aufzeigt, weil es doch eben sehr "anonym" ist.


    Ja, genau so!


    schokira
    Ich möchte nicht das es zu Missverständnissen kommt und der Eindruck erweckt wird, dass ich dir unfreundlich gestimmt wäre, aber beim erneuten Lesen meines Beitrages ist mir folgender Satz aufgefallen:

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    Und wie du richtig bemerkst, diese Leute die es betrifft,...


    Ich meinte es im Sinne "Deiner Bemerkung stimme ich zu" und nicht "Toll das du das auch bemerkt hast!" ;)

    Wie gesagt, die Geschichte ist zwar eine, die man eigentlich jedem 2ten Vermehrerhund zubilligen kann und die auch immer und immer und viel zu oft so passiert, aber in dem Zustand halt auch nur das: Eine Geschichte. Um Menschen zu erreichen bedarf es aber mehr als nur ein paar Worte. Und wie du richtig bemerkst, diese Leute die es betrifft, werden sich wenn erst dann hier anmelden, wenn der Hund schon lange da ist und Probleme macht. Und selbst dann landet er in den meisten Fällen entweder an der Autobahn oder im Tierheim.


    Leider ist das so. Und ich gehöre auch zu den Menschen, die Bilder brauchen um das Ausmass dieser Quälerei überhaupt zu begreifen.

    Auch wenn ich mir nun Prügel einfange: Solche Texte sprechen mich nicht an. Nicht einmal meine Tränendrüse. Sie nerven mich eher. Und wenn ich als interessierter Hundehalter, der darauf bedacht ist, den Hund so gut wie ich kann zu halten davon genervt bin, dann wird es auch die Leute nicht erreichen, die es erreichen soll.

    Mit Tatsachen und echten Geschichten allerdings betrifft man mich viel mehr. Mit Bildern, mit zeigen wie krank diese Tiere sind, wie dreckig es den Muttertieren geht etc, hat man mehr Erfolg, als mit einer fiktiven Geschichte, die natürlich tausende Male so passiert, aber eben doch weit weg ist von den Menschen die man erreichen möchte. Menschen möchten sich identifizieren können. Sie müssen es sehen, um zu begreifen und wenn sie sowas noch nie gesehen haben, können sie sich oft auch kein Bild davon machen.

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    Ich sehe halt in meiner Glaskugel gar keine Mutterhündin bei der Bekannten, ich dachte die sei bei der Oma in Polen :roll:

    So ein Terz hat das Berliner FA bei keiner meiner Hundeanmeldungen je veranstaltet....


    Wenn die TS die Leute als "Quelle" der Welpen angegeben haben, interessiert es das Finanzamt wenig, wo sich die Mutterhündin aufhält. Wo Welpen sind, muss auch eine Mutter sein. Ausserdem hat diese ja vorher bei denen gelebt und ist erst später zur Oma.

    Allerdings finde ich das schon erstaunlich, dass man angeben muss, woher der Hund stammte. Ich musste das hier nicht.