Beiträge von PocoLoco

    Normalerweise fänd ich diesen ganzen Aufwand auch übertrieben für ein Stückchen Wurst. Allerdings sieht die Sache schon wieder gaaaaanz anders aus, wenn Hunde sich in der Gegend schon vergiftet haben und Giftköder gefunden wurden. Daher habt ihr in meinen Augen absolut richtig und schnell gehandelt. Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig.

    Bin auch gespannt, wie die Sache weitergeht und ob ihr ein Ergebnis mitgeteilt bekommt!

    Hallo!

    Was zu tun ist, ist situationsabhängig. Ist eine große Straße in unmittelbarer Nähe? Hat mein Hund mehr Chancen auszuweichen, wenn er frei ist? Und so viel mehr. DAS Patentrezept gibt es eigentlich nicht. Leine fallenlassen ist schon ein guter Tipp, bringt dem Hund aber leider nichts, wenn er in seiner Flucht damit irgendwo hängen bleibt und der fremde Hund sich ihn dann ausserhalb unseres Zugriffes schnappt.

    Allerdings würde ich die Situation nicht überbewerten. Jemand, der den Hund kaum kennt und ihn trotzdem frei laufen lässt handelt in meinen Augen schon fahrlässig.

    Gut, nun ist der Fressnapf natürlich die Paradedisziplin. Vor allem für einen verfressenen Nasenhund. Es riecht alles soooooo gut (stell dir vor du stehst in der Bäckerei und alles riiiiiecht soooo lecker) und Hund weiß nicht, wohin er zuerst schauen soll bei Spielzeug, Leckereien und so weiter. Da hilft nur üben und mitnehmen. ;)

    :D Wir sind wortlos gegangen. :hust: Beim anderen Mal war es auf einer Familienfeier, auf der mein Onkel der Unwohlseinfaktor war. Dort habe ich meinen Hund zu mir geholt und praktisch hinter mir abgelegt (er lag hinter meinen Beinen als ich auf dem Sessel saß ). Das gab ihm Sicherheit. Mein Onkel bekam die strikte Auflage meinen Hund in Ruhe zu lassen. Und seit dem geht es. Die Angst vor alkoholisierten Männern hat sich gebessert zu einem Level, in welchem mein Hund solche Leute ignoriert. Frauen mit Fahne sind übrigens kein Thema. ;) Fremde Männer, die damals auch ein Angstobjekt meines Hundes waren, werden jetzt beschmust. Ich muss dazu sagen, dass meine Ansätze vielleicht nicht die richtigen waren, weil ich damals (da war mein Hund 11 oder 12 Monate alt, jetzt ist er 4) noch nicht erkannt habe, dass es ein starkes Angstverhalten meines Hundes war. Und ich habe einfach so reagiert, wie ich es in diesen Situationen für angemessen empfand. Viele würden es sicher gaaaaanz anders machen.

    Knurren bei meinem Hund ist bei ihm wirklich nur ein Zeichen des absoluten Unwohlseins in Form von Angst. Als er letztens mit sehr starken Schmerzen beim Tierarzt war und dieser ihn abgetastet hat, was ihm sehr weh getan hat, denn er konnte nur noch stöhnen, hat er nicht geknurrt oder ähnliches. Deswegen nehme ich diese Lautäusserung bei ihm sehr ernst und versuche die Situation zu klären.

    Ui. Eine unschöne Situation!

    Hast du deinen Hund genau untersucht? Wenn er den Igel getötet hat, hat er in die Stacheln gebissen. Und die Stacheln brechen relativ schnell. Nicht das der Hund irgendwo noch eine Stachelspitze stecken hat. Und zum Zweiten sind Igel gerne mal voller Flöhe, die bei einem Angriff sicherlich überspringen können auf den Hund.

    Ich nehme mal an, dass der Igel ein sehr sonderbares Wesen ist, das von einem Hund nur schwer einzuschätzen ist und zusätzlich noch piekst. Schwer zu sagen, woher diese Verhaltensweise stammt. Hab halt ein gutes Auge auf deinen Hund ab jetzt.

    Diese Sache mit dem nicht Antworten können auf eigene Beiträge war einmal. Dieser Hinweis wurde nur noch nicht entfernt. ;)

    Was ich immer sehr schade finde ist, dass Hunden oftmals weder ihr Individualabstand zugesprochen bekommen (während wir Menschen unseren immer und zu jeder Zeit einfordern dürfen und das zum Teil mit mehr als nur einem "Knurren") noch ihnen erlaubt wird, ihr Unwohlsein und Unsicherheit stimmlich mitzuteilen.

    Mein Hund hat mich noch nie angeknurrt. Ich hänge ihm (wie sicherlich die meisten in diesem Forum) nicht ständig auf der Pelle, ich muss nicht ständig an ihm vorbei laufen während er frisst (ich möchte immerhin beim Essen auch nicht gestört werden). Aber er hat schon geknurrt. Und zwar hatte er sehr viel Angst vor Menschen die nach Alkohol riechen. Problem erkannt (er hat mir sozusagen verbal angezeigt, dass er sich äusserst Unwohl fühlte), Problem gebannt (heißt, Hund wurde aus der ihm unangenehmen Situation herausgeholt, aber sein Knurren ihm nicht aberzogen).

    Unterm Strich sollte jeder Hundebesitzer froh sein, dass sein Hund ihm solche Signale sendet und nicht seinen Frust in sich aufstaut und eines Tages explodieren läßt.

    Knurren ist auch nicht gleich knurren. Ich würde mich von meinem Hund NICHT anknurren lassen, nur weil ich ihm vom Bett/Sofa etc herunter schicke und er meint, das wäre seins. Dann gäbe es Kasalla mitten in unserer schönen Stadt. :)

    Ich möchte mal gerne wissen, was die letzten paar Postings mit dem Thema zu tun haben. Habt ihr ein Problem mit einander, dann tragt es doch bitte woanders aus. Hier wirkt es einfach nur lächerlich. :???:

    Immerhin ist das hier noch immer ein öffentliches Forum, in welchem jeder seine Meinung zur Diskussion zugänglich macht.

    Ich kann mich Tanja nur anschließen. Knurren ist für mich ein Anzeichen dafür, dass etwas schief läuft. In diesem Falle vielleicht sogar durch die Futterwegnahme begünstigt wurde (Hund hat nämlich gelernt, dass Mensch komplett unzuverlässig ist und sich nicht entscheiden kann). Habe ich einmal etwas an meinen Hund "abgetreten" und mit "Nimm's" frei gegeben, würde ich nur noch im Notfall eingreifen und nicht einfach mal so, um dem Hund zu zeigen, dass ich der Boss bin. Denn im Grunde zeige ich dem Hund nur, dass ich keine Ahnung habe was ich will. Und das der Hund in seiner Unsicherheit dann entweder zum Schlinger wird, mich anknurrt oder gar beides, ist dann nicht verwunderlich. Aber anstatt ihm dann erst recht das Futter weg zu nehmen, oder noch schlimmer, ihm das Knurren abzugewöhnen, würde ich mich hinsetzen und darüber nachdenken, was denn nun schief gegangen ist.