Beiträge von PocoLoco

    Also das finde ich eine eher sehr bedenkliche Tendenz. Ob man sowas gut finden muss? Es gibt zu viele Beissvorfälle, die im Vorraus hätten verhindert werden können, aber der Halter eine sehr verschobene Ansicht hatte. Es fällt niemals nur auf den eigenen Hund zurück wenn sowas passiert, deswegen finde ich das schon sehr unverschämt, sowas auch noch zu fördern.

    Zitat

    Aber draußen wird seit 17.00 Uhr ohne Unterbrechung geknallt.
    Ich kann mich nicht erinnern, dass das die letzten Jahre auch schon so war. :???:


    Also bei uns wird weniger geknallt im Vorraus wie die letzten Jahre, kommt mir so vor. :ka:

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    ..ein Häufchen Elend im Badezimmer; normal die Folterkammer, bei Gewitter & Silvester der Zufluchtsort

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    Hab grad mit meiner Mama telefoniert und deren Rüde ist auch schon total nervös. Noch dazu ein Herzpatient. :(

    Meine armen Biester haben von gestern auf heute fast 19 Stunden ausgehalten. Was wirklich keine Absicht war, sondern ein absolutes Unvermögen meinerseits, ohne Unfall das Bett zu verlassen und so auf die Schnelle konnte ich niemanden finden (unter anderem auch, weil mir das Telefonieren wirklich schwer fiel). Sie haben beide ausgehalten. Erstaunlich fand ich nur, dass das erste was sie draußen machten Stuhlgang war. Wasser lassen stand erstmal ganz hinten dran. Was mich dazu veranlasste die Wohnung unter Augenschein zu nehmen und ich habe nirgendwo eine Pfütze gefunden. :ka: Ich hatte auch ein sehr schlechtes Gewissen, aber ich denke wenn ich besinnungslos im Gebüsch gelegen hätte, wäre das auch nicht so gut gewesen. :/

    Meinen ist es, Gott sei dank, völlig egal was draußen passiert. Ich glaube ich würde sie eher damit verunsichern, wenn ich jetzt in der Wohnung einen riesen Bohei veranstalten würde, so mit lautem TV etc, weil sie das so gar nicht kennen.

    Aber klopf auf Holz. Weder dem einen noch dem anderen hat das Ballern bisher was ausgemacht.

    Mein Poco hat bis jetzt nur einmal einen dubiosen Mann im Gebüsch gemeldet, der sich gerade die Kapuze über den Kopf zog. Die Absichten des Kerls sind mir bis heute nicht klar, aber ich bin froh, dass der Hund damals da war.

    Woelfchen
    Sowas in der Art hat die Hündin meiner Schwester (damals noch kein Jahr alt und noch bei meinen Eltern) auch gemacht. Meine Mutter und ich waren mit den Hunden die letzte Abendrunde drehen, als uns ein Betrunkener angesprochen hat. Aber so einer der fiesen Sorte. Da ist Akima erstmal laut geworden. Und, obwohl damals noch vor der ganzen Kampfhundpanikmache, sie war ganz schön eindrucksvoll.

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    was wir hier alle machen ist egoistisch und nicht artgerecht
    hunde in der wohnung halten, sie vermenschlichen, sie zwingen unseren wünschen zu entsprechen.....ach, ich könnte ewig weiter schreiben, was wir den hunden antun
    ja, ich auch


    Egoistisch ist jede Tierhaltung. Aber was ist artgerecht für einen Haushund? Einen domestizierten Haushund? Hätte mein Rüde die Wahl, würde er es vorziehen hier zu leben bei mir. Denn auch ein Hund denkt durchaus egoistisch. Denn er lebt da, wo er den größten Vorteil hat. Und dazu gehört neben Futter, Wasser und Wärme auch ein gewisses Führungspotenzial. Hört sich großkotzig an, ich weiß. Aber mein Hund hatte einmal eine Wahl wohin er möchte. Zu mir, wo es Regeln und Grenzen gibt, oder bei meinen Eltern bleiben wo es Freiheiten und Futter im Überfluß gab. Er entschied sich mit mir zu gehen. Ohne sich noch einmal nach meinen Eltern umzusehen. Und er hat bei ihnen genau so lange gelebt wie bei mir und ich hätte ihn da gelassen, wenn er die Anzeichen gegeben hätte, dass er dort bleiben möchte.

    Und gerade weil es so egoistisch ist, muss man den Hunden nun nicht wirklich alles aufzwingen und auferlegen. :)

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    bei aller liebe, mit der die züchter arbeiten, steht nachher doch die produktivität und der verdienst im vordergrund


    Und das tut es bei seriösen Züchtern eben nicht. Bei Vermehrern ja, aber nicht bei Züchtern denen es um ihre Rasse und deren Erhaltung geht. Klar kostet ein Welpe bei denen mehr als beim Vermehrer. Aber es wurde auch schon oft genug aufgelistet warum es so ist und das man von seriöser Zucht nicht reich werden kann oder gar davon leben kann, wurde auch schon oft genug erklärt. :pfeif:

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    Neulich übte ich mit einer Aruna auf einem Feldweg "bei Fuss gehen" ohne Leine und es klappte hervorragend. Mir kam ein Fußgänger entgegen, der brüllte mir schon von Weitem entgegen, ich solle meinen Rottweiler an die Leine nehmen. Und hier ein Bild meines "Rottweilers":

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    Wobei ich zugeben muss, dass der ein oder andere Labrador in meinen Augen schon beinahe als komplett schwarzer Rottweiler durchgehen KÖNNTE. Die werden immer bulliger habe ich das Gefühl. :ka:

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    guckt euch diesen Staffordshire-Mix an :D


    Jepp. Total. Kaum hat das Fell ein paar Streifen, ist's ein Staff. :)


    Mein Favorit für Poco war und ist und bleibt der junge türkische Mitbürger, der voller Bewunderung zu seinem Freund sagte: "Ey Alldder! Wenn isch 18 bin, holsch mir auch son Rottweiler Stafford!" :lachtot:

    Hier mal ein Hund einer solchen Mischung *klick* und hier meiner. Wobei, könnte hinkommen. :)

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    jetzt vergleichst du aber äpfel mit birnen
    hier ist die rede von dubiosen züchtern und nicht von nachbars lumpi (meinst du damit einen herkömmlichen zufallsmischling? dann klingt es diskriminierend), der zufällig ein paar welpen zeugt (was ja auch sein instinkt und seine eigentliche bestimmung ist)


    Nachbars Lumpi ist Nachbars Lumpi. Ob nun Promenadenmischung oder Rassehund mit den allerbesten Papieren. Ich selber besitze mittlerweile den dritten Lumpi und es handelt sich dabei um einen "Zufallsmischling", der dann zufällig eines Tages als Welpe aus dem Auto geschmissen wurde und so in den Tierschutz kam. :)

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    diese welpen müssen dann ja irgendwie unter die leute kommen, und viele nehmen ja auch nur eine schutzgebühr
    wie gesagt, es geht hier um dubiose züchter von rassehunden, die sich dumm und dusselig verdienen
    da muss der gesetzgeber eingreifen
    und ich bleibe trotzdem bei meiner meinung, dass diese welpen, solange man solchen menschen nicht das handwerk gelegt hat, besser dran sind bei liebevollen menschen


    Es gibt nicht nur "Rassehundzüchter" die dubios sind. Dort wo mein Rüde herkommt (auch ein reinrassiger Mischling aus einer undefinierbaren Mischung einer Mischung) ist man auch schon auf den Trichter gekommen, dass sich mit Mischlingen wunderbar Geld verdienen läßt. Wäre ich damals so schlau gewesen wie ich es jetzt bin, dann hätte ich sie auf ihrem Produkt sitzen lassen. Habe ich aber nicht, sondern habe den Hund dort "rausgekauft" und somit nicht nur den Anreiz sondern auch noch den Platz für den nächsten Welpen gemacht. Die Mutterhündin (die, soweit ich rechnen kann 3 Läufigkeiten = 3 Würfe produzieren durfte, weil ihre Halter sie so lieb hatten) hat es sicherlich gefreut, dass sie bei der nächsten Läufigkeit gleich wieder austragen durfte. Immerhin bringt ein Welpe 100 bis 250€ netten Nebenverdienst. Ich kann davon ausgehen, dass die Hündchen nie geimpft wurden, ist das eine nette Einnahme von 500 bis 1250 €. Ohne das viel ausgegeben wurde um die Tierchen herzustellen.

    So, nun. Ich habe einen intakten Rüden und ich denke nicht, dass ich die einzige hier bin, die jahrelang einen intakten Rüden geführt hat, der niemals nicht und unter gar keinen Umständen sein bestes Stück für etwas andere gebraucht hat, als zum Strullern und Markieren. Ich hatte eine intakte Hündin hier und die wurde auch heiß und es nicht zum Deckakt gekommen. Du kannst mir nicht weiß machen, dass alle diese Ups-Würfe wirklich welche sind. Wer auch nur ein bisschen Grips im Hirn hat weiß ungeplante Deckungen zu verhindern. Sicher, es gibt Verkettungen unglücklicher Umstände. Aber selbst dann gibt es Alternativen.

    Und solange es weiter Menschen gibt, die diese Welpen kaufen, machen sie sich an dem Leid der Elterntiere und all den anderen Welpen die noch folgen werden schuldig. WO ist da die Tierliebe?