Beiträge von PocoLoco

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    RatzundRübel

    Weißte. Es ist mir ziemlich egal, ob mein Hund das Stück Wurst nehmen würde oder nicht. Is ihr Ding, interessiert mich nicht die Bohne. Bei sowas gibts keinen Grund zu klapsen. Wo kann man klapsen? ... Oder wenn ich ihr 100 Mal "Fuß" sagen würde, sie mich aber trotzdem wegen eines verdorrten Brötchens über die Straßen ziehen wollen würde. Weil was sagt mir das? Das sagt mir, daß sie mich nicht ernst nimmt, meine Autorität infrage stellt.


    :???: Einerseits ist es dir egal was sie frisst und andererseits doch nicht, aber nur deswegen weil sie deine Autorität in Frage stellen könnte? Und du würdest dich in dem Moment nicht fragen warum sie dich nicht ernst nimmt, sondern lieber klappsen, weil du dann meinst, sie würde dich DANN ernst nehmen? Dann hoffe ich für dich, dass du mal denen über den Weg läufst denen der Beagle-Besitzer hier aus der Gegend getroffen hat, der letztens meinte seinen Hund mal klappsen zu müssen. Der wurde auch geklappst... das kannst du mir glauben. Hat der Typ drauß gelernt? Eher nicht und wenn es ein Mensch nicht kann, wie soll es dann ein Hund können? Er war aber dafür ganz schön erbost darüber, dass sich jemand erdreistet hat mit ihm zu machen, was er mit seinem Hund gemacht hat. Komische Doppelmoral.

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    Geht es den Farmhunden z.B. in Australien schlechter und macht man sie psychisch kaputt weil sie nicht in Haus dürfen und nur draußen leben als den (armen) Hunden die nur zu Hause auf der Couch rumhängen?


    Wie es in Australien so läuft weiß ich nicht. Aber arbeitende Hunde sind in der Regel nicht allein. Das heißt sie leben in der Regel in einer Gruppe mit anderen ebenso arbeitenden Hunden zusammen und arbeiten mit dem Menschen im Verbund meistens über viele Stunden am Tag. Der 08/15 Fiffi in Deutschland, der sein Leben eventuell als Einzelhund draußen im Zwinger abtun muss, ist allein. Und was ist Gift für Lebewesen, die hochsozial sind wie zB die Hunde? Einsamkeit. Ja, doch. Ich empfinde es als Grausamkeit und verpöne es, Lebewesen die dem Leben in einer Gruppe angepasst sind vollkommen alleine zu halten. Sind es die 5 Stunden in denen der Mensch arbeiten muss, ist es noch vertretbar. Aber alles was darüber hinaus geht... nein. Dazu braucht man sich keinen Hund anschaffen, wenn der Hund dann isoliert dahin vegitieren muss.

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    Jedoch wird die Innenhaltung nie kritisiert, jedoch alle Leute die ihre Hunde draußen halten als Tierqäuler bezeichnet. Verzerrtes Weltbild.


    Auch wenn der Hund vielleicht nur 15 Minuten am Tag rauskommen sollte, so ist er doch bei seiner "Gruppe" und nicht allein, etwas, was ein Zwingerhund dann zwangsläufig ist. Denn kein Mensch hockt sich für den Großteil des Tages in den Zwinger seines Hundes, oder?

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    Den wohl schlechtesten Ruf hat die sogennate Kettenhaltung. Warum diese eigentlich so komplett kritisiert wird, verstehe ich beim besten Willen nicht, vorallem wenn man deutliche mehrere Hunde hat, zum Beispiel für den Schlittenhundesport.


    Wie viele Leute hier in Deutschland kennst du, die a) Schlittenhunde für den Sport halten, b) eine komplette Meute in den Garten ketten? Desweiteren gibt es durchaus Menschen, die nicht den einfachsten Weg gehen und mal eben alle Hunde wegketten, sondern sich durchaus über Gruppendynamik und Charaktäre Gedanken machen und dann komplette Meuten zusammenhalten können, ohne das sich gleich die Hunde gegenseitig umbringen.

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    Einfaches Rechenbeispiel : 6m Kette= 115qm. Kaum ein Wohungshund kann soviel Platz für sich beanspruchen, jedoch schreien alle angeblichen Tierschützer immer laut auf, wenn sie einen Hund an der Kette sehen. Verstehe ich nicht.


    Meine Hunde brauchen keine riesige Wohnung, weil sie hier nur eines tun: Schlafen. Die Action findet draußen statt und dafür haben sie mehr als 115 qm Platz. Danach sind sie so geplättet, dass sie eh nur noch schlafen wollen. Und sie tun es gern auf einer Fläche von nicht einmal 2x2 m und das zu Zweit und auch nicht weil sie müssen, sondern wollen.

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    Ich kann mich nur wiederholen, aber warum sind Zwinger und Kettenhaltung so verpönt, wenn Innenhaltung doch kein deut besser ist?


    Dann hast du das Lebewesen Hund und seine Bedürfnisse nicht verstanden. :ka:

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    ps: ihr dürft auch bitte nicht vergessen, wie hunde untereinander umgehen. ja, ich weiß, wir menschen sind keine hunde.... aber ob nun ein hund gebissen wird (weil er z.b. an das futter vom anderen wollte), oder ob er einen Stupser bekommt, weil er mein Toastbrot vom Tisch klauen will, macht nun keinen großen unterschied, wie ich find.
    da kommt auch nicht der andere hund an und sagt: hey, kollege, das ist mein futternapf, wenn du mich in ruhe fertig essen lässt, lass ich dir zu belohnung ein krümelchen als leckerlie übrig.


    Meine Hunde beissen sich komischerweise nur nicht, wenn sie meinen das der andere dem Futter zu Nahe kommt. Sie machen es rein körpersprachlich oder wenn es mal sein muss verbal. Das reicht. Handgreiflich werden nur Hunde, die nicht richtig gelernt haben mit anderen Hunden vernünftig zu kommunizieren. Und diese Hunde werden dann in der Regel auch nicht so richtig ernst genommen. So, nun übertrage es mal auf den Menschen, der dem Hund gegenüber handgreiflich werden muss, weil der Mensch nicht in der Lage ist, anders mit dem Hund zu kommunizieren. Ob der Hund diesen Menschen dann noch richtig ernst nehmen kann?

    Ich nehme mal ganz stark an, dass man in ungefähr 16 Monaten von der TS nichts mehr hören wird, da um die Zeit ungefähr der Hund in seinen Grundfesten gefestigt ist und die "Schwarzmalerei" eintreten wird und die TS dann zu feige sein wird, ihre Fehler einzugestehen. Ich wünsche ihr einen Hund wie meinen, der als Junghund durch eine Klappsewelt wandern musste und bis heute seine Probleme damit hat. Aber wer weiß, vielleicht wird es der TS auch gefallen, wenn der Hund eines Tages anfängt mit dem Bauch auf dem Boden vor ihr rumzukriechen, obwohl sie nichts anderes von ihm wollte, als das er zu ihr kommt. Vielleicht wird sie dieses Verhalten auch brauchen, um sich stark zu fühlen, um sich wie ein Alphatier zu fühlen, weil ein denkendes und fühlendes Lebewesen wie ein Haufen Elend rumkriecht, nur weil es mal wieder mit Klappsen rechnet. Selbst dann noch, wenn es gar keine Klappse zu befürchten gibt.

    Nun bitte sage mir doch jemand, wie ich dieses Thema endlich aus meinen "eigenen Beiträgen" rausbekomme, damit dieser M... äh Thread nicht immer wieder auftaucht und ich nicht anders kann als anzuklicken und zu lesen?

    Ich glaube nicht, dass ich meine Hunde vermenschliche, nur weil ich sie gern nah bei mir habe und sie somit gern auch mal mit ins Bett nehme. Da ich nicht in Urlaub fahre, kann ich nicht behaupten, wie ich es im Urlaub mit ihnen anstellen würde. Allerdings gehe ich davon aus, dass meine Hunde im Urlaub nicht mit ins Bett dürften. Zuhause dürfen sie auch nicht mit ins frisch bezogene Bett und von daher würde ich sie in fremde Betten wohl auch nicht lassen, da gerade meine Hündin gern und viele Haare verliert.

    Kann ich nicht bestätigen WildeYuna. Meine beiden Kater waren 3 Jahre alt, als sie ihren ersten Hund vorgesetzt bekamen. Man lag an Tag 2 zusammen in der Sonne. Von Wegrennen oder wilde Jagd, oder gar Verständigungsproblemen keine Sput. Auch der Hund war völlig Katzenunerfahren und würde bis heute Katzen draußen nachjagen. Zuhause können die Kater rumrasen wie sie wollen und weder meinen Rüden hat das je interessiert, noch versucht meine Vollblutjägerin von Hündin ihnen nachzusetzen, wenn hier mal wieder die Post abgeht.

    Schlussendlich muss man es an den Tieren festmachen. Ich vertraue beiden Parteien hier. Beide Tierarten sind in der Lage der anderen Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen mitzuteilen. Meist mit kleinen Gesten (Kater können Hunde hervorragend begrenzen, btw. Manchmal besser als so jeder Hund es kann), selten mal mit einem Knurren (wenn es um Futter geht).

    Was mir eher am Herzen liegt: Wenn man sich kätzischen Zuwachs holt, dann bitte entweder 2 auf einmal (es sei denn Katze darf raus) oder eine ältere Katze, die das Alleine ohne weitere kätzische Begleitung wünscht.

    Ob es mit dem Hund klappt, kann ich nicht sagen. Ich kenne den Hund ja nicht. Allerdings ist ein Hund sehr wohl in der Lage zu verstehen, dass Dinge aus dem eigenen Haushalt nicht anzulangen sind.

    Rüden sind erstaunliche Memmen wenn sie von Weibern vermöbelt werden. Mein Rüde der keinen Kommentar von sich gibt wenn er mit einem Rüden zusammengerät, hat gebrüllt wie ein kleines Mädchen als er mal von einer Hündin zusammengeschlagen wurde. Und dabei ist ihm gar nichts passiert (ausser vielleicht ein angekratztes Ego). Kerle sind so.