Also ich habe meiner Welpine das Ruhe halten genauso beigebracht wie meinen erwachsenen Hunden: Durch die "auf dein Platz!" Übung. :) Ich musste sie nie anbinden oder es per Box machen (die ich wie gesagt zwar hatte und die sie auch von sich aus als Rückzug nutzte, ohne das ich das jemals gefördert oder gefordert habe).
Leider verleiten diese Boxen manchmal dazu, sie als "Hund rein und aus dem Sinn" zu missbrauchen. Es ist nicht immer der Fall natürlich und oftmals merken es die Leute auch gar nicht, was sie da eigentlich tun.
Ich bin nicht gegen die Box per se, vorallem dann nicht, wenn sie der Hund als sicheren Rückzugsort ansieht und sie als solche auch nutzt. Man muss halt nur aufpassen, dass man die Box nicht (ungewollt) missbraucht.
Und gerade ein Hund der eben erst umgezogen ist, der die Umgebung noch nicht kennt, der gar nicht weiß das er in Sicherheit ist, kann so ein einsperren in einen Gegenstand den er vielleicht auch nicht kennt als Bedrohung ansehen. Meine Welpine hat die ersten Nächte bei mir im Bett geschlafen (wie mein erwachsene Rüde auch). Auch sie war anfangs von den Katzen abgelenkt und ist oft gucken gegangen was die treiben. Das heißt die sprang öfter mal vom Bett und kam dann wieder. Es war anfangs nervig, natürlich. Aber sie des Nachts irgendwo festzubinden, auf die Idee wäre ich im Traum nicht gekommen.
Und wie es so ist: Nachdem sie merkte, dass es ihr überhaupt nichts brachte ständig nach den Katzen zu schauen, hat sie nach 3 oder 4 Nächten angefangen durchzuschlafen.