Richtig. Die andere Seite kennen wir genauso wenig. Ist es wirklich nur Mitleid, oder auch das Erkennen und Wollen für den kleinen Hund was zu ändern. Wir können genauso wenig sagen, dass dies mit klarer Sicht auf eventuelle Folgen passiert, weil wir einfach nur die paar Zeilen der Userin kennen. Darüber kann ich mir persönlich nur sehr schlecht ein Bild machen.
Ich kann hier sitzen und rigoros schreiben: Einschläfern. Aber würde ich auch so rigoros darüber denken, wenn ich den betroffenen Hund kennenlerne? Das vermag ich nicht zu sagen.
Ich für mich weiß: Sollte meiner Rosie jemals etwas passieren, dass sie in ihrer Bewegungsfreiheit sehr stark einschränkt, dann wüsste ich, dass sie Lebensqualität einbüßt, die man ihr nicht zurück geben kann. Egal wie. Ich würde sie wohl gehen lassen. Denn für mein Mädel ist das Rennen das größte Glück. Aber selbst das ist eine rein emotionale Einschätzung von meiner Seite aus.
Es ist wirklich schwierig da zu urteilen und zu verurteilen.
Was ähnliches hatten wir ja erst kürzlich mit der Hündin, die bei einem Zugunfall den ganzen Oberkiefer verloren hat. Ich hoffe einfach nur, dass ich niemals in die Situation kommen werde, so über ein Leben zu urteilen. Wenn der Hund alt und krank ist... das ist was anderes.