Zitat
Wir diskutieren doch gerade über ganz andere Dinge - eigentlich:
- bis zu welchem Behinderungsgrad ist ein Tierleben noch erhaltenswert?
- kann ein Leben mit einer derartigen Einschränkung ein erfülltes Hundeleben sein?
- wann beeendet man ein "unwertes Leben
Und gerade das ist ja abhängig von so vielen Faktoren. Dem Hund selbst, der Umgebung in der er lebt, die Auslastung die er erfordert, wie weit der restliche Gesamtgesundheitszustand ist, in wie weit der Halter in der Lage und Willens ist seine Zeit in den Hund zu stecken, wann die Behinderung auftrat, oder ob damit geboren wurde.
So viele Faktoren, die ich alleine von ein paar Zeilen einfach nicht einschätzen kann.
Ich persönlich weiß nicht, wie ich mit einem stark epileptischen Hund klar kommen würde (andere können das sehr gut, gibt genug Beispiele in diesem Forum), wie ich mit einem tauben/blinden Hund zurecht kommen würde (auch dafür gibt es Beispiele im Forum). Wie viele hätten sich abgemagerte Hunde wie meinen oder Murmelchens Pepper anschauen können, bevor sie da einen Schlussstrich gezogen hätten?
Schlussendlich und unterm Strich bleibt die Entscheidung immer beim Halter. 