Beiträge von PocoLoco

    Ehrlich gesagt habe ich gleich gedacht, dass es Geschwister sind. :) Sie haben irgendwie Ähnlichkeiten (abgesehen von der Farbe).

    Die Kleine hat was von meiner Türkin. Aber kann sein, dass ich in alle Türken Ähnlichkeiten mit meiner sehe. So ein wenig Tunnelblick.

    Gibt es noch mehr Bilder von Beiden? Von der Seite zB?

    Zitat

    Quebec: Dein letztes langes Post finde ich ja richtig - bis auf diesen Satz:


    Wieso ausgerechnet Rassehunde nicht? :???: Es gibt Rassehunde - und nicht wenige Exemplare - die haben ebenso wenig Lebensqualität, oder noch weniger, als ein Hund mit 2 Beinen.

    Warum sollte das nicht "erlaubt" sein, daran Kritik, Bedenken zu üben? Da muss man dann Claqueur sein?

    Und die Züchter und Käufer solcher Tiere unterscheiden sich für mich auch nicht von polnischen Puppy-Mill-Züchtern und deren Käufern.


    Weil es dazu andere Stellen gibt, als ein Vorstellungs bzw Fotothread. Da möchte man seinen Hund zeigen und nicht hören, was für einen verkrüppelten Quasimodo da hat und man selbst ein Tierquäler ist, nur weil man sich einen angeschafft hat. Dafür gibt es andere Bereiche und Threads. Da kann man sich soviel auslassen wie man will. Ich beschwere mich auch nicht, das jeder gefühlte 3te Thread ein Aussi/Border/Labbi/Mali enthält. Weil es mir im Fotothread meiner Meinung nach nicht zusteht, mich darüber zu beschweren was ich doof finde. :ka: Ich meine es jetzt nicht als Spitze oder ähnliches gegenüber der Halter der genannten Rassen. Ich kann persönlich nichts mit den Rassen anfangen, also halte ich in deren Fotothreads ganz einfach die Klappe.

    Das Gute ist, dass auch dieses Forum keine Allgemeingültigkeit hat. :) Ich besitze auch diese Schepperdisks, mit denen ich meine Hündin manchmal aus dem Jagdtrieb raushole. Kommt auch sehr selten vor, aber wenn, dann ist mir ein kleiner Schreck seitens der Hündin lieber, als irgendein großer Schaden an Hündin oder Umgebung.

    Zitat

    Wir diskutieren doch gerade über ganz andere Dinge - eigentlich:
    - bis zu welchem Behinderungsgrad ist ein Tierleben noch erhaltenswert?
    - kann ein Leben mit einer derartigen Einschränkung ein erfülltes Hundeleben sein?
    - wann beeendet man ein "unwertes Leben


    Und gerade das ist ja abhängig von so vielen Faktoren. Dem Hund selbst, der Umgebung in der er lebt, die Auslastung die er erfordert, wie weit der restliche Gesamtgesundheitszustand ist, in wie weit der Halter in der Lage und Willens ist seine Zeit in den Hund zu stecken, wann die Behinderung auftrat, oder ob damit geboren wurde.

    So viele Faktoren, die ich alleine von ein paar Zeilen einfach nicht einschätzen kann.

    Ich persönlich weiß nicht, wie ich mit einem stark epileptischen Hund klar kommen würde (andere können das sehr gut, gibt genug Beispiele in diesem Forum), wie ich mit einem tauben/blinden Hund zurecht kommen würde (auch dafür gibt es Beispiele im Forum). Wie viele hätten sich abgemagerte Hunde wie meinen oder Murmelchens Pepper anschauen können, bevor sie da einen Schlussstrich gezogen hätten?

    Schlussendlich und unterm Strich bleibt die Entscheidung immer beim Halter. :ka:

    Es kommt drauf an in welchem Zusammenhang.

    Nervt man mich, wird man rigoros ignoriert.
    Hört man nicht, dann kommt es drauf an wie gut das Kommando eigentlich sitzt, oder ob man die überschrittenen Grenzen kennt, oder eher nicht so. Mein Rüde holt sich andere Rüffer ab als meine Hündin. Bei meiner Hündin reicht ein genervtes "Mensch du Nuss, wir haben doch drüber geredet!" und sie spielt Kartenhaus und schleimt sich ein. Mein Rüde bekommt je nach Situation einen Knuff (wenn er das Hirn an der Leine ausmacht, zb) oder eben eine verbale Standpauke. Fliegende Leinen gibt es auch, wenn auch sehr, sehr sehr selten.

    Sicherlich nicht alles perfekt, aber das bin ich nunmal auch nicht.

    Ich muss zugeben, dass ich kein Freund von Kohletabletten bin (es sei denn es ist wirklich indiziert. Durchfall allein gehört meiner Meinung nicht dazu). Kohletabletten binden nur das Wasser und unter Umständen ist genau das eher kontraindiziert.

    Ich wäre eher für 24 Stunden keine Nahrung und dann mit Schonkost beginnen. Sollte dann der Durchfall immer noch auftreten, wäre mein Weg zum Arzt.

    Der Vorteil den der kleine Hund hat ist, dass sich die jeweiligen vorhandenen Gliedmaßen auf der jeweils entgegen gesetzen Seite befinden (wenn ich mich recht erinnere). Das gleicht schon mal das Ungleichgewicht ein wenig aus. Ich denke nicht, dass man ihr in "full speed" anmerken wird, dass da was fehlt. Schwieriger wird es im Schritt und Trab. Da sind die Flugphasen kürzer und eigentlich nicht vorhanden.

    Aber ob es dem Hund wirklich auf die Knochen gehen wird, bleibt abzuwarten. Denn wie bereits gesagt: Der Hund ist offenbar so geboren worden und lebt schon seit anfang an auf 2 Beinen. Anders sieht es aus bei Hunden welche die meiste Zeit auf 4 Beinen verbracht haben und nun plötzlich 2 Beine verlieren. Ihre Körper ist auf alle 4 Beine ausgerichtet, der Körper des kleinen Welpen gleicht den Mangel seit Geburt aus. Ich finde da schon einen großen Unterschied.

    Sehr schön. CM in bester Beispielmanier...

    Die Frage die vorher kam ob er mit anderen Methoden ein besserer Trainer wäre? Ich denke ja. Denn er läßt sich in der Regel nicht aus der Ruhe bringen (es sei denn er triggert einen Angriff auf sich und weiß nicht mehr was er machen soll), er hat schon eine gewisse Ausstrahlung. So wie ich schon vor ein paar Seiten schrieb ist es echt schade, dass er das so vergeudet und zu seinem Nachteil benutzt.