Zitat
Hat sich das Verhalten der Hündin fremden Hunden gegenüber dadurch verbessert?
LG Gina
P.S. Sorry, dass ich hier mal wieder ein bisschen tiefer ins Detail gehe... für euch war wahrscheinlich nur wichtig, dass sich der Hund mit einem oder mehreren bestimmten Hunden versteht.
Aber wie gesagt, zukünftige Hundebegegnungen werden sich dadurch sicher nicht verbessern. Das wollte ich nur los werden.
Kurzfristig gesehen hatte es sich nicht verbessert. Langfristig vielleicht. Es kann auch das Alter sein, dass das Verhalten verbessert hat. Sie ist mittlerweile eher ignorant anderen Hunden gegenüber und hat jetzt auch die Maulkorbbefreiung mit Bravour gemeistert.
Es war auch nie das Ziel gewesen. Dadurch hätte sehr viel mehr aufgearbeitet werden müssen. Mehr als wir in den 2 Stunden Spaziergängen geschafft hätten. Es wurde bei der Hündin in ihrer Jugend so einiges verpasst. Gepaart mit der damaligen Rassenhysterie, wo sie von einem auf den nächsten Tag plötzlich einen Maulkorb tragen musste hatte sie für ihren Frust darüber ein Ventil gesucht. Leider wurde nicht dran gearbeitet (erst nachdem meine Schwester den Hund übernahm) und es hat sich mit der Zeit verselbständig. Leinenlos hat es noch geklappt, aber nachdem sie auch da ein paar Mal "böse" geworden ist, durfte sie dann nicht mehr mit Hunden toben. Es gab einen DSH Mix mit dem sie sich eine Weile verstand, aber dann auch mit ihm Krach bekam. Und dann kam mein Rüde, der von ihr niemals böse angegangen wurde, egal wie sehr er sich auch daneben benommen hat.
Sie hatte ein besonders großes Problem mit gleichgroßen Hündinnen. Meine Rose ist ungefähr so groß wie sie und es hat super geklappt.
Sicherlich muss man langfristig an dem Problem arbeiten (im Fall des TE), aber mir ging es allein um das Treffen mit einem Hund, der jemanden gehört den der Hund schon kennt. Es ist auch nicht gemeingültig und klappt mit Sicherheit auch nicht mit allen Hunden, aber es wird manchmal im Vornherein ungewollt ein Erwartungsdruck aufgebaut, mit dem es schief gehen muss.