Beiträge von PocoLoco

    Erstmal Glückwunsch zum Hund. :) Dann noch zu so einer tollen Rasse.

    Hat sie wirklich in normalen Alltagssituationen den Schwanz eingezogen (das heißt an den Bauch gepresst), oder ist er nur unten weil sie einfach nur rumsteht? Mein Rüde presst seine Rute beim entspannten rumstehen zu Hause gern gegen sein linkes Hinterbein. Man könnte meinen er zieht ihn ein, aber das ist nur so seine Haltung.

    Zum Problem mit den Hunden würde ich auf Grund der Rasse schon zu einem Trainer raten, der sich das alles aus der Nähe anschaut und euch dann Tipps gebt, wie ihr es regeln könnt. Leider können gerade Hunde dieser Rassen anderen Hunden gegenüber nicht immer sehr freundlich sein, was in der Natur der Rasse liegen kann (nicht muss, aber eben kann).

    Mein Rüde jagt eigentlich nicht. Er geht hin um die Tierchen abzuchecken. Bestes Beispiel: Es ist dunkel, wir gehen am See spazieren, auf einmal schießt mein Rüde vor und schnüffelt einer völlig geschockten Ratte, die gerade am See trank, am Hinterteil. Ich wusste gar nicht das Ratten so hoch springen können. Als mein Rüde erkannte, dass es sich nicht um einen Hund handelte, war die Ratte vergessen (welche sich in Windeseile davon machte).

    Meine erste Hündin war heiß auf Suchen. So richtig gejagt hat sie allerdings nie (und das obwohl sie ein Beagle-Mix war).

    Meine jetzige Hündin jagt mit dem Ziel zu töten. Ganz gezielt und schnell und bisher hat sie nie was erwischt, weil ich recht schnell ihre Ambitionen erkennen konnte (gsd).

    Was tun wir?

    Sehr wichtig ist, dass sie nie hungrig aus dem Haus geht. Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich den Zusammenhang geschnallt habe. Je größer ihr Hunger, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Beutesuche geht. Und ich meine Suche und das ganz gezielt. Je satter sie ist, umso besser kann ich sie bei mir halten und sie auch rennen lassen. Allerdings muss immer ein Auge bei ihr bleiben und sobald ich die kleinsten Anzeichen erkenne, dass sie etwas jagdbares ins Auge bekommen hat (ist hauptsächlich Sichtjäger) muss ich sie abrufen. Meist reicht mittlerweile ein deutliches "Eh eh!" und sie geht weiter.

    Desweiteren habe ich gelernt auf mein Bauchgefühl zu hören. Es gibt Tage an denen "sagt mir was", das sie besser an der Leine bleibt. Und an solchen Tagen ist ihr Jagdtrieb auch sehr aktiv. Ebenso bleibt sie an der Leine, wenn sie noch nichts gegessen hat.

    Stehen bleiben und Landschaft bewundern geht vielleicht für 5 Minuten, dann muss meine Aufmerksamkeit dreifach auf ihr ruhen, weil sie schnell Beschäftigung sucht, wenn sie nichts zu tun hat.

    Mein Problem mit ihr ist, dass ich ihr keinen großen Ausgleich bieten kann. Sie interessiert sich nicht für Apportel und die Nase setzt sie auch nur selten ein. Im Moment lasse ich sie Leckerlies suchen. Das klappt mäßig gut, aber sie wird besser. Ich werde schauen, ob ich darüber was aufgebaut bekomme.

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung erzählen. Meine Schwester hat eine nicht ganz einfache Hündin wenn es um andere Hunde geht. Sie war sehr schnell aufbrausend und hing teilweise wie ein Berserker in der Leine. Als vor 6 Jahren mein Hund einzog, war natürlich schnell klar, dass wir uns treffen und zusammen spazieren gehen. Und was soll ich sagen? Die Dame hat nicht einen Mucks gemacht.

    Was haben wir getan? Uns auf einem neutralem Grund getroffen, Hunde aus den Autos geholt und los marschiert. Am Anfang waren beide eh erstmal mit ihren "Geschäften" beschäftigt und als sie dann die Aufmerksamkeit aufeinander gerichtet haben, kamen die Leinen ab und ab dafür. Es funktionierte nicht nur bei meinem Rüden, sondern auch bei meinen beiden Hündinnen.

    Wichtig ist einfach, dass man entspannt an die Sache heran geht. Und es wird meist erst dann eine große Sache für den Hund, wenn der Mensch was großes daraus macht. Hätten wir so ein Tamtam um die ersten Begegnungen gemacht, hätten wir unweigerlich einen großen Erwartungsdruck zwischen den Hunden aufgebaut, da ein solches Verhalten weder von mir noch von meiner Schwester normal gewesen wäre und ein Hund weiß das. Dabei sollten sie aber denken, dass es was völlig normales und alltägliches ist, dass man sich trifft. :ka: Leider überproblematisiert man am Anfang gern mal. Das hat meine Schwester auch getan. Bei ihr auch noch aus dem Grund, dass ihre Hündin ziemlich kräftig ist und sie Schwierigkeiten hatte, sie zu halten. Mittlerweile ist die Hündin eine alte Seniorin und denkt nun häufiger mal LMAA und sie macht keinerlei Zicken mehr.

    Zitat

    Hier sagt es einfach aus, dass sich wohl in keinster Weise im Vorfeld informiert wurde, was da ins Haus geholt wird. Denn wenn, wüsste sie auch, wie man die Rasse schreibt. Und das finde ich schlimm!


    Allein an einem fehlenden L festzustellen, dass hier sich jemand vorher nicht informiert hat, finde ich sehr anmaßend.

    Ich muss sagen, das manche Antworten in diesem Thread in den Thread "Was nervt euch an anderen Hundehaltern am meisten" passen. Genau das, das Kompetenzen zugeschrieben oder aberkannt werden, anhand von lächerlichen "Beweisen". In diesem Falle ein wirklich albernes L. Ich würde anders denken wenn sie Jäck Rüssell oder etwas in der Art geschrieben hätte.

    Ich habe nie und werde nie eine Hundeschule besuchen. Ich erziehe meine Hunde so wie ich es für richtig halte und wie ich meine das es für sie am besten geht. Bei uns in der Umgebung lehren Hundeschulen nur Einheitsbrei, der auf alle Hunde gleichermaßen angewendet wird, egal ob der Hund damit was anfangen kann oder nicht. Ich erinnere mich an eine Begebenheit, da hatte ich meine 5 Monate alte Pauline gerade 2 Tage und traf auf eine Dame mit Goldie-Mix, den sie seit ein oder 2 Monaten schon hatten und die war ganz erstaunt, dass Pauline nach 2 Tagen den Rückruf schon so gut konnte. Ihre Aussage war: "Unsere kann es immer noch nicht, obwohl sie es in der Hundeschule so gut macht". Tja... woran das wohl lag. Da ich die Hündin auch heute nur an der Leine sehe, gehe ich davon aus, dass sie ihn bis heute nicht kann.

    Wie gesagt ich stehe auf dem Standpunkt: Hundeschule never! Sollten sich aber Probleme einschleichen, die ich mit ein bisschen Hirnschmalz nicht selber weg bekomme, würde ich einen Trainer einschalten, der mich und die Hunde mal begutachtet und mir sagt, was schief läuft.

    Und ja, ich finde mit Hundeschule wird heutzutage übertrieben. Hundeerziehung ist eigentlich gar nicht so schwer, dass man es vorgekaut bekommen muss. (Ich rede hier von der normalen Grunderziehung und nicht von Problemfällen)

    Ich verstehe ehrlich gesagt gerade nicht genau, was du wissen möchtest, oder was das Problem ist. :) Ja ein Hund kann mit 2 Bezugspersonen leben (in einer Familie sind es manchmal auch mehr als 2) und auch mit 2 verschiedenen Lokalisationen. Du schreibst selbst, dass sie damit keine Probleme zu haben scheint und glücklich ist. Also ist doch alles in Butter, oder was genau bereitet dir Kopfschmerzen?

    Leben ist nur in den seltensten Fällen konstant. Man kann nie zu 100% vorrausplanen wohin der Weg geht und es zeichnet Hunde aus, dass die sich anpassen können, solange das drumherum stimmt. Also mach dir nicht zu viele Sorgen, du scheinst ja nicht allein zu sein. :D