Beiträge von PocoLoco

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    dann ist ja jede kastration eines hengstes, bullens katze rechtswiedrig? in einigen städten ist es sogar inzwischen pflicht, katzen zu kastrieren?


    Mit Pferden kenne ich mich nicht aus. Bei Katzen ist es allerdings so, dass eine Katze durchaus in eine Dauerrolligkeit kommt, die in manchen Fällen sogar tödlich verläuft. Ganz anders also bei einer Hündin, wo eine Dauerläufigkeit eher selten ist.
    Desweiteren geht es bei der Kastrationspflicht um freilaufende Katzen. Streuner und sich wildvermehrende Katzen, also das unkontrollierte Vermehren wie es im Tierschutzgesetz steht, sind ein riesen Problem für viele Städte. Dagegen gibt es in Deutschland eher ziemlich wenige freilaufende Hunderudel. Somit ist es eine medizinische Indikation Katzen zu kastrieren, da eine Überpopulation nicht nur Ärgernisse für die Bevölkerung ist, sondern auch ein großer Pool für verschiedenste Krankheiten, ganz davon abgesehen, dass Streunerkatzen sicherlich nicht das schönste Leben führen.

    Hunde hingegen vermehren sich in der Regel nicht unkontrolliert. Und wenn sie es tun, so hat der Halter allein schon gegen die bestehende Hundeverordnung verstoßen, seinen Hund jederzeit unter Kontrolle zu haben. Klar, Unfälle passieren, sind alles nur Menschen. Aber ich persönlich habe einen 7 Jahre alten unkastrierten Rüden, der noch nie gedeckt hat, meine Schwester eine 14 Jahre alte intakte Hündin, die noch nie gedeckt wurde. Allein nur weil man keine Welpen haben möchte, ist für mich persönlich keine Indikation dafür, eine Hündin unnötig eine so große OP anzutun. :ka: Aber nur weil ich so denke, stelle ich andere Menschen die es tun nicht als Tierschänder hin. Es ist einfach nur unnötig.

    Meine jetzige Hündin ist kastriert, weil sie schon kastriert war als sie hier einzog. Meine Hündin davor war unkastriert und das obwohl ich einen unkastrierten Rüden habe. Managment ist alles. :)

    Mein Poco verteidigt mich. Wie weit er gehen würde, weiß ich nicht. Allerdings hatten wir im Dunkeln an einer menschenleeren Stelle auch schon mal eine Begegnung der "dritten Art" (Mann im Gebüsch, der sich offenbar gerade eine Kapuze über den Kopf zog) und den hat Poco gemeldet und solange knurrend nicht aus den Augen gelassen, bis wir an der Person vorbei und ausser Reichweite waren. Was Poco gemacht hätte, wenn diese Person auf mich zu gekommen wäre, vermag ich nicht zu sagen.

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    Sie qualmt wie ein Schlot und der Fernseher brüllt ununterbrochen so laut, dass ich in 30 min. von Kopfschmerzen zu Aggression und Übelkeit schon alles durchmache. Länger als eine Stunde halte ich den Lärm nicht aus


    Wenn sie als Mensch das schon nicht aushält, wie soll es dann eine Katze, deren Gehör so viele Male besser ist (sofern sich kein taubes Tier findet) und auch deren Nase?

    Eine Katze wird auch nicht lange bleiben bei Dauerbeschallung und Räucherung und sich ein neues Heim suchen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine seriöse Tierschutzorga eine Katze in einen solchen Haushalt vermitteln wird, selbst wenn diese raus gehen darf.

    Sagt mal, habt ihr irgendwas, dass man zwischendurch knabbern kann, ohne zB so Hüftgoldspendend wie Chips zu sein. Ich habe momentan Dauerhunger und könnte ständig was essen.

    Dazu muss ich sagen, dass ich kein rohes Obst und Gemüse essen kann (Allergisch).

    Wisst ihr was? Bin auch eher die herzhafte Fraktion.

    Ihr wisst, dass ihr keinen Teddybären zu Hause habt, sondern einen Herdenschutzhund, dessen Aufgabe auf die er seit Jahrzehnten selektiert wurde das bewachen seines Grundstücks ist? Falls meine Frage irgendwie schnippisch rüberkommt, sie ist nicht so gemeint, sondern ernsthaft: Ihr wisst was ihr euch ins Haus geholt habt? Der Hund macht keine Probleme, er macht "nur" seinen Job.

    In deinem Fall wäre ein Herdenschutzhunderfahrener Trainer der sich die Situation vor Ort bei euch anschaut vielleicht das richtige. :ka:

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    In der Sendung geriet der Hund durch diese Maßnahme anscheinend derart unter Stress, dass er zwischendurch wieder ins Haus gekotet und uriniert hat. Zum Reizangeljunkie wäre der Hund auch ohne diese Maßnahme geworden.

    Ich würde meinem Hund soetwas daher nicht antun.

    Viele Grüße
    Corinna


    Das Reizangelzeug mal aussen vor, so ist ein Hund der nur für deine Aufmerksamkeit lebt dauergestresst.

    Ich kann nur von meiner Seite aus sagen (ich hatte einen ziemlichen Kontrolletti hier), dass mein Hund durch das dauernde aufpassen und einfordern von meiner Aufmerksamkeit sicherlich mehr gestresst war, als zu dem Zeitpunkt, als er durch den Lernprozess ging, dass er eben nicht mein einziger Lebensmittelpunkt ist. Dazu gehörte auch ihn für eine zeitlang nur mit dem nötigsten zu kontaktieren. Soll heißen: wenn ICH was von ihm wollte. Dazu gehörte das Anleinen zum Gassigang und Futter hinstellen, genauso wie der Abruf draußen. Ansonsten war vorerst alles gestrichen. Kein Angequatsche, kein Angelange nur weil er mal wieder neben mir saß, sowie auch (jetzt werden wieder manche das Tierschutzlogo an den Nachthimmel projezieren) das nicht beachten von Kontaktaufnahme von ihm. Er wurde ein paar Tage lang, nicht direkt ignoriert denn er wurde ja trotzdem wahr genommen, aber vom Kontakt her aufs Minimum beschränkt. Und als er aufgegeben hat meine gesamte Aufmerksamkeit ständig einzufordern, wurde sich ihm wieder zugewandt.

    Es ging recht schnell und ja natürlich war er in dieser Zeit im Stress, aber das war er die Wochen bis Monate doppelt so sehr ohnehin schon (ein Hund der im Sitzen schläft um nur nichts zu verpassen ist kein stressfreier und glücklicher Hund).

    Im Falle der Sendung kann ich nicht viel zu sagen, da ich nicht alles gesehen habe. Aber generell zu sagen das es nicht gut ist... ich denke man muss ein wenig weiter denken.

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    Hab hier auch nen Dauerhungrigen... Frühs gibts Haferflocken in Buttermilch und 1-2 geraspelte Karotten. Setzt nicht an und sättigt. An 3-4 Tagen auch nur die Karotten, Buttermilch kann auf Dauer abführend wirken...


    Also bei uns sind Haferflocken Mastfressen erster Wahl, wenn die Pfunde mal wieder ungewollt gepurzelt sind. Sind Kohlenhydrate pur. Die setzen mit Sicherheit an. :)

    Naja, dann ist der Stress eben der Moment wo ihr rausgehen wollt. Er beschwichtigt ja schon bevor er losstrullert. Und so ein kleiner Fiffi kann mit euren Aktivitäten nichts anfangen. Er versteht nicht was ihr da macht und das kann ihn auch in Stress versetzen. Mit Eifersucht hat es eher nichts zu tun. Ressourcenverteidigung würde sich anders zeigen.

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    Darf ich fragen, warum du keinen Sinn in Hundeschule und Welpengruppe siehst? Wie hast du deinen Hund erzogen?


    Bei uns in der Umgebung gibt es nichts, was mich angesprochen hätte. Ich habe meine Hunde nach Bauchgefühl erzogen. :ka:
    Es spricht nichts gegen Hundeschulen, wenn man eine gute findet.


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    Ach ja, noch was: Was muss ich denn an Bürokratischem erledigen?


    Du musst deinen Hund (natürlich) zur Steuer anmelden. Da musst du dich bei deiner Stadt erkundigen. Bei uns ist es so, dass Hunde aus dem Tierheim für ein Jahr steuerfrei sind. Ob es bei euch so ist, musst du erfragen.

    In Baden-Württemberg gibt es die 20/40 Regelung glaub ich nicht, oder? Das heißt du musst zumindenst keinen Sachkundenachweis erbringen (wie wir NRWler...).

    Gut ist es auch (für mich ist es sogar Pflicht) Haftpflichtversicherung auf den Hund abzuschließen. Da gibt es so einige Anbieter.