Beiträge von PocoLoco

    Heute gibt es sogenanntes "Comfort-Food". Schlichte Nudeln mit angebratener Fleischwurst und Käse. Morgen geht es dann zur Oma und die tischt selbstgemachte Rouladen (sie verzichtet mir zuliebe auf die Gurke, denn ich kann gekochte Gewürzgurke irgendwie nicht ab) mit Klößen und ihr phänomenales Rotkohl auf. Zum Nachtisch gibt es bestimmt wieder Vanillepudding. :D

    Merke: Man sollte Omas gute Küche immer ausnutzen. Denn man weiß schließlich nie, wie lange man sie noch hat. :)

    Zitat

    Es hieß es geht um eine reine Showlinie, viele BCs aus reiner Showlinie sind zum hüten a) gar nicht geeignet und b) haben sie kein Interesse daran und sind leicht umlenkbar auf andere Sportbereiche.
    Und genau das scheint ja auch geplant gewesen zu sein!


    Dann ist es eigentlich unverständlich, warum sich dieser Hund ausgesucht wurde. Wenn man sich hier den ersten Beitrag durchliest (Vater täglich bei den Schafen, Bruder mehrfacher Trialgewinner) dann hat man sich die Verpaarung offenbar nicht gut überlegt ausgesucht, oder was missverstehe ich da jetzt?

    Um mal besser zu verstehen, warum ich ein wenig Probleme mit der Fomulierung der ganzen Sache habe.

    Hier geht es darum, ob sie den Hund wirklich abgeben soll. Das heißt, dass sie sich noch nicht schlüssig ist, ob der Hund wirklich weg soll oder nicht. Wäre ich in dieser Situation würde mein Gedankengang wohl ungefähr so aussehen:

    Wo haben wir ein Problem?
    Ist dieses Problem mit den Mitteln die mir zur Verfügung stehen lösbar? Wenn nicht, kann ich eine andere Lösung finden?
    Fruchtet dies nicht und die Entscheidung fällt entgültig, dass ich dem Hund ein neues Heim suche, fange ich an zu überlegen wie ich dies anstelle. Suche ich Orgas auf, die sich auf meine Rasse Hund spezialisiert haben? Das örtliche Tierheim? Andersgeartete Orgas? Über Kleinanzeigen, Mundpropaganda? Oder wie will ich der Welt mitteilen, dass ich den Hund abgeben möchte?
    Wie sollten die Interessenten aussehen, können diese bieten was ich nicht bieten kann, was der Hund aber braucht? Kann ich ihnen vertrauen? Wie wird die Übergabe des Hundes ablaufen?

    Und und und.


    Und gaaaaaanz zum Schluss käme bei mir, zumindenst öffentlich, der Gedanken, welche Rasse der nächste Hund haben soll. Denn erst dann habe ich wirklich einen freien Kopf mir darüber Gedanken zu machen, weil vorher der alte Hund meine Gedanken überwiegen würde.


    Aber ich habe bereits geschrieben (wenn ich es nicht wieder gelöscht habe) das jeder Mensch anders ist. Aber trotzdem stieß die Nachfrage nach einer geeigneten Rasse auf Unverständnis bei mir. Immerhin steht ja auch laut des Beitrags noch gar nicht fest, dass der Hund überhaupt gehen soll. :ka:

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    Wenn Du genau nachliest, dann steht da, dass unter anderem ein Beispiel von meinen Hunden dort steht, bei dem die Ausgangslage so nicht war.

    Diese Hunde brauchen es nicht zu kennen, um verhaltensgestört zu werden, wenn es fehlt. Wäre dem nicht so, wären sie nicht derart geniale Arbeiter mit einer solchen Keeness, einer solchen Power, dem Sheepsense, Pacing...


    Welches Beispiel und welche Ausgangslage? Das ein Spezialist ein Problem damit hat, seiner Arbeit nicht mehr nachkommen zu können und von daher vielleicht in anderen Händen, wo er seine Arbeit machen kann besser aufgehoben ist? Ich habe dem nicht widersprochen. :???:

    Vielleicht hätte ich zwischen "schlichtweg" und "nicht" noch ein "noch" hinzufügen sollen. Andererseits ist das ja auch nicht das Thema.

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    Fehlt die Arbeit am Vieh, geht es abwärts.


    Pina fehlt die Arbeit am Vieh aber nicht, sie kennt es schlichtweg nicht. Wenn du mit deinen trainierten Hunden in die Situation gerätst, dass du sie nicht mehr am Vieh auslasten kannst, ist es nachvollziehbar wenn du dich den Hunden zuliebe von ihnen trennst. Genauso nachvollziehbar ist es, wenn die Chemie zwischen Hund und Halter nicht stimmt. Nicht nachvollziehbar ist, dass direkt nach einem emotionalem "Soll ich sie wirklich abgeben" ein "Also, welchen Hund soll ich als nächstes nehmen? Zwergpudel?" kommt. Das hat nichts damit zu tun, ob die Schreiberlinge schon mal einen Experten bei der Arbeit gesehen haben, oder nicht. :)

    Ich glaube es geht nicht darum, dass sie den Hund abgeben will, weil sie der Ansicht ist, dass der Hund sich nicht wohlfühlt bei ihr, oder weil es nicht wirklich passt. Es ist das was in Klammern steht, was die Leute ein wenig... was ist das richtige Wort? ... nachdenklich werden läßt. Wenn ich einen Hund habe, merke das ich mit ihm nicht klar komme, hätte ich erstmal andere Dinge im Kopf als dessen Nachfolger. :ka: Klar, jeder Mensch ist anders, aber sowas kann nunmal auf Unverständnis stoßen (nicht die Abgabe an sich).

    Ich musste irgendwie keinem meiner Hunde körperlich das Sitz beibringen. Die machen das automatisch wenn sie vor mir stehen. Klar, am Anfang aus dem Reiz heraus das es was dafür gibt, heute machen sie es weil ich es von ihnen möchte. :ka: Aber dieser Tipp mit "Am Halsband halten und in die Kruppe kneifen" kommt aus Anno Pief.

    Mein "Straßenhund" (wurde als Welpe von der Straße eingesammelt, nachdem sie aus dem Auto geworfen wurde) habe ich genauso erzogen wie meinen Ersthund und Zweithund: Mit Konsequenz, Ruhe und einer großen Portion Geduld und Humor. :) Damit könnt ihr meiner Meinung nach nichts falsch machen. Ihr werdet mit Sicherheit schnell merken, wenn es etwas geben sollte, mit dem die Kleine nicht umgehen kann.

    Viel Glück mit dem kleinen Wesen. Ich hoffe das sie wenigstens nicht noch kleine Überraschungen mitbringt. :)