Beiträge von Cerridwen

    Ich bin schon seit ein paar Jahren im Beruf und bin nun vor einem Jahr umgezogen. Seit dem versuche ich auch immer wieder in den Beruf zu kommen.
    Der Markt ist übersättigt und wenn man sich da nicht noch auf ein Tier spezialisiert, was nicht jeder so gut kennt wie Hund oder Katze, der wird es sehr schwer haben. Oder aber man muss zu dem Berufsbild noch etwas anderes mit dazu nehmen, was nicht unbedingt mit Heilung oder Verhaltenstherapie zu tun hat.
    Eine Kollegin sagte, so lange sie sich als Tierpsychologin angemeldet hat, bekam sie kaum Aufträge. Nun nennt sie sich Hundeschule und hat guten Zulauf bekommen.

    Also wenn man sich in das Berufsfeld etablieren will, sollte man wissen, das man viele Durststrecken haben wird, die es zu überbrücken gilt und das man sich mehr auf die Mundprophaganda verlassen muss und das man wenn man 100 mal einen tollen Job gemacht hat und dann einen unzufriedenen Kunden hat, dann fängt man wieder von vorne an.
    Man muss es also im Herzen tragen und davon überzeugt sein und auch von dem was man macht, dann und nur dann kann man Erfolg haben.

    Niani,

    Ich weiß schon was du meinst.

    Aber woher soll ich als Hundehalter, der dich nicht kennt, wissen, das sich dein Hund - zum Beispiel - in der Regel abrufen lässt und nur in dem Moment gerade mal keine Lust hat? Das weiß der nicht und gerade das ist es doch was nervt.

    Ich weiß auch, das mein Hund ein ganz friedlicher ist und sich über jeden Menschen freut. aber das weiß der Mensch, den er anspringen möchte ja nicht und der könnte sich dann bedroht fühlen - anderes Beispiel aber das fiel mir gerade so ein.

    Als gegenüber weiß man erst mal nicht, ob der Hund sich normalerweise abrufen lässt oder nicht sondern ich sehe nur, das er mich in dem Moment belästigt und ich sehe in dem Moment nur, das ich dann versuchen muss, das schlimmste zu verhindern - so weit ich kann.

    Nun mir passiert es sehr oft, das wir einfach mal von nicht abrufbaren Hunden belästigt werden und die auch gern mal von Hinden angeschossen kommen. Wenn ich aber mit beiden Hunden unterwegs bin, kann das zu einem Problem werden. Zum einen habe ich hinten keine Augen und kann also erst reagieren, wenn ich es mitbekomme und zum anderen habe ich dann zwei Hunde, die kontrolliert werden müssen. Womit ich in der Regel kein Problem habe, dann irgendwie schaffe ich es immer. Aber hier gibt es einen kleinen Yorkie - Mix mit suizidalen Ambitionen. Der springt an den Hunden hoch und zwackt die in einer Tour. Abrufbar ist der nicht, die Besitzerin mit dem und ihrem zweiten Hund scheinbar auch überfordert. Was soll man da bitte schön machen? Wenn am diese kleine Flummi wegnimmt, springt der sofort wieder hoch und macht weiter.

    Klar muss ei Hund auch die Abrufbarkeit erst lernen, aber dann darf man auch nicht verlangen, das ein Hundhalter der mit seinen Hund an der Leine unterwegs ist, die volle Verantwortung übernimmt und auch noch einen fremden Hund schützt, wenn er eigentlich eher damit bschäftigt ist, den eigenen im Zaum zu halten.

    Ich meine noch besser ist es ja, wenn man einen verträglichen Hund an der Leine hat und ein unangeleinter nicht gerade verträglicher Artgenosse springt mit mal in einem Affenzahn vorbei, das man noch nicht einmal reagieren kann und geht den Hund an der Leine an. Vom Besitzer weit und breit nichts zu sehen und dann hört man von irgendwo einen Ruf und der Hund schnappt noch mal nach. Das ist mir auch schon passiert. Gut am nächsten Tag habe ich dann den Besitzer erwischt, aber von Einsicht keine Spur.

    Es hat beides Vor- und Nachteile.

    Großstadthunde können genauso glücklich sein, wie Landhunde unglücklich sein können.

    Absolute Vorteile für eine Stadt würde ich sagen: mehr Sozialkontakte, mehr Möglichkeiten was TA, Hundeschule oder Hundesport angeht und bessere Umweltgewöhnung.
    Absolute Vorteile für das Land: eventuell mehr Freilauf ohne Leine und mehr Platz.