Nun weil ich es immer wieder sehe, das dort sehr viele sehr blauäugig rangehen und zwar in der Mentalität, die werden da schon reinwachsen und alles keine Probleme.
Das beginnt einfach damit, das die Hunde zusammen einfach mehr Blödsinn entwickeln können und wenn man mit dem einen arbeitet, der andere in der Zwischenzeit die Bude rockt. Das sie sich draußen zusammentuen und einfach unausstehlich werden können. Das es noch mehr zu Auseinandersetzungen und unschönen Situationen zwischen die Artgenossen kommen kann, weil Nummer 1 meint, das Nummer 2 jetzt nicht mit denen Spielen darf. Das wenn man mit einem ein Problem hat, sich das auf den anderen abfärbt und es ein ganz anderes Zeitmanagment ist, besonders wenn man wirklich intensiv mit beiden arbeiten will.
Ich habe es schon oft erlebt, das der Hund, der draußen noch sein Okay zu einem Zweitund gab diesen drinnen gar nicht mehr leiden konnte, nach dem er feststellte, das er nicht mehr geht. Oder das die Rangfolge die vom Mensch vorgegeben werden wollte so nicht ging und es zu wirklich bösen und blutigen Auseinandersetzungen gekommen ist - bis hin zu Todesfolgen.
Dann ist es ein sehr großer Zeitaufwand, denn jede Übung musst du erst mal einzeln üben, ohne den anderen Hund dabei und dann langsam die Ablenkung steigern, bevor du den anderen Hund mit dazu nimmst. Bedeutet, das die Erziehung nicht x2 ist, sondern mindestens x3.
Es ist eine sehr sensible Sache, sich wirklich einen Zweithund ins Haus zu holen und es ist etwas ganz anderes als einen Hund in Pflege zu nehmen.
Ich würde dir erst einmal raten, dich mit entsprechender Literatur zur Mehrhundehaltung einzudecken und das ers einmal genau zu lesen.