Beiträge von Cerridwen

    Kannst du mit einer Pinzetten vorsichtig herrausziehen. Ziept in der Regel nur ein bischen, tut aber nicht weh. Wenn es noch ein vernähter Faden ist, kann man ihn vorsichtig zerschneiden und dann ziehen.
    Wenn du keine ruhige Hand hast, dann lasse es lieber von deinem TA.

    Wenn der drin bleibt, kann der sich einkapseln oder gar zu einem Abzess werden.

    Es gibt die 3 Verwertungskategorie der Schlachtungen.
    Kategorie 3 enthält alles an "Abfällen" was von Tieren die für den für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, aber Teile, die nicht dem Menschen zum Verzehr angeboten werden.
    Alles was Kategorie 3 ist, kann also also Tierfutter verwendet werden, darf aber nicht mit dem anderen Fleisch gelagert werden und nicht mit Fleisch andere Kategorien verarbeitet werden. Also wenn erst Fleisch für den Hack durch den Fleischwolf geht, und dann von mir aus Maulfleisch. Hat aber der Schlachthof oder der Fleischer entsprechende Möglichkeiten der doppelten Lagerung und einen weiteren Fleischwolf, dann ist es weiniger das Problem.

    Aber diese EU - Bestimmung ist nicht neu, sondern gibt es schon seit einigen Jahren.

    Zitat

    @ All

    Wir machen jeden Tag Kopfarbeit mit ihm

    auch suchspiele!!!!!!

    Mit Leckerlie und mit einem Kong!!!!!

    :kopfwand:

    Schreibe doch mal, genauer, wie ihr den Hund beschäftigt.
    Was bedeutet 3x täglich aufs Feld zum Rennen? Wie lange sind die einzelnen Zeiten?
    Was ist bei euch Kopfarbeit? Welche Art der Suchspielchen?
    Gibt es Änderungen im Tagesplan - also mal einen Tag Hundeschule oder so eine Abwechslung?

    Das mit dem haaren kann im Moment auch mit dem Fellwechsel zusammenhängen - hier sieht es in letzter Zeit auch mal gerne schlimm aus und ich habe nur Labbimixis.

    Zitat

    Wenn ein fremder Hund einem fremden Spielzeug hinterherjagt, dann ist für mich die Beziehung von Hund und Mensch nicht ok, ...
    Warum das Spiel nicht umdrehen, immer dann, wenn es woanders interessant wird, mach ich mich mit meinem Ball interessanter und der Hund braucht erst gar nicht gehen.

    Nun wenn es auf einem Hundeauslaufplatz geschieht, dann soll men Hund auch laufen, ich kann ihn (in der Regel, zu 90%) auch von dem Spielzeug abrufen und wenn er es sich schnappt bringt er es auch zu mir und gibt es ab, das ich es wieder zurück geben kann.

    Zitat

    Hättest doch nur deinem Hund den Stock abnehmen brauchen, dann wärs doch gut gewesen, oder ?

    Genauso wäre es bei mir gelaufen. Bevor meiner anfnagen kann zu verteidigen, nehme ich es an mich und gehe oder lege den Stock/Spielie weg.

    Ganz einfach ein "großer" Hund braucht mindestens 3 Jahre, bis er ausgewachsen und erwachsen (physisch wie psychisch) ist und damit kann sich in den ersten 3 Jahren einiges immer wieder verändern und es kann immer wieder etwas neues dazu kommen, zum Beispiel waren 2 Jahre andere Hunde kein Problem, kann es dann sein, das er Artgenossen gar nicht mehr abkann.

    Ich habe keine Probleme, aber ich hatte vorher schon sehr gute und viele Erfahrung im Rudelmanagment und wußte was mich erwarten kann und wird und auch wie ich zu reagieren habe. Ich habe auch zu meinem Mann von anfang an gesagt, was auf ihn zukommt und das ich definitiv dann mehr von ihm erwarte. Ich habe zu Hochzeiten in einer Auffangstation Rudel von 10 Hunden gemanagt.

    Was sich bei uns geändert hat - für mich gab es wie gesagt keine größeren Probleme - während es vermutlich für andere ein sehr großes geworden wäre:
    - unser Kleiner hat sehr lange gedauert, bis er Stubenrein war
    - der Große mobbt deutlich lieber und das mit Nachdruck
    - ger Große stellt was an und versucht es den kleinen in die Schuhe zu schieben
    - der Große entwickelte einen anderen Beschützerinstinkt und das nicht nur auf den Hund - bis hin zu einer extremen Aggression gegenüber bestimmte Menschentypen
    - wenn einer abdüst, rennt der zweite hinterher
    - wenn einer anfängt zu prollen und zu bellen, fängt der zweite mit an.
    - ab und an muss ich das Spiel in ruhigere Bahnen lenken.
    - Ich muss noch mehr auf die Beuteaggression des Großen mehr beachten, besonders wenn ich Spielzeug ausgebe.
    - ich muss jetzt nicht mehr nur einen Hund, sonder 2 Hunde + meine Sitter im Auge behalten und unter Kontrolle halten.
    - der große hat viel Blödsinn angestellt, damit er mehr Aufmerksamkeit bekommen hat und tut es zum Teil auch immer noch gerne.
    - getrenntes Training + gemeinsames Training = beim großen musste man dann auch schon mal 3 Schritte zurück gehen, weil die einfachsten Sachen nicht mehr gemacht werden wollte. Beim gemeinsamen Training hat man immer ein gewuschel und ein du bleibst da und wartest und du kommst hierher.
    - gemeinsame und getrennte Spaziergänge, besonders wenn einer Krank ist
    - das Spiel zwischen uns und den Hunden ist auch ruppiger geworden - auch wenn man es versucht ruhiger zu halten.

    Kurz gesagt, das gesamte Zeitmanagment hat sich geändert und man muss einfach kreativer in der Problemlösung sein, wenn denn dann welche auftreten und man sollte schon auf die kleinen Anzeichen achten, denn wenn man die übersieht, kann es auch schon mal Verletzungen gebe. Man muss halt bei allem viel mehr Zeit einplanen und mehr Geld.

    Und auch bei uns Menschen blieben die Verletzungen nicht aus. Kratzer auf der Hornhaut, weil man beim toben die Kralle ins Auge bekommen hat. Unmengen von Blutergüssen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen.

    Für mich wie gesagt alles nicht dramatisch, aber mein Mann verzweifelt da schon mal öfter, wenn er die Hunde nicht an die Leine bekommen hat.

    Wie schon öfter gesagt, es kann passieren, muss aber nicht. Aber das was unumstösßlich ist, ist das Zeitmanagment, zwei Hunde nehmen mehr Zeit in Anspruch als einer.

    Melanie es geht ja hier um die Frage, wie es zu Ups - und Hoppla würfen kommen kann.

    Es sagt keiner was, wenn jemand mit seiner läufigen Hündin spazieren geht, denn das soll ja auch so sein. Aber es hießt doch immer das die Rüdenbesitzer schuld sind an den "Unfällen" und auf der anderen Seite laufen die läufigen Hündinnen im Kiez ohne Leine rum. Ich kenne alleine 5 Halter von Hündinnen, die wenn ich mit meinen Jungs um die Ecke komme - und meine Jungs sind ja fast ausschließlich an der Leine - mit mal einen spurt einlegen um ihre Hündin einzufangen, weil hören tuen die ja nun mal nicht - egal ob läufig oder oder nicht. Oder wenn mir ein Hündinnenbesitzer sagt, naja ist doch egal deine sind doch kastriert und die Hündin sich da unter Feyd schiebt.
    Was nützt es denn dem Rüdenbesitzer, wenn der schnell reagiert und seinen Hund zu sich nimmt, wenn die Hündin erst mal alleine um die Ecke kommt und gefühlte 2 Stunden später dann der Besitzer?

    Es ist wie es ist, gerade diese Halter von Hündinnen, die so unverantwortlich sind und die Hündin in der Zeit nicht unter ihrer Kontrolle haben - von mir aus kann auch einen Hündin ohne Leine laufen, wenn sie denn 100% abrufbar ist - die dann am lautesten schreien, wenn die Hündin gedeckt wurde und was man denn nun machen soll und natürlich hat dann der Rüdenbesitzer Schuld.

    Natürlich gibt es auch Hündinnen, die das ganze Jahr sehr lecker riechen und Rüden denken, das die Dame läufig ist. Dafür kann der Hündinnenbesitzer zu meist nichts, aber es gibt auch Fälle, wo es Krankheitsbedingt ist (Nebenniere zum Beispiel). Da ist es dann natürlich auch sehr nervig, wenn man dann ständig angepampt wird. Aber das heißt dann noch nicht, das der Rüde deswegen gleich unerzogen ist. Mein Sitterhund springt ja nun auch nicht auf jeden Hund drauf, aber es gibt Hündinnen, die findet der kastrierte Kerl auch sehr spannend. Das nervt mich persönlich auch und natürlich frage ich dann auch, ob es sein kann, das die Hündin läufig wird/ist/war, das kann dann schon mal sehr hilfreich sein. Nun meist endet es aber darin, das ich dann den Kerl am Halsband/Geschirr schnappe und festhalte oder sogar das Gelände verlasse, aus Rücksicht.

    So wie hier die Frage gestellt wird, was Rüdenbesitzer von Hündinnenhalter erwarten, frage ich mich auch immer, was Hündinnenhalter von Rüdenhalter erwarten.
    Es ist, wie schon öfter erwähnt, eine Kommunikation wichtig.
    Aber das klärt immer noch nicht die Frage, warum es so viele Ups/Unfall/ausVersehen - Würfe kommt. Und warum es den Haltern nicht gelingt, das zu verhindern, während es andere Halter schaffen und solche Upsis nicht zu beklagen haben.
    Mir persönlich beschleicht dort immer wieder der Verdacht, das der Halter dort sehr genau wusste was er wollte und auch deswegen so reagiert hat und die Welpen eigentlich wollte, nur dann zu feige ist dazu zu stehen und die Schuld dafür woanders sucht und so wird aus einem "wir - wollten - einmal - Welpen - haben" ein "Unfallwurf".