Beiträge von Cerridwen

    Hm bist du dir sicher, das der Hund keinen Mangel hat?
    Gerade in dem Zusammenhang das er Magen - Darm - Probleme hat, könnte da durch aus etwas im Argen sein.
    Bei Hunden die einen Selenmangel haben, kommt das oft mit Magen - Darm - Problemen und Erdefressen vor. Die meisten dieser Hunde haben auch ein Problem mit der Schilddrüse. Wenn da in die Richtung noch nichts untersucht wurde, würde ich daran mal denken und das mal schauen lassen.

    Durch auf den Rückenlegen wird kein Hund unterwürfig. Wäre unterwürfig würde er sich selber auf den Rücken schmeißen. Kein erwachsener Hund - sofern souverän und kein Spinner - wird einen anderen Hund auf de Rücken legen, sondern immer der Situation angemessen reagieren. Die Spinner versuchen das auf den Rücken legen in der Form, das sie den anderen Hund aus dem Gleichgewicht bringen und sich dann blitzschnell drüber zu stellen. dazu brauchen sie in der Regel noch nicht einmal die Zähne.

    Wenn ich dem Hund aktiv etwas zu knabbern gebe, warum sollte ich ihm das wieder wegnehmen. Das ist für den Hund genauso unverständlich, als wenn du ihm das reguläre Futter wegnehmen würdest. Damit wirst du für den Hund nicht automatisch das, was man anerkennt und dem man gerne folgt, weil der weiß wo es lang geht. Ganz im Gegenteil, damit signalisiert man eher, das man nicht weiß was man will und wird damit so richtig schön unberechenbar und das ist in keiner Beziehung gut. So lernt der Hund nicht abzugeben. Dazu sind diese Ressourcen viel zu wertvoll.

    Geduld sehe ich bin den Beschreibungen auch nicht wirklich viel, wenn man sich schnell mal Handschuhe anzieht, als an einer Beißhemmung zu arbeiten, die für einen Pinscher das wichtigste überhaupt ist.

    Ich fände eine Mischung aus beiden Hundeschulen gut und es sollte auf jeden Fall mindestens ein souveräner Althund in der Gruppe zu finden sein, der beim Lernen der Hundesprache hilft, denn diese können Welpen tatsächlich nicht von Welpen lernen.
    Dazu finde ich neben Beziehung zum Halter und co auch wichtig, das es nicht unbedingt auf einem Platz trainiert wird, sondern das man an viele verschiedene Orte geht, wo der Welpe später mit in Kontakt kommen könnten. Sei es also Pferdekoppel, Kuh- oder Schafsweide, Supermarktparkplatz, Stadt und so weiter und sofort. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, das man zusammen auch in einen Wild- oder Tierpark gehen sollte, Bus oder Zug fahren und sogar mal einen Flughafen besuchen kann. Desto mehr Umwelt der Pubs in de Zeit noch mitbekommt - in entsprechenden Zeitbereichen und ohne das der Hund überfordert wird. Sozusagen in homöopathischen Dosen schon mal Streß aussetzen und dem Hund damit helfen sich darin zurecht zu finden und zu lernen damit umzugehen.

    Also ich wäre froh gewesen wenn mein Hund damals im Alter von 11 Wochen mal 4 Stunden durch geschlafen hätte. In dem Plan wird sich noch vieles verschieben und rausfallen.
    Ein groben Plan gut, aber so genau wird es nicht gehen und schon gar nicht täglich.

    Zitat

    Also ist es tatsächlich so das ich mehr (als mit den Besitzern reden) nicht machen kann?

    Hm die Situation wurde doch von euch als bedrohlich eingestuft und da greift das OA schon.
    Es sind schon Hunde für weniger angezeigt und mit Auflagen belegt worden.

    Und das Stellen von Kindern, die sich in ihrer Angst in Gebüschen verstecken sehe ich persönlich nicht mehr als nichts an. Wenn man mit den Leuten nicht mehr reden kann oder diese das Problem so nicht sehen, dann würde ich mit entsprechenden Zeugen Meldung beim Amt machen und nicht warten, bis was schlimmeres passiert.