Beiträge von SirJack

    Wir benutzen für Strecken, auf denen man die Hunde anleinen muss, entweder 5m-Schleppen oder eben die normalen Führleinen, die so 2m ca. haben.
    Die Führleinen sind aus ganz unterschiedlichen Materialien, sodass man die Hund mit einer Hand führen kann und trotzdem genau spürt, welcher grad was macht-das finde ich sehr praktisch.
    Mit der Zeit ist man so geschickt mit den Händen, dass man wie beim Kutschefahren die Zügel in einer Hand führen und trotzdem die Hunde getrent leiten kann.

    vagabundin schrieb:

    Zitat

    Sir Jack,

    ob Eiter austritt oder nicht, ist kein Indikator für die Schwere der Pyometra.

    Das hab ich auch nicht behauptet, ich habe zwei Arten von Pyometra beschrieben, so wie man uns das damals dann erklärt hat in der TK.

    Zitat

    Wenn man Glück hat, dann tritt Eiter aus, so dass man es schnell bemerkt und das Tier in die Klinik bringen kann.


    Das ist bei der sog. offenen GME der Fall während dem gesamten Krankheitsverlauf. Oder eben bei der geschlossenen, wenn die GM dann zum Schluss aufbricht.

    Zitat


    Es kommt natürlich auch vor, dass schon länger eine Pyometra vorliegt, und Eiter bereits in die Bauchhöhle geflossen ist und erst viel später Eiter austritt.


    Das ist die grosse Gefahr bei der geschlossenen GME, dass es eben zuerst in den Bauchraum tritt und unbemerkt bleibt.


    Zitat


    Die Ti-Ho hat ja einen gewissen Namen, von einem nicht kompetenten Dorf-TÄ kann da wohl keine Rede sein...


    Das hatte ich überhaupt nicht auf dich oder deine Schilderungen bezogen. :hust:

    Prinzipiell hat man erst im Leufe der Jahre, nach einigen schlechten Erfahrungen mit TÄ die "Weisheit", die TÄ stets zu hinterfragen und ihnen zu misstrauen.
    Das ist hart bezahlte Erfahrung, die man bei einem eventuellen Ersthundehalter nicht voraussetzen kann. Und bei vielen anderen HH auch nicht...

    Vorwürfe finde ich an dieser Stelle richtig pietätslos und unangebracht; Aufklärung, wie man eine Pyometra erkennen kann, welche Arten es gibt und wie man behandeln kann, um so wichtiger.

    Aber es gibt leider immer Menschen, die sich am Leid anderer hochziehen und dann noch draufhauen müssen, um sich selbst immer wieder bestätigen zu können, dass sie ja soo toll sind.
    :headbash:

    Man muss bei der Gebärmutterentzündung zwei Arten unterschieden:

    1. die in der geschlossenen GM; hierbei tritt kein Ausfluss und Eiter aus, weil eben die GM bombenfest verschlossen ist, wie es außerhalb der Läufigkeit üblich ist; hierbei helfen auch keine Antibiotika mehr, hier muss operiert werden. Sonst bricht irgendwann auf dem Höhepunkt der Entzündung der schwarze Eiter aus GM raus, wenn der Druck zu gross ist und die Hündin überlebt nur mit viel Glück die darauf folgende Not-OP.

    2. die in der "offenen" GM, wobei immer wieder Ausflus kommt; die GME kann mit Antibiotika behandelt werden.

    Notwendige Untersuchungen beim Verdacht auf GME:
    Ultraschall, Blutbild, mit speziellem Test auf die Entzündungswerte im Blut, vaginale Untersuchung mit Abstrich, Abtasten der Bauchhöhle, Fragen nach Schlappheit, Ausfluss, starkem Durstgefühl.

    Ich hoffe, ich habe alles richtig erinnert, aus der Zeit, als unsere Hündin eine geschlossene GME hatte und wir auch zunächst beim falschen TA (TK!) waren, der abwartete und AB gespritzt hat.
    Irgendwann hilt ich diese Ungewissheit nicht mehr aus, und wir suchten die nächstgelegene (1 h Fahrtzeit) TK auf, wo unsere Hündin endlich richtig untersucht und korrekt diagnostiziert wurde.
    Diese Zeit des Hoffen und Bangens und das Bewusstsein, wie knapp das alles war, hat mich damals schwer mitgenommen.
    Mit dem erstbehandelnden TA haben wir einen privaten Vergleich ausgehandelt: das Geld für die Behandlung unserer Hündin hat er dem hiesigen TH gespendet. Wenigstens das...sonst hätten wir nicht gezahlt.

    Für mich ist die Pyometra einer der Gründe, warum ich eine Hündin, die nicht in die Zucht soll, immer kastrieren lassen würde; man hört so oft von tödlich ausgegangenen Pyometrafällen, wo man es erst zu spät beerkte, oder falsch behandelt wurde.:(

    pugana:
    Es tut mir furchtbar leid, was euch passiert ist; aber macht euch bitte keine Vorwürfe! Eigentlich sollte jeder Dorf-TA eine Pyometra, gerade wegen der Häufigkeit, in der sie auftritt, richtig behandeln können.
    Eurer Schätzchen wird in eurer Erinnerung stets weiter leben!

    animalover:

    Daaanke :gott:


    Mir geht es nicht darum, hier irgendeine Rasse in irgendeine Ecke zu drängen. Das hatte ich auch so geschrieben.
    Der Schäferhund war nur als ein Beispiel einer Rasse gedacht, die oftmals als Waffenersatz missbraucht wird.
    Wenn ich damit jemandem ungewollt auf die Füsse getreten haben sollte, dann entschuldige ich mich dafür.

    Dass man auch nicht per se vom einer 'bösen' Rasse sprechen kann, sondern, dass man jeden Hund scharf machen kann, hatte ich auch im Einstiegspost geschildert.

    tagakm und auch Asmodiena :
    Danke für eure Erklärungen. :gut: :gut: :gut:

    Buddy-Joy schrieb:

    Zitat

    Könnt ich wieder auf die Palme gehen -.- Listenhunde alle gut... Schäferhunde alle böse

    Ich glaub, du hast da was in den falschen Hals gekriegt. :sad2:
    Nirgendwo hab ich geschrieben, dass alle Schäfis ""böse"" wären;
    es war nur als beispielhafter Vergleich gedacht...denn gerade Vertreter dieser Rasse, werden leider gern als "einfache" nicht-sozialisierte Alarmanlage gehalten und fallen oftmals extrem negativ auf. :/
    Das kann man ja leider nicht leugnen. :sad2:
    Darum frag ich mich, warum ausgerechnet die Soka-Rassen, und nicht die Schäfis zum Beispiel in das Raster 'Kampfhund' fallen, und warum gerade die Soka-Rassen in den gewissen Kreisen so beliebt sind/waren.

    Ich kenne eine Menge netter, lieber Schäfis, aber das ändert nichts an meiner Grundfrage. :smile:

    Mir geht es nur darum, dass mir mal ein Rassekenner erklärt, warum gerade die Sokas gefährdet sind, abgerichtet/scharf gemacht zu werden.
    Also welche Wesenszüge das begünstigen könnten, im Vergleich zum Labrador zum Beispiel.
    Gerade wenn hier so oft drauf hingewiesen wid, dass die Sokas so tolle Familienhunde wären.
    Es interessiert mich ganz ehrlich!

    KiwiFan schrieb:

    Zitat

    außerdem kenne ich genug sau gefährliche schäferhunde, die leider sowohl wissentlich als auch unwissentlich zu unkontrolierbaren waffen geworden sind.

    Gerade deshalb hab ich das Beispiel der Schäferhunde genommen,
    trotzdem stehen die nicht auf Kampfhundelisten, seltsamerweise, und haben auch nicht das Image immer gefährlich zu sein.

    Hallo,

    bei der Durchsicht vieler Beiträge hier fällt mir auf, dass einige User Sokas (Pitbull, Am-Staff etc.) halten und sich auch stark für das Image oder auch im TS für diese Hunderassen einsetzen. :gut:

    Durchweg empfinde ich die Berichte der User hier als sehr positiv; Pittbull und Co. werden als tolle Familenhunde beschrieben.
    Ich selbst hatte noch nie schlechte Erfahrungen mit diesen typischen Rassen, bin also wertfrei eingestellt dazu.

    Nun frage ich mich, wieso gerade diese Rassen in den entsprechenden Kreisen als so gut abrichtbar gelten, zu gefährlichen Waffen/Kampfmaschinen werden, wenn sie in falsche Hände kommen. :???:

    Mir ist natürlich klar, dass man fast jeden Hund scharf machen kann, unabhängig von der Rasse, aber wie kamen/kommen diese Kriminellen ausgerechnet auf diese Rassen, wieso fällt es diesen :zensur: scheinbar so leicht, diese Rassen abzurichten? Warum verfallen diese Leute nicht auf Schäferhunde zum Beispiel?