Bobby macht auch hin und wieder beängstigende Geräusche, inzwischen zum Glück nur noch selten. Wir (und auch der Doc) tippen aber auf eine alte Kehlkopf- oder Speiseröhrenverletzung, vielleicht durch früheren häufigen Leinenruck. In den ersten Tagen bei uns hatte er ja noch das Halsband (und keine Idee davon, dass die Leine auch locker durchhängen kann
), da kam das Geräusch häufig. Er hat dann ja sofort ein Geschirr bekommen, wodurch es besser wurde.
Bei Bobby hört es sich aber nicht so an wie bei den Hunden in den Videos; entweder ist es ein kurzes Keuchen (als würde er einen Krümel im Hals loswerden wollen und wäre im übrigen starker Raucher *g*), bei Variante 2 hat er das Maul ganz fest geschlossen und zieht die Luft krampfhaft durch die Nase ein, und zwar in einer Lautstärke, die mir das Blut in den Adern gefrieren lässt
.
Anfang letzten Frühlings war das mal beim nächtlichen, völlig entspannten Gassigang, nichts hat geholfen, ich habe ihn dann nach Hause getragen. Zuhause wurde es langsam besser, er war danach völlig erschöpft und hatte kochend heiße Ohren! Dieser Anfall hat gut zehn Minuten gedauert. Ganz schrecklich!
Wir haben dann beim Notdienst angerufen, die rieten uns zur sofortigen Endoskopie in der Tierklinik, Verdacht auf versehentlich eingeatmeten, rauen Grashalm bzw. Trachealkollaps.
http://de.wikipedia.org/wiki/Trachealkollaps_des_Hundes
Da es Bobby dann aber besser ging und er auch (feuchte!) Leckerchen nahm und was trank, haben wir ihm diese Tortur erspart (geht ja auch nur unter Narkose). Unser Haus-Doc riet uns dann auch zum Abwarten.
So ein schlimmer Anfall war seitdem nicht wieder, bei weniger "dramatischen" (ca. 1 x im Monat) hilft auch bei ihm das Auslösen des Schluckreflexes (Kopf sanft in Richtung Nacken drücken und Hals massieren). Das mit dem Nase zuhalten werde ich auch probieren.
Liebe Grüße
Wauzihund