Beiträge von Subleyras

    Hallo zusammen,

    Haben Eure Hunde auch "Feindbilder" aus Umwelt oder Haushalt?


    Rabauke hat sich ja mit den Gegebenheiten der Großstadt prächtig arrangiert - Müllautos, U-Bahnen, Glasfahrstühle...kein Problem für ihn.
    Sogar in einer schwankenden Berggondel ist er freudig mitgefahren.

    Aber eine Hasskappe hat er doch...

    ...sich drehende Litfaßsäulen!!!


    Jedes Mal, wenn wir an einer vorbeikommen, wird die Bürste aufgestellt und das fiese Alien todesmutig zusammengeknurrt!

    Von Ignorieren über Schönfüttern bis zum sehr strengen "NEIN!" hab ich schon alles versucht. Das bleibt wohl eine Feindschaft auf Lebenszeit.

    Die sind aber auch blöd, diese dämlichen Säulen!!!


    Kennt Ihr sowas auch?
    Was ist es bei Euren Hunden?
    Staubsauger? Zimmerpflanzen? Briefkästen?

    Arbeitet Ihr an einer freundschaftlichen Annäherung, oder habt Ihr aufgegeben?

    Ich bin gespannt...

    Liebe Grüße,
    Sub.

    Zitat


    Meine guten Gründe sind,
    1. es kann kein "Unfall" passieren
    2. ruhiger und ausgeglichener
    3. kein männlichen Geruch daher mit Artgenossen weniger Stress
    also gibt mal kontra bitte.

    Also ich bitte Dich, DAS nennst Du "gute Gründe" um Deinen Hund einer völlig unnötigen Operation zu unterziehen???

    Ich finde es wirklich erschreckend, wie sehr manch einer solche ernsthaften medizinischen Eingriffe in einen intakten Körper auf die leichte Schulter nimmt, nur weil sie so häufig durchgeführt werden! Dir ist schon klar, dass eine Operation IMMER Risiken beinhaltet? Angefangen von der Narkose über chirurgische Fehler (die auch Routiniers unterlaufen können!) bis hin zu wirklich heftigen Nachwirkungen?

    Mein Hund wurde (an beiden Schultern) operiert und wir hatten die Wochen danach hier ein Drama nach dem nächsten! Wundinfektion, Fieber, Schüttelfrost, das ganze Programm!

    Wie leichtfertig Du Deinen Hund - ohne Not! - solchen Risiken aussetzt ist wirklich erstaunlich!

    Und zu Deinen "Guten Gründen":

    1. Unfälle kannst Du auch vermeiden, indem Du auf Deinen Hund aufpasst, was man ohnehin immer tun sollte.

    2. "ruhig und ausgeglichen" war ja wohl ein Scherz. Ich kenne mindestens 10 Kastraten, die viel unruhiger und unausgeglichener sind, als mein Hund! Rasseeigenschaften kann man auch durch die Kastration nicht beeinflussen. Ein Labbi ist ohnehin schon eher ein "gemütlicher" Hund, warum willst Du ihn dann noch kastrieren lassen?

    3. Das Argument gehört ebenfalls in die Kategorie "Legenden und Sagen". Der Streß, den Dein Hund mit Artgenossen hat oder nicht, hängt nicht wirklich von seinem Geruch ab, sondern von seinem Temperament, seiner Erziehung und seinem Charakter. Neben mir sitzt grade ein kastrierter Rüde (nicht meiner), der so ziemlich alle erwachsenen Rüden anpöbelt, die ihm vor die Nase laufen. Wenn man mittels einer Kastration auch gleich das Verhalten der Rüden untereinander harmonisieren könnte, wäre dieses Forum hier leer!

    Ich hoffe sehr, dass Du Dir Dein Vorhaben noch mal überlegst.
    Es existiert eigentlich kein Grund für eine Kastration, es sei denn, ein medizinischer.

    Liebe Grüße,
    Sub.

    Hallo Sam-Benni,

    Eine Kastration ist eine ziemlich ernste Angelegenheit und sollte meiner Meinung nach nicht "aus Erziehungsgründen" oder "zum Verhüten" in Kauf genommen werden.

    Auch, wenn Kastration irgendwie schon fast ein Modetrend ist, bleibt es eine Operation, die auch Komplikationen beinhalten kann und darüber hinaus eine tatsächliche Verstümmelung des Hundes. Einen gesunden Hund ohne medizinische Indikation, nur aus Bequemlichkeit des Besitzers operieren zu lassen, halte ich für mehr als grenzwertig.

    Wenn Du nicht willst, dass Dein Hund unverhofft Vater wird, kannst Du das auch durch gute Erziehung und ein wachsames Auge vermeiden und musst ihn dafür nicht unters Messer legen.

    Das Kastraten "leichter erziehbar" und womöglich "weniger aggressiv" wären, ist ein Märchen. Dafür neigen die meisten schnell zu Fettleibigkeit und anderen gesundheitlichen Problemen.

    Gib mal "Kastration" in die Suchfunktion ein, da bekommst Du noch mehr Informationen.

    Bisher waren meine Rüden alle unkastriert und keiner hat sich vermehrt.

    Liebe Grüße,
    Sub.

    Hallo Lela,

    jaja, das kenn ich auch noch... Wie alt ist denn Nino jetzt?

    Ich würde da gar nicht weiter drauf eingehen, meist legt sich diese Angstsache wieder.

    Setzt Dich auf den Balkon unter den Sonnenschirm und beachte ihn nicht weiter. Nicht verhätscheln, nicht versuchen, es durch Leckerchen interessant zu machen, einfach gaaaar nix.

    Bleib möglichst gelassen, wenn er wieder vor irgendwas Angst zeigt. Wenn du aufschreckst oder einfühlsam ("Och Nino, was hast Du denn??") reagierst, bestätigst Du ihn nur darin, dass der neue "Feind" von der Norm abweicht und er mit seiner Reaktion richtig lag.

    Also - was normal ist, wird auch normal behandelt.
    In ein paar Wochen mutiert der Hasenfuß zum Punk, das wird noch viel lustiger... :D


    Liebe Grüße,
    Sub.

    Hallo Sam-Benni,

    1. guck mal hier: http://www.mkd-shop.ch/man_darf.php

    2. ähm...ich such die Liste gleich!

    3. Sagt Dir der Tierarzt, soweit ich noch weiß muss 3x geimpft werden.
    Der nächste Termin für Dich steht im Impfpass, den Du beim Hundekauf bekommst. (Vorne ist meist so ein Erinnerungsschildchen drin)

    4. Eigentlich keine, gecheckt wird ja bei den Impfterminen.

    5. Am besten gar nicht.

    6. ca. 30,- Euro.

    Liebe Grüße,
    Sub.

    Hallo Tamara,

    Deine kleine Carina sollte lernen, dass manche Abschiede für immer sind, meinst Du nicht?

    :D

    Außerdem - wenn sie den ersten so toll fand muss das noch lange nicht heißen, dass Du Ihr unbemerkt eine Doublette unterschieben kannst. Vielleicht lags am Geruch, dann hat Plüschi-Nummer-2 schlechte Karten?

    Ich würde den Dringlichkeitsfaktor etwas senken und Carina ein anderes Spiele schmackhaft machen. Steck drei Tennisbälle in einen getragenen Sportsocken und näh zu. Das ist DER RENNER bei jedem Hund!

    Liebe Grüße,
    Sub.

    Welpenstunde ging ja noch (war 4x pro Woche - man konnte sich aussuchen, wann man kam), aber diese Kurse haben mich hart genervt.

    Zum einen, da es bei uns gut möglich ist, dass wir von jetzt auf gleich unseren Terminplan ändern müssen und daher schon mal 2-3 Wochen gefehlt haben.

    Zum anderen, da die teilnehmenden Herrchen und Frauchen meist total übermotiviert waren und uns mit ihrem Gebahren auf den Zeiger gegangen sind. "Aha... Ihrer ist acht Monate alt und der kann das noch nicht???"
    "Nö, der war drei Monate krank, woher sollte er es denn können!!!"

    Wir haben uns dann für Privattraining entschieden und es ist sein Geld wert.
    Direkt auf unsere Baustellen zugeschnitten, flexible Termine, kein lästiger Schnickschnack. Wir sind sehr zufrieden.

    Liebe Grüße,
    Sub.

    Hallo Björn,

    da hätte ich ein bißchen was für Dich... *grins*


    Albrecht, O., 1903 :
    Zur ältesten Geschichte des Hundes.
    Vet.-Med. Diss., Bern.
    Verlagsbuchhandlung E. Reinhardt, München.

    Althaus, T., 1978 :
    Die Ontogenese von Verhaltensweisen bei Haus- und Wildhunden.
    Aktuelle Arbeiten zur artgemäßen Tierhaltung, KTBL-Schrift 240.
    KTBL – Schriften – Vertrieb, Münster – Hiltrup.


    Althaus, T., Nussbaumer, M., 1980 :
    Vom Torfhund zum heutigen Rassehund.
    Albert-Heim-Stiftung und Schweizerische Kynologische Gesellschaft.


    Antonius, O., 1922 :
    Grundzüge einer Stammesgeschichte der Haustiere.
    Gustav Fischer Verlag, Jena.


    Arnold, R., 1939 :
    Das Tier in der Weltgeschichte.
    Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft.
    Verlag W. Kramer, Frankfurt am Main


    Bahl, F., 1980 :
    Von der Vorzeit bis zum Ende der Alten Welt.
    Spiegel der Zeiten, Bd.1.
    Verlag M. Diesterweg.

    Beckmann, L., 1894 :
    Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes.
    Kynos - Verlag, Mürlenbach / Eifel.


    Benecke, N., 1994 :
    Der Mensch und seine Haustiere.
    Die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung.
    Konrad Theiss Verlag GmbH und Co., Stuttgart.


    Böhme, K., 1991 :
    Vom Steinwurf des Vormenschen zum Waidwerk der Antike.
    Neumann-Neudamm GmbH & Co. KG, Melsungen.


    Brackert, H., Kleffens, C. van., 1989 :
    Von Hunden und Menschen - Geschichte einer Lebensgemeinschaft.
    Verlag C. H. Beck, München.


    Dembeck, H., 1969 :
    Tiere machen Geschichte. Fünf Jahrtausende im Dienste der Menschen.
    Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach.


    Döbler, H., 1978 :
    Kultur- und Sittengeschichte der Welt.
    Bertelsmann – Verlag, Gütersloh.


    Eichelberg, H., 1992 :
    Die Verantwortung des Menschen bei der Entwicklung der Hunderassen.
    14. Fortbildungstagung des österreichischen Kynologenverbandes.
    Wien, Kongreßbericht.


    Feddersen-Petersen, D., 1992 a :
    Hunde und ihre Menschen.
    Franckh - Kosmos - Verlag.


    Fox, M. W., 1975 :
    Vom Wolf zum Hund.
    BLV - Verlags GmbH, München.


    Franz, J. G. Fr., 1781 :
    Ausführliche Geschichte der Hunde, von ihrer Natur, verschiedenen Arten,
    Erziehung, Abrichtung, Krankheiten und mannigfaltigen pharmaceytischen Gebrauch.
    W. G. Sommer, Leipzig.


    Hauck, E., 1950 :
    Abstammung, Ur- und Frühgeschichte des Haushundes.
    Prähistorische Forschungen Heft 1.
    Verlag F. Berger, Horn - Wien.


    Herre, W., 1958 :
    Abstammung und Domestikation der Haustiere.
    In : Hammond / Johansson - Biolog. Grundlagen d. tier. Leistungen.
    Verlag Paul Parey, Hamburg / Berlin.


    Herre, W., Röhrs, M., 1971 :
    Domestikation und Stammesgeschichte.
    In : Herberer, G. - Die Evolution der Organismen Bd. 2. 29 – 174.
    G. Fischer Verlag, Stuttgart.


    Hilzheimer, M., 1909 :
    Die Haustiere in Abstammung und Entwicklung : Eine natur- und kulturgeschichtliche
    Darstellung.
    Strecker & Schröder, Stuttgart.


    Hilzheimer, M., 1912 :
    Geschichte unserer Haustiere.
    Theodor-Thomas Verlag, Leipzig.


    Jeitteles, L. H., 1877 :
    Die Stammväter unserer Hunde-Rassen.
    Verlag Wallishauser, Wien.

    Keller, C., 1903 :
    Zur Abstammungsgeschichte unserer Hunderassen.
    Eine Abwehr gegenüber Prof. Studer.
    Vierteljahresschr. Naturh. Ges. Zürich, XLVIII, S. 440 - 457.


    Krumbiegel, I., 1947 :
    Von Haustieren und ihrer Geschichte.
    Frankh`sche Verlagshandlung, Stuttgart.


    Morgan, C., 1909 :
    Der Hund – Seine Abstammung und Geschichte.
    Monographien unserer Haustiere, Gesellschaft der Naturfreunde.
    Franckh`sche Verlagshandlung, Stuttgart.


    Müller, G., 1923 :
    Der gesunde Hund.
    Geschichte, Rassen, Aufzucht, Erziehung, Pflege und Verwendung des Hundes.
    Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Berlin.


    Nachtsheim, H., Stengel, H, 1977 :
    Vom Wildtier zum Haustier.
    Verlag Paul Parey, Berlin / Hamburg.


    Nobis, G., 1979 :
    Der älteste Haushund lebte vor 14.000 Jahren.
    Umschau, 79, 19.


    Röhrs, M., 1973 :
    Quantitative Änderungen des Gehirns vom Wild- zum Haustier.
    Domestikationsforschung und Geschichte der Haustiere.
    Verlag der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.


    Rütimeyer, T., 1860 :
    Untersuchungen der Thierreste aus den Pfahlbauten der Schweiz.
    Mitteilungen der antiquarischen Gesellschaft, Bd. 13, 27 – 72.
    Meyer und Zeller, Zürich.


    Studer, T., 1901 :
    Die prähistorischen Hunde in ihrer Beziehung zu den gegenwärtig lebenden Rassen.
    Abh. Schweiz. Palaeont. Ges., Vol. 28.


    Tschudy, W., 1926 :
    Geschichte des Hundes – Abstammung und Rassedifferenzierung.
    Verlag, G. Grunau, Bern.


    Zeuner, E. F., 1967 :
    Geschichte der Haustiere.
    BLV München.


    Zimen, E., 1990 :
    Der Hund. Abstammung - Verhalten - Mensch und Hund.
    Verlag Bertelsmann, München.


    Ansonsten lies Dich mal quer durch ein paar Geschichtsbücher, Stichwort Jagd bzw. Transportwesen. Bei den Preußischen Jahrbüchern sind auch immer mal wieder Gesetzestexte zu finden (Preußen hat 1830 die Hundesteuer erfunden) in denen z.B. auch Populationsstatistiken der Gebrauchs-, Jagd- und Begleithunde auftauchen. Schau mal ab 18

    Viel Erfolg,
    Liebe Grüße von Sub.

    Servus Z'amm!

    Ich wollte nur mal updaten...
    Schlussendlich haben wir uns trotz Eurer kompetenten Beratung in ein Fachgeschäft gewagt (es gibt in Berlin einen Laden, der führt ausschließlich Espressomaschinen) und nach eingehenden Diskussionen einen Apparat der Firma Saeco gekauft. Ausschlaggebend hierfür war die Meinung meines neapolitanischen Lieblingsgastronomen.

    Mein Freund hat sich sehr gefreut, ich mich etwas weniger (trotz Augenmaßtaxierung passt das Ding natürlich nicht ins Regal und verschan...schönert jetzt die Küche). Es kann soweit ich weiß Cappucino, Espresso und Latte Macciato erzeugen (Milchschaumdüse is auch dran) und anscheinend ist das Gebräu auch halbwegs tauglich, zumindest nach allem was ich gehört habe - ich selbst trinke ja keinen Kaffee.

    Also vielen Dank nochmal für Eure Hilfe,
    Liebe Grüße,
    Sub.