Beiträge von dragonwog

    Kastrierte Rüden leben länger. Sie haben ohne Übergewicht auch nicht mehr Probleme mit dem Bewegungsapparat als intakte Exemplare. Auch das Fell muss sich nicht zwangsläufig verändern und mit vermehrtem Trainingsaufwand lässt sich der Muskulaturverlust auffangen (sonst gäbe es ja gar keine Wallache im Pferdesport).

    Bei einem Hund in diesem Alter muss man doch eh verschiedene phsysiotherapeutische Übungen machen. Ich sehe hier nix, was gegen eine chemische Kastration mittels Suprelorin spricht.

    Viele Beiträge von Bubuka sind leider rein nüchtern fachlich gesehen falsch (siehe Impfkritik), gerade im medizinischen Bereich find ich das gefährlich :/

    Zitat

    aha und das immer weisst du woher?
    weils marula geschrieben hat?

    Es ist eine offensichtliche anatomische Einschränkung. Wenn ich dem Hund zwei Beine abhacke, ist seine physiologische Bewegung genauso offensichtlich beeinträchtigt wie die Atmung durch verengte Nasenlöcher. Zu dem Thema steht genügend in Dissertationen, aber das sind ja alles nur dumme Tierärzte :hust:

    Was deinen Hund betrifft:
    Harvey, C. E. (1982a). "Upper airway obstruction surgery 1: Stenotic nares surgery in brachycephalic dogs". J Am Anim Hosp Assoc 18: 535-537.

    Zitat

    weil du der meinung bist es sieht nicht gesund aus oder weil du es weisst das der hund auf dem bild nicht gesund ist?
    sind für mich zwei paar schuhe.

    ist aber auch nicht das erste mal, dass hier leute im forum hunde als krank bezeichnen, nur weil ihnen diese nicht vom aussehen her gefallen.
    "ich finde dies und das" ist nichts anderes als, ich find den hund hässlich = krank

    Stenotische Nasenlöcher sind eine absolut ernste Sache. Die betroffenen Hunde haben IMMER größeren Hitzestress und Atemprobleme. Da gibt es nix, aber auch absolut nix schönzureden. (Marula hat an andere Stelle die Problematik näher erläutert.

    Zitat

    Was mir aber sowohl auf ältere als auch auf dem aktuellen Foto aufstößt ist, dass der Hund stenotische (verengte) Nasenlöcher hat. Das sieht man auch auf den Fotos von ihm in dem Fotothread (und auch bei anderen SP hier im Thread, ist ja nicht so, das das ein seltenes Problem wäre).
    Presst euch sachte mal die Nase so zu, dass ihr nur noch jeweils die Hälfte des Durchmessers der Nasenlöcher habt, oder auch etwas weniger. Gibt schon einen merklichen Effekt auf die Atmung, und zwar keinen angehmen.
    Bei heißem Wetter oder körperlicher Arbeit potenziert sich das.

    Zitat

    Hey,

    meine Freundin besitzt einen Chessie und ich muss sagen, dass sie sich schon ordentlich von den anderen Retrievern unterscheiden. Es sind Einmann-Hunde und haben dazu noch einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb. Außerdem ist es wirklich wichtig mit ihnen zu arbeiten. Dummy etc. in einem Verein.

    Naja, frag Nightstalcer, sie greifen eher zu offensiven Strategiene bei Stress (nicht nur fiddle around wie ein Lab, sondern eben auch mal "fight"), sind distanzierter bei Fremden, aber "ausgeprägter Schutztrieb" ist dann doch etwas übertrieben. Es ist kein Malionis, auch wenn einige Chessiehalter irgendwie krampfhaft betonen müssen, wie "anders" ihr Hund doch ist.

    Zitat

    Das ist das, was ich so mitbekommen habe. Der Chessie, den ich kenne, ist echt klasse. Ist ne richtige Granate beim Dummytraining, mit Abstand der temperamentvollste und feurigste dort.

    Sie sind natürlich Apportierhunde, aber keine Superspezialisten wie Labs und Goldens. Deswegen findet man diese beiden Rassen quasi ausschließlich auf den oberen Plätzen bei Workingstests in der offenen Klasse und Field Trials...

    Zitat

    Auch ohne Extrembelastungen kann man psychosomatische Beschwerden haben.
    Das hängt von der eigenen Belastungsfähigkeit, den Bewältigungsstrategien und der Persönlichkeit ab. Außerdem vom Umfeld, den Vorerfahrungen, der DNA und und und.....

    Hunde haben sicherlich auch psychosomatische Beschwerden.

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob "Pfoten wund lecken beim verhaltensgestörten Hund" zum psychosomatischen Formenkreis gehört....
    Es gibt sicherlich Hunde, die sich ständig die Pfoten lecken, weil sie dort Schmerzen haben...diese Schmerzen könnten psychosomatisch sein...wenn sich aber ein Hund, der z.B. unterfordert ist oder Ängste hat, die Pfoten leckt, ist das eher ein psychiatrisches Problem.
    (im Vergleich dazu: Waschzwang beim Menschen)

    Wobei....wie will man das bei einem Hund jemals herausbekommen :???:
    Sehr spannendes Thema!

    Verhalten, dass in nicht normaler Häufigkeit auftritt und keine Funktion besitzt, wird bei Tieren als "Abnormal repetetives Verhalten" klassifiziert.

    Ob es sich um eine Zwangsstörung (ursprünglich mit Funktion wie Schwanzbeißen bei Schmerzen /neurrologischen Störungen) handelt oder um eine Stereotypie kann letztendlich nur unter dem Tomographen festgestellt werden (Basalganglien vs. frontaler Cortex)

    Abnormal repetitives Verhalten tritt gar nicht so selten auf, besonders häufig ist es bei Tieren zu sehen, die viel mit Strafe trainiert werden, Schmerzen haben oder unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden.

    Insgesamt ein sehr interessantes Thema, aber ich denke nicht, dass es sich lohnt, das Thema in einem wissenschaftsfeindlichen Umfeld näher zu beleuchten.

    Für Interessierte gibt es wahnsinnig viel Literatur zum Thema, z.B.

    http://uc-njavan.ir/MaXUpload/88/4…ur.pdf#page=298

    Zitat

    Das mag wohl richtig sein, ist in der Praxis aber nicht immer 100% zu meistern. Für meinen großen lauffreudigen Hund hieße das Leinenzwang for ever( es könnte ja auf dem Spaziergang irgendwo eine Freigänger-Katze unseren Weg kreuzen).
    In der Regel sehe ich potenzielle "Jagdziele" eher als mein Hund und er wird gesichert. Klaro ;)
    Steckt die Katze im Gebüsch, wo der Hund schnüffelt wirds schon schwieriger.....was aber nicht heißt, daß der Hund nicht abrufbar ist.
    Ich weiß nicht, wer hier einen Vollblut-Jäger an seiner Seite hat, aber die Herausforderungen sind anders als beim Nicht-Jäger, aber das ist wohl wieder ein anderes Thema und gehört hier nicht her.

    Trainierst du intensiv und täglich an der Kontrolle des Jagdverhaltens? Bekommt dein Hund regelmäßig eine adequate Beschäftigung, bei der er gezielt einzelne Sequenzen des Jagdverhaltens zeigen kann?

    Zitat

    Heute kam die Hurtta-Wärmejacke an. Leider nicht in der bestellten Farbe Birke sondern in grau. Aber egal. Das Teil ist voll cool. Paßt perfekt und sieht gut aus. Da hier aber gerade Frühlingswetter mit Sonnenschein herrscht, gibts keine Fotos. Das arme Pudeltier verschmachtet ja sonst bei den Temperaturen.

    Kannst du einen Vergleich zur anderen Winterjacken bzw. denen von Hurtta ziehen? Ist dieses Exemplar viel wärmender?