Moin,
nein - das ist Unsinn und ein unerzogener Hund par exellence.
Schweißhunde suchen nach, also krank geschossenes oder angefahrenes Wild, sie sind große, körperlich auch fähige Hunde für lange Suchen und das Nachverfolgen des Wildes. Nun arbeitet der Schweißhund an der Leine..... und wird erst geschnallt, wenn man dem Wild bereits sehr nahe ist. Seine Aufgabe ist es, das Wild zu binden, durchaus auch zu halten, aber es ist immer die Aufgabe des Schweißhundeführeres das Stück zu töten!
Auch mein Malik musste einmal ein junges Reh nachsuchen und binden (das heißt schon, beißen und am Platz fest halten) - aber er soll und darf es nicht töten! Never! Das ist immer Aufgabe des Jägers, niemals soll der Hund lernen, das er jagd und tötet - dann braucht er mich als Partner ja nicht mehr.
Selbst kleines Wild, angeschossene Enten, Kaninchen oder Hasen muss er lebend, unversehrt (soweit sie versehrt sind) bringen, ein Hund der selbstständig tötet fliegt aus jeder Prüfung - Untauglich! Das Töten ist mein Job.
Leider gib`s eben auch Solche, Jäger wie Hunde....
Sundri
P.S. aber auch in den niedersächsischen Staatsjagden (also Landeswaldgebiet) werden Hunde, die das Wild derart angehen, samt ihrem Jäger nicht wieder eingeladen!