Beiträge von dragonwog

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    Ich weiß nicht ob das schon korrigiert worden ist, aber das:


    ist nicht die korrekte Definition.

    Sondern:

    (a) „passive Unterwerfung“ ist, wenn der Hund passives Verhalten zeigt z.B. hinlegen, Blick abwenden usw..[/b]
    (b) „aktive Unterwerfung“ ist, wenn der Hund aktives Verhalten zeigt z.B. das nebenher kriechen und Maulwinkellecken

    Jau, so siehts aus...

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    Two main forms of submissive behavior occur in wolf and dog: active submission, derived from begging for milk or food, and passive submission, derived from the posture which the cub adopts when cleaned by its mother.

    http://icb.oxfordjournals.org/content/7/2/319.short

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    Die Diskussion hier zeigt anschaulich, warum jede wissenschaftliche Diskussion immer mit einer Begriffsklärung anfängt. Um sich auseinanderzusetzen, muss man dieselbe Sprache sprechen und sich auf gültige Definitionen festlegen.

    "Rudel" = wölfischer Familienverband kann natürlich nicht die soziale Struktur sein, in der der Hund lebt. Schlicht und einfach, weil der Mensch die Sozialstruktur, in der der Hund lebt, bestimmt - und nicht der Hund. Es gibt keine freie Partnerwahl, keine Abwanderung, keine Fortpflanzung, keine Familienstruktur, keine kooperative Jagd usw. - also auch kein Rudel.
    Das ist voll und ganz im Interesse des Menschen, denn würden unsere Hunde in einer festen Rudelstruktur leben, wäre kein Platz mehr für die enge Beziehung zum Menschen, die die Zusammenarbeit Mensch-Hund ja erst ermöglicht.

    Die Ausgangsfrage, die diese Diskussion angeregt hat, war aber: braucht der Hund das Zusammenleben mit Artgenossen, oder genügen ihm gelegentliche Kontakte.

    Diese Frage ist absolut nicht beantwortet - nur weil das Zusammenleben mit Artgenossen nicht gleich Rudelbildung ist, heisst das noch lange nicht, dass der Hund das Zusammenleben mit Artgenossen nicht dem Zusammenleben nur mit dem Sozialpartner Mensch vorzöge.
    Das dürfte extrem individuell sein und von der jeweiligen Konstellation abhängen.

    Empirische Daten dazu gibt es nicht. Nur Einzelbeobachtungen und Erfahrungswerte. Außerdem dürfte ein Blick auch das Zuchtziel, das bei der Entstehen einer Rasse zugrundelag, durchaus einleuchten. Eine Rasse, die für die Verwendung in einer Gruppe gezüchtet wurde (Meutehunde, Schlittenhunde) hat vermutlich andere Anlagen als eine Rasse, die für die Verwendung als Einzelhund gezüchtet wurde.

    Es gibt zumindest eine Untersuchung, in welcher der Cortisollevel vom Tierheimhunden durch Kontakt mit dem Menschen gesenkt werden konnte, durch Kontakt mit anderen Hunden jedoch nicht.

    Und Daten darüber, inwiefern sich Straßenhunde zusammenfinden gibt es doch auch (wurde bereits hier verlinkt :???: ).

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    Ich war ja gestern abend noch beim TA und er meinte er chipped ca. 100mal im Jahr seitdem es das Präparat gibt und so etwas ist ihm noch nie vorgekommen. Die Hoden sind bei Joschi noch wie vorher.
    Er scheint eine überdurchschnittliche Testosteron-Ausschüttung zu haben.

    So etwas wie Ängstlichkeit ist Joschi fremd. Der läuft wie ein Elefant durchs Leben. Er hat ein Selbstbewusstsein passend zu einem Löwen.

    Ihn nicht kastrieren zu lassen ist für ihn auf jeden Fall Stress behafteter, als andersrum.

    Ähm, es kommt gar nicht so selten vor, dass der Chip verkapselt wird und dann gar nicht mehr wirkt (weil der Wirkstoff entsprechend nicht abgegeben wird).