Beiträge von dragonwog

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    Ich habe nicht "Schneiden" geschrieben, sondern "Verstümmelung", kaham.


    Pflegling hatte Schmerzen durch die Kastration, der Tierarzt meinte, das komme nicht gerade nicht selten vor. Er hat das nur durch aggressives Verhalten dem Menschen gegenüber gezeigt. Wurde ausgebessert und der Hund war wieder "normal". Wo da also nun der Vorteil liegt? Eine Operation ist immer ein Risiko. Allerdings verändert sich der Hormonhaushalt beim Hund, irreversibel, wenn man ihn kastriert. Einfach mal so.


    Sämtliche Seiten, die ich zum Thema finde, Listen "Vor- und Nachteile" sehr ausführlich auf.
    Ich lasse meinen Hund eh intakt. Akuma war ja leider bereits kastriert.

    Du berufst dich einerseits immer auf wissenschaftlich, evidenzbasierte Erkenntnisse, andererseits interpretierst und ignorierst du Dinge, die dir nicht in den Kram packen.

    Schau doch bitte bei den populärwissenschaftlichen Artikeln für den Hundehalter genau nach, welche Primärquellen benutzt wurden und wie der Aufbau, die Stichproben, die statistischen Auswertungen etc. sind.

    Ein veränderter Hormonhaushalt nach einer Kastration bringt im Hinblick auf das Verhalten nicht nur Nachteile, gerade Rüden mit der kurzkettigen Variante des Serotonintransporters profitieren davon.

    Aus der Praxis (weil ja dauernd Anekdoten von Pfleglingen kommen) gibt es sehr häufig! den Fall, dass Rüden durch Dauerstress sehr niedrige SD-Werte und Auffälligkeiten des Magen- Darmtrakts zeigen, was sich nach einer Kastration zum positiven ändert. Die Körperoberfläche und der innere Zustand müssen nicht zwangsläufig übereinstimmen.

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    Krass, also ich finde Eierstockskrebs nicht einfach. 8-O
    (Pyo auch nicht bei der alten Hündin. Hatte ich mal, war nicht schön und bedingte dann Hormonspritzen, da der TA und ich keine erneute Pyo riskieren wollten, OP war aber eben auch nicht mehr zu empfehlen.)
    Eine Hodenentzündung finde ich auch nicht einfach. Und beim Rüden die Schmerzen auch nicht, weil der im Gegensatz zum Mann sich dazu nicht äußern klar kann.


    Auch bei Kastration vor der Zweiten ist die Wahrscheinlichkeit noch reduziert.
    Und danach wird bei einem hormonabhängigen Mammatumor natürlich das Wachtum gebremst. S. Hormontherapie beim Mensch.

    Und zum Kommentar mit dem Schneiden:
    Ja, wie soll denn eine Streilisation von statten gehen, ohne zu schneiden?

    :gut:

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    Guten Morgen,

    danke schon ein mal für Eure Tips, Calcium ist eine gute Idee, werde ich mir besorgen. Eine Tierheilpraktikerin hat sicherlich auch noch gute Ideen, was man unterstützend machen kann.

    Ganz lieben Dank

    von uns Beiden

    Also nicht irgendein Calzium wie Calciumcarbonat Citrat ect., nur ganz spezifisch das Ossein Hydroxyapatit hat diesen Effekt (wahrscheinlich wegen der vorhandenen Aminosäurenverbindungen)

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    Naja, wirklich interessant ist das nicht, da die "Bielefelder Studie" die Kriterien von sauberer empirischer Forschung nicht erfüllt. Es ist eine rein subjektive Besitzerumfrage, deren Ergebnisse sehr, sehr vorsichtig interpretiert werden sollten.

    Weiterhin steht dort, dass Geschlechtshormone zur Reifung von Persönlochkeit und Psyche notwendig sind. Das stimmt zwar, aber diese Geschlechtshormone haben allerding nichts mit denen der Keimdrüsen zu tun.

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    ja genauso erschreckend wie mordlustige Listenhunde.

    Die lieben Gerüchte.......

    Natürlich gibt es Jäger, die nicht lange fackeln, bevor sie einen Hund abschießen.
    Vorrangig findet man solche Exemplare unter den Gunmistiefel-Niederwildjägern, die ihre letzten drei (am besten noch ausgesetzte) Fasane auf den Feldern über alles andere stellen..

    Die Vorsteher aus meinem jagdlichen Umfeld stehen auf Sicht und bei Warmwitterung vor.

    Pfote anheben seh ich nur selten, wäre ja auch ein bisschen anstrengend, so minutenlang herumzustehen.

    Ich sehe ehrlich gesagt keinen Unterschied zwischen VGP-geprüften Vorstehhunden und engagierten Huskybesitzern, die ihren Hund kleinschrittig zum Vorstehen, Nachziehen und Sekundieren shapen.

    Die große Differenz bilder der Ausbildungsaufwand.