Beiträge von dragonwog

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    Hallo Dragonwog,

    das sieht super aus. Loki mag schon Apportkram. An der Schlepp, wenn er nicht weg kann, macht er das auch lang und motiviert.
    Du hast auf deinem Kanal dieses Video, wo der Pointer ohne Leine im Wald läuft, an einem Gebüsch interessiert ist. Wie hast du das aufgebaut?

    Beste Grüße
    Geckolina

    Is natürlich nicht im Entferntesten mit den Leistungen von Retrievern auf Workingtestniveau zu vergleichen, aber für den Spaß an der Freude reicht es :smile: .

    Welches Video meinst du? An Gebüschen ist er eigentlich immer interessiert^^

    Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich mit meiner Spanielhündin machen soll :sad2:

    Sie wird seit der Kastration kontinuierlich dicker. Mittlerweile ist sie so übergewichtig, das mich schon die Leute auf der Straße ansprechen und es merkliche Leistungseinbußungen gibt.

    Ich habe versucht, den Nährstoffbedarf mit einer Ration von höchstens 400 kcal zu decken. Da es keine Erfolge gab hat sie letztendlich Bosch Mini Light bekommen (150 g ) und sie nimmt immer noch gar nicht ab. Ich hatte auch erst meine Oma im Verdacht in Sachen zusätzliche Leckerlies, aber die Oma sieht sie grad nur noch ca. aller zwei Wochen.

    Der T4 Wert ist im oberen Drittel. Was soll ich denn jetzt machen? Weiter in Sachen Stoffwechsel forschen (ich glaub die TÄ nimmt mir die konsequente Fütterung nicht so ab..) Einen Ernährungsplan vom Profi erstellen lassen? Sie reagiert sehr empfindlich auf bestimmte Mängel (rutscht schnell in einen Gesamteiweißmangel und tendiert zur Anämie bei restriktiver Fütterung unterhalb der Bedarfswerte an Zentek orientiert). Hab ich sie vielleicht in den Hungerstoffwechsel gebracht?

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    Ich mach mir echt große Gedanken um die gesundheitlichen Auswirkungen ihres Gewichts (43 cm 20,5 kg)

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    Soll doch jeder machen wie er mag :ka: Ich persönlich brauche halt weder Anraunzer nochn RAUS. Das war MIR alles zu aufwendig. Es gibt keinen Grund für meinen Hund in der Küche zu sein noch irgendwie zu versuchen sich da reinzustehlen. Über sowas denk ich nichtmal nach, wie man da was abstellen könnte. Ich glaube langsam, man versteht nicht so ganz was Alternativverhalten heisst?! Das hat doch nichts mit "wochenlangem training eines bestimmten Verhaltens, dass der Hund zeigen soll wenn er eigentlich in die Küche will" zu tun.

    Das kommt doch auf den jeweiligen Hund an. Bei meinen sehr verfressenen Hunden bedarf es durchaus eines wochenlangen Trainings, um ein Alternativverhalten sicher bei sehr hoher Ablenkung (z.B. Hühnerkeulchen im Ofen Geruch) zu zeigen. Es wurde gesagt, dass 7000 Wiederholungen notwendig sind und nun dauert das nicht mehr wochenlang?

    Dein Hund interessiert sich nicht für die Küche...gut...Da musst du dir im speziellen natürlich keine Gedanken zu machen. Aber die meisten Hunde haben doch ein ausgeprägtes Orientierungsverhalten und finden dieses Zimmer höchstgradig interessant. Was hättest du für unsere drei Hunde in der entsprechenden Situation als Alternativverhalten vorgeschlagen? Das Prinzip, alles zu belohnen, was "nicht an der Küchentür stehen und heulen" ist, klingt zwar ganz nett und ist auch in vielen Fällen umsetzbar, jedoch wird es denen auch nicht in einem Zeitraum von einer Stunde zu dumm, vor der Tür zu weinen, es entstehen schnell blöde Verhaltensketten und sie machen ne Shaping Session drauß.

    Die Grundbedingungen sind durch die Anwendung von Strafe jedoch jetzt so vorhanden, dass ich dem Hund, der grad irgendwo hübsch rumliegt während ich in der Küche arbeite, dafür nen Keks kriegt...sowas sollen sie ja bitte auch in Zukunft beibehalten.

    Was ist eigentlich an einem einmaligen Anranzer aufwendig?
    Ich fand mein Deckentargettraining weeesentlich aufwendiger.

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    sicher kommt es immer auf das " Modell " des hundes an.
    alle Hunde welche an oder über den grenzen des Standards gezüchtet werden haben sicher schlechtere karten.
    dann kommt mit Sicherheit auch die Ernährung und die haltungsbedingungen dazu.
    ich denke mal , wenn es nicht übertrieben wurde , können auch große rassen 10 jahre werden. vielleicht etwas
    langsam auf den beinen.

    Ich weiss nicht, ob man das nur auf die Größe reduzieren kann? So Riesengalgos haben ne durchschnittliche Lebenserwartung von 14-16 Jahren. Ein Berner Sennenhund ist n Ticken kleiner und hat nur ne Lebenserwartung von 7 Jahren.

    Kennt jemand Dr. Plechner? Das ist ein Tierarzt in den Staaten, der seinen Doggen Cortisol und Thyroxin in bestimmten Dosen gibt und die sind wohl alle über 14 geworden...

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    Ich erinner mich dunkel, es gab da mal einen Selbstversuch von Naijra, beim Bad. Rein über Belohnung (ich glaub ohne Alternativverhalten, also ohne Kommando, ohne Vorgabe, was der Hund stattdessen tun soll). Es hat nicht wirklich funktioniert

    Ich will ja nicht, dass der Hund vor der Küchentür steht. Ich will nicht, dass er ins Körbchen geht. Bzw. klar darf er das ein oder andere tun aber auch so ziemlich alles andere, wo er grad Bock zu hat. Mal angenommen, es geht mir nur darum, aufzubauen, dass der Hund es lohnenswerter findet, die Schwelle nicht zu überschreiten. Wie erreiche ich das, ohne Alternativ-Vorgabe: tu dies! ? Ich mein, mir fällt da beim besten Willen nichts ein, was ich will, was der Hund stattdessen "automatisiert" tun soll, statt die Küche zu betreten :???: . Genau so will ich den Hund nirgendwo hinschicken. Das schränkt den doch viel mehr ein :???: ?! Oder anders: ich schick den Hund halt aus der Küche, statt ins Körbchen, dafür wird er ja gelobt...

    Ich bin ja jemand, der den Drang hat, alles so nett wie möglich für die Tierchens zu machen.
    Der Pointer öffnet einfach die Tür wenn man in der Küche steht, also Küchentür zu is schonmal keine Option. Dafür ist ein Kindergitter installiert. Einfach nur von der phyisischen Barriere des Kindergitters abgehalten, geben sie ein Heul und Fiepkonzert vom Feinsten ab. Ich hab also die drei auf ihre Decken geschickt und dort belohnt.
    Ging, aber sie hatten immer eine gewisse Erwartungshaltung und so ewig geparkt liegen is auch nicht das Wahre.

    Mein Freund hat die Drei einmal vollgemotzt, als sie an der Küchenschwelle waren...
    Das hat gereicht, um sie nicht mehr heulend vor dem Gitter tanzen zu lassen. Jetzt suchen sie sich von alleine ihren gewünschten Liegeplatz und können den auch beliebig wechseln, zwischendurch miteinander spielen und Wasser trinken gehen oder was auch immer ihnen gerade einfällt.

    Nach dem Raunzer kamen sie mir nicht traumatisiert und geängstigt vor, aber ich habe natürlich in mehr oder weniger großer Panik gleich die Herzfrequenz und den Herzrythmus von meinen Hundis gecheckt, weil es ja die Option gibt, trotz äußerlich ruhigem Verhalten innerlich gestresst zu sein.

    Auch wenn ich das wahrscheinlich nicht umsetzen könnte und ich insgeheim wünsche, dass es anders wäre...das einmalige Strafen/hemmen, hat die Situation für die Hunde enorm verbessert..

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    Da hier alle so auf der Mannschärfe rumreiten: Die ist in der seriösen Weimaranerzucht auch nicht erwünscht. Die Tendenz ist ggf. immer noch gegeben, weil dieses kompromisslose "I kill you" am Wild (je nachdem, wie der jagdliche Einsatz ist) auch da sein soll. Aber Jäger können auch keine Hunde brauchen, die Leute anfallen. Mannschärfe heißt davon abgesehen auch nicht, dass wild um sich gebissen wird, wenn jemand das Grundstück betritt oder dem Hund gerade was nicht in den Kram passt.

    Ich würde auch einen Weimaraner definitiv nicht für eine Familie mit Kindern empfehlen. Bei Kindern und ihren kleinen Freunden kann es im Spiel halt schnell passieren, dass der Hund meint, "seinen" kleinen Fratz beschützen zu müssen. (Bin selber als Kind mehrmals von anderen Familienhunden geschnappt worden, weil der z.B. ein Kitzelspiel unter Kindern nicht witzig fand.)

    Ein Weimaraner kann gnadenlos durchgreifen, wenn es hart auf hart kommt, aber das macht ein Terrier auch. Der Weimaraner ist bloß größer, daher ist das Problem, wenn man eins hat, auch ausgeprägter.

    Klar...deswegen veranstaltet der JGHV Zuchtverein (Weimaraner Klub) auch entsprechende Nachtübungen...

    http://www.jagdforum24.eu/Forum/index.ph…d&threadID=3332

    Zitat

    Hi Geckolina, ja, ich verstehe Dich, es ist schade, wenn man eher der Nerv-Faktor ist und der Hund so viel eigene Interessen hat. Leider gibt es nun mal Hunde, die weniger kooperativ sind als andere. Wenn man das sehr eigenständige Exemplar erwischt hat, ist eben viel mehr und vor allem engere Führung gefragt. Ob man wirklich Führungspotential hat, merkt man, denke ich, oft erst bei so einem Hund. Der Hund selbst, denke ich, wird`s halb so wild finden. Wir Menschen haben damit oft so unsere Probleme. Ich übrigens auch; ich habe mich ja nicht für Retriever und da dann noch zuletzt für das extra-führige Labrador-Model entschieden, weil ich so auf knallharte Dauer-Kontrolle stehe :D Aber ich fürchte, wenn Du so etwas erwischt hast, kommst Du nicht drum herum. Man wächst aber auch an seinen Aufgaben :gut: .

    Viele Grüße
    Schnuffeltuchler

    Um mal zu motivieren..mein Pointer hatte draußen NULL Interesse an mir, also wirklich...und an irgendwelchen Apportiergegenständen schon gar nicht. Ich bin in unseren Anfangszeiten häufiger mal hochmotiviert mit Bällchen, Spielzeug oder Reizangel mit Echfell, frischem Kaninchenfell, Fasanenschwingen uvm. losgezogen und er hat mich völlig im Regen stehen gelassen und das Zeug nicht mal mit dem Hintern angeschaut. Die Spatzen und Amseln im nächsten Busch waren viel interessanter..

    In der Wohnung hat er interesantere Gegenstände wie Hasenfelldummys in seinen Kennel geschleppt und die dann verteidigt :hust:

    Wir haben ein enorm kleinschrittiges Training gemacht und das Apportieren sorgfältig vom sauberen Halten bis zum Schnellen bringen aufgebaut und draußen die Ablenkung kontinuierlich gesteigert. Mittlerweile sieht das so aus, als hätte es ihm schon immer Spaß gemacht und das Dummytraining ist ne tolle Auslastungsmöglichkeit, die ihn hübsch müde macht und das Rumrennbedürfnis erfüllt.

    Mit Führung war da nix (bin alles andere als ne Führungspersönlichkeit :hust: ), aber mit vielen Belohnungen und Geduld hats geklappt :smile:

    Ich glaub so ganz versagt haben wir nich http://youtu.be/FhcKxlxXnOA

    Zitat

    Ja, das Problem habe ich natürlich auch immer. Daher fange ich den Aufbau der Verhaltenskette, die ich bei Wildsichtung haben möchte immer jenseits des Wildes auf. Dann kann ich nämlich von Anfang an ruhig arbeiten.

    Ich habe früher auch mit Spielzeug und Aktion belohnt und bin da völlig von ab. Reagiert der Hund nicht auf meine "schnöde" Futterbelohnung, arbeite ich länger und intensiver an dem Schritt vorher ;)

    Außerdem habe ich das Gefühl, dass es die meisten Hunde hochpuscht, wenn der Mensch selber plötzlich körperlich sehr aktiv wird. Ich bewege mich also auch ruhig und langsam - also nicht lahmer als sonst, aber eben auch nicht schneller :D

    Interessant, weil du damit nach dem was ich gelernt habe (wohlgemerkt theoretisch, praktisch sieht das dann natürlich wieder anders aus...) bei Hunden mit einem kleinesten bisschen mehr Jagdmotivation Null Erfolg haben solltest. Aber das ist ja wahrscheinlich nicht der Fall.

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    Wo kommt denn diese Zahl her? Meine Hündin konnte "Sitz" zuverlässig nach einer Woche (als erwachsener Hund aus dem TS erlernt, bei Welpen mag das nochmal was anderes sein). Ich benutze insgesamt so selten Kommandos, dass ich in den viereinhalb Jahren mit meiner Hündin vemutlich noch keins 7000 mal verwendet habe. Selbst den Rückruf hab ich keine 7000 mal trainiert, sondern ein paar Monate lang vielleicht 1-2mal täglich. Da komme ich auf maximal 500 Wiederholungen und das ist hoch gegriffen. Zwar belohne ich den Rückruf immer noch unregelmäßig, aber "etabliert" ist der schon lange.

    Ich habe auch nicht von "Herumstrafen" geschrieben, was schon vom Wortsinn her Uneindeutigkeit und Unfairness unterstellt, sondern von einer angemessenen, fairen Korrektur.

    Naja, das ist die Faustregel (also mit 7000 Wiederholungen) bei Tieren, die eine wirklich gute Signalkontrolle zeigen müssen/sollen. Ursprünglich stammt die Zahl von Bob Bailey, der Hunde, Wale, Krähen und Katzen für die CIA und das Militär trainiert hat.