Beiträge von dragonwog

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    Sich nur auf Umweltbelohnungen konzentrieren stell ich mir tatsächlich schwierig vor. Ich nutze sie wirklich nur ganz gezielt, wenn ich mir auch sicher bin, dass es vom Hund auch als Belohnung empfunden wird.

    OT: Was ist denn dein Bubbles für einer?

    Bubbles ist eins Working Springer Spaniel :smile:

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    Naja, das ganze Training macht doch erstmal eh nur Sinn, wenn man selbstbelohnendes Verhalten erstmal verhindert?

    Ja, am Anfang. Aber irgendwann ist man ja an nem Punkt, an dem der Hund größtenteils unangeleint rumspukt, und da ist das mit den Umweltbelohnungen, die dem Hund dann frei zur Verfügung stehen, ziemlich tricky.
    Viele Hunde raffen das mit der mangelnden Gegenkontrolle recht schnell und dann steht man, wenn man sich viel auf Umweltbelohnungen konzentriert hat, blöd da.

    Das "Unter Signal stellen von Jagdsequenzen" ist meiner Meinung nach trotzdem vor allen Dingen als abrufbares Alternativverhalten äußerst nützlich.

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    Mal eine Frage an die Halsband-Verwender:
    Ziehen eure Hunde denn niemals ? Also nichtmal minimalsten Zug auf der Leine? Ich würde meine Hunde eigentlich als ganz gut leinenführig bezeichnen, kommt Zug auf die Leine, bleiben sie stehen oder machen langsam. Es gibt aber einfach immer mal wieder Situationen wo sie sich nicht voll auf die Leine konzentrieren können und eben mit leichtem (!) Zug laufen. Ich könnte die Leine immer noch mit einem Finger halten, aber die Leine hängt eben nichtmehr ganz durch. Ich persönlich finde das garnicht schlimm da sie ja eben am Geschirr laufen und es auch nur Situationen sind die sie überfordern (zuviele schwierige Begegnungen, Wildsichtungen, Frust, etc) und sobald sie sich wieder beruhigt haben sind sie wieder gut leinenführig...

    Ein leichter Druck ist bei einem breiten Halsband eigentlich auch kein Problem.
    Und ziehen ist niemals gut, weder bei einem Halsband noch bei einem Geschirr und bei beiden erhöht sich bei Zug bei den meisten Rassen der Augeninnendruck. Zudem ist Ziehen einfach extrem ungesund für den Rücken, auch unabhängig von dem Equipment (siehe Anders Hallgren). Etwas anderes ist ein Zuggeschirr wie ein H/X Back mit einem ganz anders verlagerten Zugpunkt.

    Letztendlich gibt es für einen leinenführigen Hund, der nur selten! unter "leichtem Zug" laufen keinen Grund, nicht an einem breiten Halsband geführt zu werden.

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    Je nachdem was dem Hund Spaß macht, kann man das Verhalten (Gucken, Wittern, Schnüffeln) auch mit einer Vokabel belegen und gezielt zur bedürfnisorientierten Belohnung einsetzen.

    Ja, aber nur (und das ist ganz wichtig und wird viel zu selten gesagt), wenn dem Hund jegliche Chance zur Selbstbelohnung bei Nichtbeachtung eines Signals verwehrt wird und die selbstbelohnenden Verhalten kontrolliert werden können. Das geht beispielsweise alles, wenn der Hund an der Leine ist.

    Ist er aber abgeleint, dann kann er auch beim großzügigen Überhören des Signals bzw. Nichtreagieren aus welchen Gründen auch immer einfach Gucken, Wittern und Schnüffeln ;) ...

    Im Video gabs Schinken Käse Hörnchen für das Vorstehen von kleinen blöden Amseln^^ Also ja, Verharren, Vorstehen etc. wird belohnt. Allerdings nicht jedes Verharren, da würden wir alle kirre werden.

    Fast richtig, nur dass nur eines der "Systeme" im limbischen System lokalisiert ist (das, was du low road und andere Hinterhirn nennen) und das andere im frontalen Cortex lokalisiert ist (Vorderhirn).

    Wenn der Hund sehr stark im "Hinterhirnbereich" unterwegs ist, kann es durchaus sein, das er Signale etc. nicht umsetzen kann und sehr impulsiv und emotional agiert.

    Hund und Menschen zu unterstellen, dass sie für ein Verhalten "dafürkönnen", find ich auch komisch, da hab ich eine durchaus deterministische Ansicht.

    Ich finde aber, das gerade unter dem Aspekt der funktionalen Verhaltensanalyse Strafe durchaus auch ihre Berechtigung haben kann.

    Die Vorderhirn/Hinterhirn Sache ist ein einzelner Faktoren unter zig anderen, die es zu beachten gilt, wenn man Verhalten modifizieren möchte.

    Das bei sämtlichen Hundesichtungen erstmal das Periaquäduktales Grau aktiviert wird, halte ich auch für sehr unwahrscheinlich bei den meisten! Hunden. Daher würde ich diesen Maßstab definitiv nich bei dem durchschnittlichen Hund anwenden.

    Danke für die Antwort :smile: .

    Bewegungstechnisch kriegt sie neben kleinen Pinkelrunden einmal täglich eine große Runde, die ca. 2h dauert sowie 10 km lang ist und auf der sie viel schwimmt und meistens gallopiert.

    Hier mal ein kurzer Ausschnitt ihres durchschnittlichen Aktivitätslevels:

    http://youtu.be/4vXkjeb7iu4

    Ich hab überlegt mit ihr vielleicht noch zusätzlich ne Radrunde zu machen? Aber da müsste ich sie vermutlich auch galloppieren und nicht traben lassen. Was ich noch mache ist, mit ihr auf die Hundewiese zu gehen, damit sie dort viel sprintet (soll ja beim Menschen gut fürs Abnehmen sein).

    Kauprodukte kriegt sie schon seit Monaten nicht mehr außer ihrer Kauwurzel und Stöckchen.

    Als Proteinquelle verwendete ich hauptsächlich Harzer Käse, 0,1 Prozent Fett Quark und Putenbrust. Seit 2 1/2 Wochen bekommt sie das Trockenfutter aber sie kratzt sich damit irgendwie mehr (keine ahnung ob kausalität oder korrelation).

    Als Leckerlie mussten roher Blumenkohl und Zucchinichips bzw. Käscechips ihrer Ration herhalten. Pizzarand und Jogurtbecher etc. kriegt alles nur noch der Vizsla, der alles andere als leichtfuttrig ist. Kürzlich hat meaningoflife ihren Hunden jeweils eine Wiener gegeben und ich dachte, dass ich sooo gern dem Bubbles einfach mal sowas geben würde, aber gut, is halt nich...

    Salmiak: Ich stelle heut Abend ihre Futterpläne vor der Kastra und danach mal ein, wär super, wenn du da mal draufschauen könntest.

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    :sleep:
    Wenn jemand Pan fett fuettern moechte, weil das arme Tier zu duenn ist (man sieht die Rippen und Huefthoecker): Bitte melden. Zwangsfuettern ist laut TierSchG allerdings verboten, nur so als Hinweis...


    Btw. ich finde das ein Grossteil der Hunde hier einfach nur schlecht bemuskelt ist. Aber hey...hauptsache der Hund ist ja nicht zu duenn (nach der seltsamen Definition von 'keine Rippen merken ohne Druck' o.ae.) :roll:

    Hängt aber auch von der Genetik ab. Der Vizsla läuft ungefähr 1/3 von dem was der Pointer zusammenläuft und hat ungefähr viermal so viel Muskelmasse.

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    :gut: Schlankheitswahn jetzt auch bei Hunden :hilfe:

    Wenn ich mit unseren zwei schon gesetzten achtjährigen Vorstehhunden spazieren gehe, die ne rippige windhundfigur haben (schlanker als maanus Luna) sehe ich vor allen Dingen eins: Die sind leistungsfähiger und fitter als der Großteil an Hunden, die uns so täglich begegnen und ich bin mir sicher, dass das niedrige Gewicht da seinen Teil zu beiträgt.